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Archiv der Kategorie: Religionsfreiheit

Aktueller Bericht der Bundesregierung

Falsche Version von China

China: Noch mehr Religionskontrolle

Christlichen Konvertiten wird Asyl verweigert

Christliche Familien kehren zurück nach Mosul

27.03.2018: Vatican News berichtet: Nachdem die Stadt Mosul und die Ninive-Ebene von den Kämpfern des IS befreit wurden, kehren immer mehr Christen in ihre Heimat zurück.
Bereits 4.000 geflüchtete christliche Familien sind in den letzten Monaten nach Mosul und in die Ninive-Ebene zurückgekehrt. Am 9. Dezember 2017 hatte der irakische Präsident Haider al Abadi die Befreiung des Gebiets von den Anhängern des sogenannten islamischen Staates (IS) proklamiert. Seit diesem Zeitpunkt kehren mehr und mehr Familien in ihre alte Heimat zurück, sagte Nawfal Hammadi, Gouverneur der Provinz Ninive am vergangenen Sonntag.

Hammadi stellte außerdem klar, dass die meisten dieser Flüchtlinge vor dem IS in der autonomen irakischen Region Kurdistan Zuflucht gefunden hatten.

Zwischen Juni und August 2014 hatte die Eroberung dieses Gebiets durch die Kämpfer des sogenannten IS die Christen aus der Region zur Flucht veranlasst. Hammadi zufolge wird der Zustrom der christlichen Rückkehrer in ihre eigenen Häuser noch einmal vermehrt zunehmen, wenn das aktuelle Schuljahr und das laufende akademische Jahr enden. Das sagte er gegenüber dem Fernsehersender PressTV auf Englisch. (fides – nv)

Türkei: Pastor als angeblicher CIA-Agent inhaftiert

Pakistan: Christen in großer Bedrängnis

Hilferuf aus Pakistan

Iranischer Christ nach 5 Jahren Haft endlich entlassen

Frankfurt am Main. Der der iranische Konvertit und Vater von zwei Kindern, Farshid Fathi (*1980), konnte Weihnachten 2015 zu Hause feiern. – Im Rahmen einer Verhaftungswelle war er am 26. Dezember 2010 – zusammen mit 69 weiteren Christen – von der Polizei verhaftet worden. Die Behörden inhaftierten die Christen im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran. Fathis Inhaftierung und Verurteilung liegt ausschließlich seine Konversion vom Islam zum Christentum zugrunde. Lange Zeit standen die vage formulierten Anschuldigungen “Apostasie” (Abfall vom Islam), “Evangelisation” und “Gründung einer Untergrundgemeinde” im Raum. Allein der Vorwurf der “Apostasie” kann mit dem Tod bestraft werden. Farshid Fathi ist eines der vielen Opfer religiös motivierter Gewalt im Iran. Seine Festnahme indiziert das rigorose Vorgehen iranischer Behörden. Dies gilt insbesondere gegenüber Muslimen, die zum Christentum konvertieren.

Im April 2012 wurde er wegen “Handlungen gegen die nationale Sicherheit” und “Kontakt zu ausländischen Organisationen” zu 6 Jahren Haft verurteilt. Bis zu seiner Verlegung ins Rajaei-Shahr Gefängnis befand er sich im Teheraner Evin-Gefängnis. Ende 2014 verurteilte ihn ein Gericht zu einem weiteren Jahr Haft. Ein Jahr später gaben Vertreter der iranischen Justiz bekannt, dass Fathis Strafe um zwei Jahre gekürzt worden war; somit konnte Fathi am 21. Dezember 2015 entlassen werden. Die IGFM dankt allen Unterstützern für ihren Einsatz!
Die Abgeordneten Peter van Dalen MdEP (niederländische ChristenUnie) und Albert Stegemann MdB (CDU), setzten sich im Rahmen des IGFM-Patenschaftsprogramms für Fathi ein.

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Appellbitte für den chinesischen Rechtsanwalt Zhang Kai

Die IGFM-Arbeitskreis Religionsfreiheit weltweit bittet, sich im Januar besonders für den Christen Zhang Kai aus Peking einzusetzen. Er hatte Kirchengemeinden Rechtsbeistand wegen Abriß von Kirchenkreuzen geleistet. Sein Fall ist im folgenden Muster-Appellbrief beschrieben:

Exzellenz,

der chinesische Rechtsanwalt Zhang Kai aus Peking wurde am 25. August vorigen Jahres zusammen mit einem anderen Rechtsanwalt, Liu Peng, festgenommen, der Anfang Dezember freikam. Sie vertraten 100 evangelische Gemeinden, deren Kirchenkreuze abmontiert wurden.

