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Archiv der Kategorie: Gefangene des Monats

Pater Stan Swamy dankt für Unterstützung

Falsche Version von China

China: Noch mehr Religionskontrolle

Christlichen Konvertiten wird Asyl verweigert

Christliche Familien kehren zurück nach Mosul

27.03.2018: Vatican News berichtet: Nachdem die Stadt Mosul und die Ninive-Ebene von den Kämpfern des IS befreit wurden, kehren immer mehr Christen in ihre Heimat zurück.
Bereits 4.000 geflüchtete christliche Familien sind in den letzten Monaten nach Mosul und in die Ninive-Ebene zurückgekehrt. Am 9. Dezember 2017 hatte der irakische Präsident Haider al Abadi die Befreiung des Gebiets von den Anhängern des sogenannten islamischen Staates (IS) proklamiert. Seit diesem Zeitpunkt kehren mehr und mehr Familien in ihre alte Heimat zurück, sagte Nawfal Hammadi, Gouverneur der Provinz Ninive am vergangenen Sonntag.

Hammadi stellte außerdem klar, dass die meisten dieser Flüchtlinge vor dem IS in der autonomen irakischen Region Kurdistan Zuflucht gefunden hatten.

Zwischen Juni und August 2014 hatte die Eroberung dieses Gebiets durch die Kämpfer des sogenannten IS die Christen aus der Region zur Flucht veranlasst. Hammadi zufolge wird der Zustrom der christlichen Rückkehrer in ihre eigenen Häuser noch einmal vermehrt zunehmen, wenn das aktuelle Schuljahr und das laufende akademische Jahr enden. Das sagte er gegenüber dem Fernsehersender PressTV auf Englisch. (fides – nv)

Türkei: Pastor als angeblicher CIA-Agent inhaftiert

Pakistan: Christen in großer Bedrängnis

Hilferuf aus Pakistan

Indien: Christinnen Missionierung vorgeworfen

Frankfurt am Main. Zu „Gefangenen des Monats Februar“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und IDEA zwei Christinnen benannt, die zusammen im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh inhaftiert sind.

Sie rufen dazu auf, sich für die Frauen und zwei mitgefangene Helfer einzusetzen und für sie zu beten. Die 25-jährige Inderin Seema und die 50-jährige Koreanerin Mi Kyung Lee waren am 19. Dezember in Greater Noida nahe der Hauptstadt Neu-Delhi als Corona-Helfer zusammen unterwegs. Im Distrikt Gautam Buddh Nagar hatte eine private christliche Initiative seit März die Erlaubnis eingeholt, Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs unter Bedürftigen zu verteilen. Aufgrund der Corona-Maßnahmen hatten viele Menschen ihre Einkünfte eingebüßt und sind – wenn sie über keine Ersparnisse verfügen – auf solche Unterstützung angewiesen. Eine Frau zeigte die Christinnen, ihren Fahrer und eine weitere Helferin bei der Polizei wegen Missionsversuchen an. Diese verhaftete alle vier, obwohl der 30-jährige Fahrer Umesh Kumar und die 24-jährige Helferin Sandhya keine Christen sind. Seit dem 28. November 2020 gilt in dem Bundesstaat ein neues Anti-Konversionsgesetz. Es handelt sich dort um die erste Verhaftung auf dieser Grundlage. Weitere folgten bereits. Der Organisator der christlichen Initiative, Raj Kumar Masih, weist die Vorwürfe zurück und verweist auf die Empfänger der Hilfe als Entlastungszeugen. Mit den in acht Bundesstaaten geltenden Anti-Konversionsgesetzen wollen Hindu-Nationalisten verhindern, dass sich Hindus etwa dem Christentum oder Islam zuwenden.

Bitte, appellieren Sie an den indischen Staatspräsidenten Ram Nath Kovind, sich für die sofortige Freilassung der vier Inhaftierten einzusetzen.

Die Appelladresse lautet: Seine Exzellenz Ram Nath Kovind via Botschaft der Republik Indien, Tiergartenstr. 17, 10785 Berlin, Fax: 030 26557000.