Seit zwei Jahren werden auf Betreiben der Provinzregierung von Zhejiang diese Kreuze abgerissen. Evangelische wie katholische Christen sind gleichermaßen von dieser Kampagne betroffen. Viele von ihnen protestierten, sogar von den offiziellen  Kirchen. Gerade im vorigen Sommer kam es zu etlichen Festnahmen. Gegen die Demonstranten gingen die Sicherheitskräfte zudem wiederholt mit Gewalt vor. Erst Ende November/ Anfang Dezember lenkten die örtlichen Justizbehörden ein und setzten einige der Häftlinge wieder auf freien Fuß. Zhang Kai war nicht darunter.

Exzellenz, ich bitte Sie, die in der chinesischen Verfassung garantierte Religionsfreiheit zu achten und sich für die umgehende Freilassung des Rechtsanwalts Zhang Kai einzusetzen. Weltweit berichteten Medien über den Fall, so würde die Freilassung ebenso international Beachtung finden.

Hochachtungsvoll

N.N.

Die Appelladresse: Staatspräsident Xi Jinping via Botschaft der VR China, Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin, Fax 030 27588221. Briefporto ab 1.1.2016: 70 ct

⇒Download Appellbrief im Fensterkuvert-Format

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Parlamentarier setzen sich für iranische Glaubensgefangene ein

Bei der Internationalen Parlamentarier-Konferenz in New York im September 2015 bekam die Ehefrau des inhaftierten iranischen Pastors Abedini Gelegenheit, seinen Fall vor mehr als 100 Parlamentariern aus 50 Staaten vorzutragen. Die Konferenzteilnehmer haben daraufhin einen Brief an die iranische Regierung unterzeichnet, in dem sie für die Freilassung von Saeed Abedini und seiner Mitgefangenen eintraten. Namentlich genannt wurden die Pastoren Behnam Irani und Farshid Fathi Malayeri. Ebenso wurde auf das Schicksal von sieben verfolgter Bahá`í-Führer hingewiesen, die in 2010 zu 20 Jahren Haft verurteilt wurden, sowie auf das Schicksal von Mitgliedern der Sufi-Gemeinschaft.

>>>Download Appellbrief der Parlamentarier

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Appellbitte für den kasachstanischen Christen Kabduakasov

Anklage wegen Missionstätigkeit

Am 14. August 2015 verhaftete die Polizei in Astana, der Hauptstadt von Kasachstan, den Christen Yklas Kabduakasov. Zuvor wurden bei einer Wohnungsdurchsuchung religiöse Bücher beschlagnahmt. Auch die Baptisten-Kirche, zu der Yklas Kabduakasov gehört, musste sich am selben Tag einer Überprüfung unterwerfen. Am 15. August entschied ein Gericht, dass er etwa zwei Monate in Untersuchungshaft bleiben soll. Bei einer Anhörung am 21. August wurde ihm die Verbreitung „religiöser, sozialer und nationaler Zwietracht“ nach Artikel 174 des kasachstanischen Strafrechts vorgeworfen, weil er seinen Glauben mit anderen diskutiert und christliche Bücher angeboten hatte. Die Verletzung des Artikels 174 kann 5 – 10 Jahre Haft nach sich ziehen.

Kabduakasov, der für eine Baufirma arbeitet, war in den letzten Monaten überwacht und bereits im Mai wegen „Missionstätigkeiten“ schriftlich verwarnt worden. Die Behörden überwachen die christlichen Gemeinden streng. Wer seinen Glauben weitergeben will, riskiert die Verhaftung.

Das restriktive kasachstanische Religionsgesetz sieht ein komplexes Registrierungssystem vor und verlangt, dass sich mindestens 50 Personen namentlich gegenüber den Behörden als Gründer deklarieren. Viele Gründer oder Mitglieder von Religionsgemeinschaften sind aus Furcht vor staatlichen Repressionen nicht bereit, ihren Namen zu nennen.

Entgegen den Behauptungen der Regierung, dass durch die Bestimmungen über die Registrierung keine internationalen Verpflichtungen Kasachstans verletzt werden, stellte der UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit Heiner Bielefeldt während seines offiziellen Besuchs im Frühjahr 2014 fest, dass das Recht zur Ausübung der Religionsfreiheit nicht von einer staatlichen Erlaubnis abhängig ist.

Kasachstan hat 2006 den „Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ ratifiziert. In Artikel 18 ist das Recht auf Glaubensweitergabe (Mission) garantiert.

In der Republik Kasachstan gehören rund 70 % der 18 Millionen Einwohner dem Islam an, 26% sind Christen.

Bitten Sie Präsident Nursultan Nasarbajew um die umgehende Freilassung von Yklas Kabduakasov, der nur sein Recht auf Religionsfreiheit wahrgenommen hat. Seine international bekannt gewordene Festnahme werfe ein schlechtes Licht auf die Menschenrechtslage in Kasachstan.

Seine Exzellenz Präsident Nursultan Nasarbajew
Via Botschaft der Republik Kasachstan
Nordendstraße 14-17, 13156 Berlin
Tel.: (030) 47 007 110
Fax: (030) 47 007 125
E-Mail: berlin@mfa.kz

Ein vorbereiteter Muster-Appellbrief steht zur Verfügung >>>Download

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Appellbitte für den chinesischen Christen Lacheng Ren

Im Juni 2013 verurteilte ein Bezirksgericht der chinesischen Millionenmetropole Taiyuan die beiden Christen Lacheng Ren und Wenxi Li wegen „illegaler Geschäftstätigkeiten“ zu fünf und zwei Jahren Gefängnis. Lacheng Ren ist Sponsor und Mitbegründer eines christlichen Buchladens mit Namen Eny, was übersetzt „Gnadenregen“ heißt. Wenxi Li ist Mitarbeiter dieses Ladens. Beide waren bereits im Dezember 2012 verhaftet worden. Bei der Festnahme von Wenxi Li soll nach Angaben der „Südchina Morgen Post“ ein Sicherheitsmitarbeiter ausgerufen haben: „Wage nicht, christliche Kultur hierhin zu bringen. Das ist unser Geläuf!“. Freunde und Verteidiger, deren Kritik gegenüber der Staatsanwaltschaft nicht beachtet wurde, waren entsetzt über das Urteil. Die vier Verteidiger sind überzeugt, dass es sich um ein willkürliches Urteil des Bezirksgerichtes Xiaodian handelt.

Appellieren Sie für die Freiheit von Lacheng Ren. (Wenxi Li wurde inzwischen im Dezember 2014 freigelassen)

Weisen Sie auf die nunmehr dreijährige Haftzeit von Lacheng Ren sowie auf die in der chinesischen Verfassung garantierte Religionsfreiheit hin.

Die Appelladresse: Seine Exzellenz Xi Jinping, Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Volksrepublik China, via Botschaft der VR China, Märkisches Ufer 54, 101 79 Berlin, Fax:030-27588 221. – Ein vorbereiteter Musterbrief steht hier zum Download bereit. Er ist nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen und kann im Fensterbrief-Umschlag versandt werden (Porto: 0,62 €)

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Appellbitte für den vietnamesischen Evangelisten Ksor Y Du

Im November 2010 verurteilte ein vietnamesisches Gericht den damals 47jährigen Evangelisten Ksor Y Du wegen „Untergrabung der nationalen Einheit“ zu sechs Jahren Gefängnis und vier Jahren Hausarrest. Der Mitangeklagte damals 30jährige Kpa Y Co erhielt vier Jahre Haft und zwei Jahre Hausarrest. Während Kpa Y Co im Juli 2013 entlassen wurde, bleibt der gesundheitlich angeschlagene Y Du weiter inhaftiert. Es gibt Berichte, dass der Gefangene an der Decke aufgehängt und geschlagen und in einem Gefängnis im Norden Vietnams zum Steine schleppen gezwungen wird. Y Du ist Mitglied der Hauskirchenbewegung „Vietnam Good News Mission“ und wurde bereits zehn Monate vor seiner Verurteilung im Januar 2010 festgenommen.