Sie können dazu den Muster-Appellbrief herunterladen und ausdrucken. Dieser ist lediglich um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen:

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Kreuz geschützt: Chinesischer Pastor in Haft

Frankfurt am Main. Zum „Gefangenen des Monats Januar 2021“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den evangelischen Pastor Li Juncai aus China benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den Inhaftierten einzusetzen und zu beten. Der Pastor der Zhongxin-Hauskirche in der Provinz Henan wurde am 20. Februar 2019 zusammen mit drei weiteren Gemeindemitgliedern von der Polizei festgenommen, nachdem sich die vier gegen die Entfernung des Kreuzes an der Kirche sowie eines Schildes darin gewehrt hatten. „Störung des öffentlichen Dienstes“ – so lautete der Vorwurf gegen sie. Die drei Gemeindemitglieder wurden inzwischen freigelassen, während der Pastor im Gefängnis blieb.

Kurz nach der Festnahme sandte die Regierung rund 200 Beamte, die das Schloss an einer Seitentür aufbrachen, protestierende Gemeindemitglieder zur Seite drängten und das Kreuz mit einem Baukran durch einen Fahnenmast ersetzen ließen, um die Staatsflagge dort wehen zu lassen. Im Dezember wurde der Kirchenbau im Kreis Yuanyang bei der Stadt Xinxiang schließlich abgerissen. Bis zum Jahr 2013 zählte die Gemeinde zur staatlich kontrollierten Drei-Selbst-Bewegung, kündigte dann aber die Mitgliedschaft. Die Provinz Henan ist bekannt für ihre Kampagne zur Entfernung von Kirchenkreuzen, Beschlagnahmung von Kirchengebäuden und Schließung von Hauskirchen, als Vorreiter einer chinaweit zunehmend restriktiveren Religionspolitik.

Bitte, appellieren Sie an den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, sich für die sofortige Freilassung des Pastors einzusetzen.

Die Appelladresse lautet: Staatspräsident Xi Jinping via Botschaft der VR China, Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin, Fax 030-27588221.

Sie können dazu den Muster-Appellbrief herunterladen und ausdrucken. Dieser ist lediglich um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen:

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Indien: Jesuitenpater mit 83 inhaftiert

Frankfurt am Main. Zum „Gefangenen des Monats Dezember 2020“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den indischen Jesuitenpater Stan Lourdusamy benannt, der als Pater Stan Swamy bekannt ist. Sie rufen dazu auf, sich für den 83-jährigen katholischen Ordensmann einzusetzen. Pater Swamy wurde am 8. Oktober festgenommen. Die Polizei wirft ihm vor, maoistische, also linksradikale Terroristen unterstützt zu haben. Ein Teil seines Dienstes als Jesuitenpater besteht aber darin, die Rechte der Armen zu verteidigen. Er widmet sich besonders den Indigenen und sogenannten „Unberührbaren”, den Dalits, im nordöstlichen Bundesstaat Jharkhand.

Ihm wird vorgeworfen, in Bhima Koregaon nahe der Stadt Pune (Bundesstaat Maharashtra) am 31. Dezember 2017 bei einer Kundgebung mit rund 35.000 Teilnehmern aufrührerische Reden gehalten zu haben. In deren weiteren Verlauf kam es am Neujahrstag 2018 zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Hindunationalisten und Dalits, wobei eine Person zu Tode kam und drei weitere Menschen verletzt wurden. Anstatt sich bei den Nachforschungen auf die Gewalttäter zu konzentrieren, kamen Menschenrechtsverteidiger ins Visier der Ermittler der National Investigation Agency, darunter Pater Swamy. Das zuständige Gericht lehnte den Antrag ab, ihn gegen Kaution frei zulassen. Der hochbetagte Priester leidet an der Parkinson-Krankheit und ist daher nicht in der Lage, selbständig zu essen oder sich zu waschen. Mitinsassen helfen ihm dabei.

Bitte, appellieren Sie an den indischen Staatspräsidenten Ram Nath Kovind und bitten Sie ihn, sich für die umgehende Freilassung von Pater Stan Swamy einzusetzen.