Er war bereits früher wegen seines Einsatzes für Religionsfreiheit und ethnischen Minderheitenrechten vier Jahre im Gefängnis. 2004 war er festgenommen worden, als er versuchte, nach Kambodscha zu fliehen. Als er bei seiner Verurteilung im November 2010 gefragt wurde, ob er seine Religion und die Mitgliedschaft in seiner Kirche aufgeben wolle, verneinte er dies und erklärte seine Bereitschaft, für den Glauben zu sterben.

Auf Y Du´s Frau Le H´Gioi wurde Druck ausgeübt, ihren christlichen Glauben zu verleugnen, wodurch ihr Mann frei gekommen wäre. Le H´Gioi blieb ebenfalls standhaft. Das Ehepaar hat eine Tochter.

Der Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit des UN-Menschenrechtsrats, Prof. Heiner Bielefeldt von der Universität Erlangen, besuchte im Juli 2014 Vietnam. Er berichtet: „Der geplante Besuch der Provinzen An Giang, Gia Lai und Kon Tum wurde leider drei Tage unterbrochen. Ich erhielt glaubhafte Informationen, dass einige Personen, die ich treffen wollte, entweder unter intensiver Beobachtung standen, gewarnt, eingeschüchtert oder schikaniert, oder durch die Polizei am Reisen gehindert wurden. Selbst diejenigen, denen es gelang, mich zu treffen, waren nicht frei von polizeilicher Überwachung oder Befragung. Darüber hinaus wurde ich selbst durch mir nicht angekündigte ‚Sicherheits- und Polizeiagenten‘ bezüglich meiner Aufenthaltsorte eng beschattet.“ Er führt weiter aus: „Die Bedingungen, unter denen Individuen oder Gruppen ihre Religion oder ihren Glauben ausüben können, sind willkürlich und hängen oft von dem Goodwill der staatlichen Behörden ab; letztendlich von den örtlichen Behörden. Darüber hinaus sehen sich Angehörige religiöser Minderheiten ohne offizielle Anerkennung weiterhin enormen Schwierigkeiten ausgesetzt, wenn sie ihre Rechte auf freie Ausübung ihrer Religion oder ihrer Glaubensüberzeugung wahrnehmen.“

Appellieren Sie an Staatspräsident Truong Tan Dung, dass Vietnam die in der Verfassung garantierte Religionsfreiheit achtet. Drücken Sie Ihre Sorge über das im Januar 2013 in Kraft getretene Dekret 92 aus, das Religionsgemeinschaften zwingt, ihre Organisationen und Aktivitäten minutiös registrieren zu lassen, wenn sie offiziell anerkannt werden wollen. Vietnam hat 1982 den „Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ mit der umfassenden Garantie auf Religionsfreiheit ratifiziert.

Bitten Sie um die umgehende Freilassung von Ksor Y Du und die Sicherung seiner Gesundheitsfürsorge. Ksor Y Du hat sich nur für die ihm und anderen zustehenden Menschenrechte eingesetzt. Sein Schicksal ist international auch nach über fünf Jahren Haft nicht vergessen.

Die Appelladresse: S. E. Staatspräsident Truong Tan Dung, via Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam, Elsenstraße 3, 12435 Berlin-Treptow, Fax: (030) 53630200, Email: sqvnberlin@t-online.de

Für die Abfassung des Appells können Sie den vorbereiteten >>>Musterbrief als Vorlage nehmen, oder aber diesen ohne Änderung übernehmen. Er braucht nur um Absender, Datum und Unterschrift ergänzt werden. Er eignet sich zum Versand im Fensterbrief-Umschlag (Porto: 0,62 €).

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Die IGFM beim Kirchentag 2015 in Stuttgart

Nach Dresden (2011) und Hamburg (2013) war die IGFM auch in Stuttgart mit einem Info-Stand vertreten. Die thematischen Schwerpunkte waren:

  • Iran: Inhaftierte Konvertiten wie die Pastoren Abedini und Irani; der regimekritische Ayatollah Borudscherdi
  • Pakistan: Die wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilte Asia Bibi
  • die in Myanmar verfolgten Rohingya-Muslime
  • die Aufforderung an die Türkei, den Genozid an den Armeniern 1915 anzuerkennen.

Gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wurde eine Resolution an politische und kirchliche Institutionen formuliert und verabschiedet:

“WFoto für Blog Reliir, die Teilnehmenden des Kirchentages, fordern alle Verantwortlichen auf, den gejagten Christen, Yeziden und anderen religiösen Minderheiten in den Ländern des Nahen Ostens aktiver beizustehen als bisher. Es reicht nicht, den Völkermord der Vergangenheit unentwegt zu beklagen und der heutigen Vernichtung von assyrisch-aramäischen Christen und Yeziden wieder schweigend und tatenlos
zuzusehen…” >>>Download

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China: Appellbitte für verhaftete Mitglieder einer Hauskirche

Religionsgemeinschaften in China müssen „chinesisch“ sein, sie müssen sich in die „sozialistische Gesellschaft“ integrieren, stehen unter der Leitung der Kommunistischen Partei und müssen „der Entwicklung der Nation dienen“. So äußerte sich jetzt Mitte Mai Chinas Präsident Xi Jinping auf einer Konferenz von nicht-kommunistischen Parteien in Peking:

Am 24. April 2015 verurteilte ein Volksgericht in der 3,5 Millionen-Einwohner Stadt Liuzhou (Provinz Guangxi) drei Mitglieder einer Hauskirche und einen Mitarbeiter zu Haftstrafen bis zu zwei Jahren. Dazu kommen Geldstrafen von 4000 bis 5000 Yuan (umgerechnet ca. 600 bis 750 Euro, bezogen auf das Durchschnittseinkommen in China sind das jeweils etwa zwei Monatsgehälter). Cheng Jie, die Leiterin des Hualin-Kindergartens der Liangren Hauskirche, der Gemeindeälteste Huang Quirui, die Familienmutter Li Jiato, sowie der nicht zur Gemeinde gehörende Fang Bin sollen mit dem Vertrieb eines staatlich nicht erlaubten Kindergartentextbuches Profit gemacht haben, obwohl sie nur den Selbstkostenpreis verlangten. Die Texte enthielten keinerlei ideologischen Inhalt, was die Behörden sehr verärgerte. In einem Schreiben des zuständigen Religionsbüros wird von „Unerlaubtem Proselytismus“ gesprochen. – Cheng Jie war bereits im Februar 2014 festgenommen worden, die anderen drei im Juni 2014. Die Verteidiger der Angeklagten gehen von einem ungerechten Urteil und einem Fall religiöser Verfolgung aus.

Setzen Sie sich höflich für die Freilassung der Inhaftierten ein, die nur ihr Recht auf Religionsfreiheit praktiziert und Ihrer Glaubensüberzeugung Ausdruck gegeben haben. Die Appelladresse: Seine Exzellenz Xi Jinping, Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Volksrepublik China, via Botschaft der VR China, Märkisches Ufer 54, 101 79 Berlin, Tel: 030-27588 0,  Fax:030-27588 221, Web: http://www.china-botschaft.de

Sie können der Einfachheit halber auch den >>>vorbereiteten Musterbrief herunterladen, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist. Er ist für den Versand im Fensterbriefumschlag gestaltet (Poto 0,62 €)

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Appellbitte für Januar 2015: Bischof Jakob Su Zhimin

Der chinesische Bischof Jakob Su Zhimin musste bisher wegen seiner Weigerung, der Patriotischen Vereinigung beizutreten, insgesamt 43 Jahre in Haft, Polizeigewahrsam, Arbeitslagern oder im Hausarrest verbringen. Wegen seiner Unbeugsamkeit und Treue zum Heiligen Stuhl in Rom wird er auch als der “größte und bedeutenste” chinesische Bischof bezeichnet.
Im Oktober 1997 verhaftete ihn der chinesische Staatsschutz wegen dieser Weigerung zum (mindestens) sechsten Mal. In den 50er-Jahren wurde er als Konterrevolutionär bezeichnet. Seine Familie setzt sich für seine Freilassung ein und forderte Gläubige an Bischof Sus’ 80. Geburtstag im Jahr 2011 auf, für ihn zu beten. Die organisierten Treffen wurden verboten und die Initiatoren überwacht. Bischof Sus’ Vorgänger Joseph Fan Xueyan wurde 1993 zu Tode gefoltert.
Im September 2014 gab der frei gelassene Priester Lu Genjun den Hinweis, dass es Überlegungen bezüglich einer Freilassung Bischof Jakob Su Zhimin’s gebe. Also ein Lebenszeichen des 83-jährigen!