Die Appelladresse lautet: Seine Exzellenz Staatspräsident Ram Nath Kovind via Botschaft der Republik Indien, Tiergartenstraße 17, 10785 Berlin, Fax: 030 26557000.

Sie können den vorbereiteten Muster-Appellbrief herunterladen und ausdrucken; dieser ist nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen: https://www.religionsfreiheit-igfm.info/wp-content/uploads/2020/12/Appellbrief-Pater-Stan-Lourdusamy.pdf

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Pakistan: Erneut Todesstrafe wegen Blasphemie

Frankfurt am Main. Zum „Gefangenen des Monats November 2020“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den pakistanischen Christen Asif Pervaiz benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den 37-jährigen Fabrikangestellten einzusetzen. Er sitzt seit 2013 hinter Gittern und wurde am 8. September 2020 zum Tode verurteilt, weil ihn sein ehemaliger Vorgesetzter in der Strumpfwarenfabrik am 2. Oktober 2013 wegen Blasphemie (Gotteslästerung) angezeigt hatte. Sein ehemaliger Chef wirft Pervaiz vor, sich in mehreren Textnachrichten an sein Mobiltelefon mehrere Tage lang herablassend über den Islam, insbesondere den islamischen Propheten Mohammed, geäußert zu haben. Der Christ wehrt sich gegen diese Vorwürfe und schildert diese als Revanche.

Er habe sich vielmehr gegen das Ansinnen seines Chefs zur Wehr setzen müssen, zum Islam überzutreten. Weil ihm das Drängen zusetzte, habe er sogar seinen Job aufgegeben. Erst daraufhin habe der ehemalige Vorgesetzte ihn der Blasphemie bezichtigt. Für die Beleidigung des Propheten Mohammeds ist gemäß des pakistanischen Strafrechtsparagraphen 295 C die Todesstrafe vorgesehen. Nachdem die Blasphemievorwürfe gegen ihn bei der Polizei bekannt geworden waren, floh Asif Pervaiz und versteckte sich. Laut Schilderungen aus dem Familienkreis prügelten Polizisten schließlich so lange auf einen Freund des Gesuchten ein, bis dieser dessen Versteck preisgab.

Bitte, appellieren Sie an den pakistanischen Präsidenten Arif Alvi und bitten ihn, sich für Asif Pervaiz einzusetzen.

Für den Appell können Sie den Musterbrief herunterladen:

https://www.religionsfreiheit-igfm.info/wp-content/uploads/2020/11/Appellbrief-Asif-Pervaiz.pdf

der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist. – Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Die Appell-Adresse: Staatspräsident Arif Alvi via Botschaft der Islamischen Republik Pakistan, Schaperstr. 29, 10719 Berlin, Fax 030 21244210.

Appellbrief in Englisch: https://www.idea.de/fileadmin/news_pics/gefangener_des_monats/Musterbrief_November_2020_englisch.pdf

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Iran: Hauskirchenleiter verhaftet

Frankfurt am Main. Als „Gefangenen des Monats September“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den iranisch-armenischen Christen Joseph Shahbazian benannt. Mitarbeiter des Geheimdienstes der Iranischen Revolutionsgarden waren am 30. Juni in den Versammlungsraum seiner Gemeinde im Südwesten der Hauptstadt Teheran eingedrungen, als der 56-jährige Hauskirchenleiter gerade einen Gottesdienst feierte. Sie nahmen ihn sowie weitere Christen mit.

Shahbazian wird seither im berüchtigten Evin-Gefängnis festgehalten. Die Ermittler eines Teheraner Sicherheitsgerichts vernahmen ihn, jedoch sind die gegen ihn erhobenen Vorwürfe immer noch nicht bekannt.