Weitere Details siehe >>>Gefangenen-Porträts
Bitte, appellieren Sie an die chinesische Führung und fordern Sie den Staatspräsidenten Xi Jinping auf, den Bischof unverzüglich freizulassen. Die Adresse:
Seine Exzellenz Staatspräsident Xi Jinping, via Botschaft der Volksrepublik China, Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin, Fax 030 27588221.
Sie können anstelle eines eigenen Brieftextes auch den vorbereiteten Musterbrief verwenden, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist: >>>Download

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Appellbitte für die iranische Christin Maryam Zargaran

Die IGFM bittet, sich für eine Iranerin einzusetzen, die zu vier Jahren Haft wegen „Propaganda gegen das islamische Regime und Untergrabung der nationalen Sicherheit“ verurteilt wurde. Dazu folgende Hintergrundinformation:

Im Januar 2013 lud der Staatssicherheitsdienst Maryam Naghash Zargaran, Jahrgang 1978 und unverheiratet, „wegen Handlungen gegen die nationale Sicherheit“ vor, befragte die Konvertitin aus dem Islam und hielt sie für drei Tage fest. Danach kam sie für 19 Tage in das berüchtigte Evin-Gefängnis in der Nähe von Teheran. Während dieser Zeit kam es bei ihr zu Hausdurchsuchungen mit Beschlagnahmung persönlichen Eigentums und religiös-christlichen Materials. Vorübergehend auf Kaution freigelassen, verurteilte sie Richter Mohammad Moghiseh vom Revolutionsgericht in Teheran „wegen Propaganda gegen das islamische Regime und Untergrabung der nationalen Sicherheit“ zu vier Jahren Haft. Am 15. Juli 2013 trat sie ihre Strafe in der Frauenabteilung des Evin-Gefängnisses an. Aus einer uns vorliegenden Kopie der Urteilsbegründung ist u. a. zu lesen: „Sie trat unter dem Einfluss ihrer im Ausland lebenden Schwester zum protestantischen Christentum über. Als Mitglied der „Central Assemblies of God Church“ (Pfingstkirche „Versammlungen Gottes“) gründete sie eine Hauskirche, um die islamische Jugend zu missionieren. Das Gericht sieht darin eine Unterstützung der sicherheitsgefährdenden Absicht Englands und Israels, die islamische Gesellschaft vom Weg der Wahrheit abzubringen.“

Am 29. September 2013 wurde sie wegen Herzproblemen in das Krankenhaus in Modares gebracht. Die harten Gefängnisbedingungen führten bei ihr zu Depressionen. Seit Herbst 2013 gibt es keine neuen Informationen zu ihrer Lage.

In seiner UN-Rede vom 25.September 2014 sprach der iranische Präsident Rouhani unter anderem davon, einen neuen Horizont zu eröffnen, in welchem der Friede über den Krieg herrscht, Toleranz über Gewalt, Gerechtigkeit über Diskriminierung.

Bitten Sie Präsident Rouhani, sich im Sinne seiner UN-Rede umgehend für die Freilassung der Christin Maryam Naghas Zargaran einzusetzen.

Die Christin hat nur die im vom Iran ratifizierten „Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ garantierte Religionsfreiheit wahrgenommen. Hierzu gehört auch das Recht, friedlich seinen Glauben zu praktizieren und weiterzugeben.

Hier können Sie appellieren: Seine Exzellenz Präsident Hasan Rouhani via Botschaft der Islamischen Republik Iran, Podbielskiallee 65-67, 14195 Berlin, Fax: 030-8435 3535, Email: info@iranbotschaft.de

Für den Appell können Sie auch den Musterbrief verwenden, der zum >>>Download bereitsteht. Er ist nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen.

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Überfällig!

Ihre Hilfe für Verfolgte und Bedrängte

Christen in Nordkorea nicht vergessen!

Wer oder was kann China stoppen?

Pakistan: Christ zum Tode verurteilt

Ein starkes Zeichen…

Ein Teilerfolg – immerhin!

Lebensgefahr für abgelehnte konvertierte ausländische Christen

Indien: Christen sind weiterhin Zielscheibe

Indien

IS wütet auch in Indonesien

Freilassung!

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Nach versuchter Zwangskonvertierung…

Solidarität mit mit den koptischen und orientalischen Christen