Am selben Tag sowie am 1. Juli wurden mindestens weitere 34 Christen abgeführt und verhört. An den darauffolgenden Tagen ließen die Ermittler die meisten, bis auf zwei Ausnahmen, wieder frei. In einigen Fällen wurden Vorwürfe fallen gelassen, in anderen verlangte das Gericht die Hinterlegung einer Bürgschaft, weil sich die Betroffenen angeblich der „Propaganda gegen das Regime“ oder der „Gefährdung der nationalen Sicherheit durch Verbreitung eines zionistischen Christentums“ schuldig gemacht hätten. Von Shahbazian forderte das Gericht umgerechnet ca. 127.000 Euro für die Kaution. Seine Familie war bislang noch nicht in der Lage, die einmalig hohe Summe aufzubringen.

Bitte, appellieren Sie an den iranischen Präsidenten Hassan Rohani und bitten ihn um sofortige Freilassung von Joseph Shahbazian.

Die Appell-Adresse: Präsident Hassan Rohani c/o Botschaft der Islamischen Republik Iran, Podbielskiallee 65-67, 14195 Berlin, Fax 030-84353535.

Für den Appell können Sie den Musterbrief – siehe Link unten – herunterladen und ausdrucken; er ist nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen. – Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Nepal: Pastor inhaftiert

Frankfurt am Main. Als „Gefangenen des Monats Juli“ haben die die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den in Nepal inhaftierten Pastor Keshab Acharya aus Pokhara in der Provinz Gandaki Pradesh benannt. Weil er ein Heilungsgebet gegen das Corona-Virus im Internet veröffentlichte, sitzt der 32-Jährige seit dem 23. März hinter Gittern. „Mit der Macht des Herrschers dieser Schöpfung rüge ich Dich. Mit der Macht im Namen unseres Herrn Jesus Christus, geh fort und stirb, Corona“, sprach er. Die Polizei warf ihm zunächst „Irreführung der Öffentlichkeit“ vor. Der Internetprediger habe in den sozialen Medien Falschinformationen über das Virus verbreitet. Drei Männer und eine Frau von der Polizei klingelten abends an seiner Tür, gaben sich als Christen aus und baten um ein gemeinsames Gebet. Als der Pastor sie in die Wohnung hereingelassen hatte, umzingelten sie ihn und nahmen den Vater zweier kleiner Kinder vor den Augen seiner Familie fest.

In der Zeit vor seiner Inhaftierung erhielt der Pastor Beschimpfungen und Morddrohungen durch Anrufer. Am 8. April sollte er zunächst auf Kaution freigelassen werden. In dem Moment, in dem er in Begriff war, das Gefängnis zu verlassen, wurde er erneut festgesetzt. Nun lautete der Vorwurf, er habe religiöse Gefühle verletzt und missioniert. Bis 2006 war der Hinduismus in Nepal Staatsreligion, in seiner aktuellen Verfassung jedoch erklärt sich das Land zwischen Indien und China zu einem säkularen Staat. Vergleichbar mit der Situation in Indien gilt in dem Nachbarland seit 2018 auch eine Anti-Konversionsbestimmung. Am 13. Mai wurde Acharya in ein anderes Gefängnis verlegt, nach Dolpa, das so berüchtigt wie auch abgelegen ist. Das Distriktgericht ordnete zwischenzeitlich ausdrücklich an, ihn nicht gegen Kaution freizulassen.

Bitte, appellieren Sie an die Präsidentin Nepals und bitten sie, sich für die Freilassung von Pastor Keshab Acharya einzusetzen.

Die Appell-Adresse: Ihre Exzellenz Bidhya Devi Bhandari – Präsidentin – via Botschaft der Demokratischen Bundesrepublik Nepal, Guerickestrasse 27, 2. Stock, 10587 Berlin, Fax 030 343599-06 .

Für den Appell können Sie den Musterbrief – siehe Link unten – herunterladen und ausdrucken; er ist nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen. – Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

https://www.religionsfreiheit-igfm.info/wp-content/uploads/2020/07/Appellbrief-GdM-JUli-2020-B.pdf

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Nordkorea: Lebenslange Haft für Pastor Kim Kuk-gi

Frankfurt am Main. Als „Gefangenen des Monats Juni“ haben die die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den in Nordkorea inhaftierten Pastor Kim Kuk-gi benannt. Der Südkoreaner presbyterianischen Bekenntnisses ist bereits seit Dezember 2014 inhaftiert. Erst am 26. März 2015 gab die staatliche Nachrichtenagentur KCNA seine Verhaftung zusammen mit dem Geschäftsmann Choe Chun-gil bekannt. Dabei wurde beiden Männern vorgeworfen, sie seien „ruchlose Terroristen“, die auch noch für den südkoreanischen Geheimdienst spioniert und große Mengen Falschgeld in Umlauf gebracht hätten. Darüber hinaus hätten sie sich an einer Schmutzkampagne gegen Nordkorea beteiligt. Kim hielten die Behörden vor, religiöse Propaganda einer Untergrundkirche verbreitet zu haben. Im Mai desselben Jahres bezichtigte sich der Missionar, unter Druck gesetzt, selbst der Spionage in einer vom Regime inszenierten Pressekonferenz. Der staatliche Fernsehsender KCTV berichtete im Monat darauf von seiner Verurteilung vor dem Obersten Gerichtshof in der Hauptstadt Pjöngjang zu lebenslanger Haft. Pastor Kim wirkte seit 2003 als Missionar im chinesischen Dandong, wo er nordkoreanischen Flüchtlingen, insbesondere obdachlosen Kindern, half. – Die IGFM isetzt sich seit Jahren für ein Ende der Zwangsrückführungen von Flüchtlingen nach Nordkorea ein, die Pastor Kim unterstützte.

Bitte, appellieren Sie an den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un und bitten ihn, sich für die Freilassung von Pastor Kim Kuk-gi einzusetzen.

Die Appell-Adresse: Seine Exzellenz Kim Jong-un, Oberster Führer der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea, via Botschaft Nordkoreas, Glinkastraße 5-7, 10117 Berlin, Fax-Nr. 030-22651929.

Für den Appell können Sie den Musterbrief – siehe unten – herunterladen und ausdrucken; er ist nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen. – Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Pakistan: Christ beim Cricket verhaftet

Frankfurt am Main. Zum „Gefangenen des Monats Mai 2020“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den pakistanischen Christen Sunny Waqas benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den 20-jährigen Studenten einzusetzen und für ihn zu beten. Er hat Gesundheitswissenschaften an der High School in Bahawalnagar in der Provinz Punjab studiert und seine Freizeit verbrachte er gerne mit Cricket. Seine Leidenschaft für das in Pakistan beliebte Schlagballspiel wurde ihm wohl zum Verhängnis: Am 29. Juni vorigen Jahres spielte er gerade hinter dem Haus eines Freundes, als er verhaftet wurde. Daraufhin hatte er für mehrere Tage keine Möglichkeit, seine Familie zu verständigen, die sich bereits Sorgen um ihn machte.

Einige Tage zuvor hatte es einen Streit mit Mitspielern gegeben, darunter auch mit Bilal Ahmad, einem Nachbarn. Wie sich später herausstellte, hatte dieser Nachbar daraufhin Waqas wegen der Beleidigung des islamischen Propheten Mohammed angezeigt, was dem pakistanischen Strafrechtsparagraphen 295 C zufolge als schweres Delikt gilt und mit dem Tode bestraft wird. Der junge Christ habe Flugblätter mit blasphemischen Inhalten in einer Tasche mit sich geführt, behauptete Ahmad gegenüber den Ermittlern. Sunny Waqas gilt in seinem Umfeld hingegen als intelligenter Student, der in interreligiösen Beziehungen als rücksichtsvoll aufgefallen ist.

Die IGFM vermutet, dass es sich bei der Anzeige um Rache infolge einer persönlichen Kränkung handelt. Die Blasphemiegesetze in Pakistan werden immer wieder in privaten Streitigkeiten missbraucht, um gegen missliebige Personen vorzugehen. Besonders betroffen sind Angehörige religiöser Minderheiten, vor allem Christen.

Bitte, appellieren Sie an den pakistanischen Präsidenten Arif Alvi und bitten ihn, sich für die Freilassung von Sunny Waqas einzusetzen.

Die Appell-Adresse: Staatspräsident Arif Alvi via Botschaft der Islamischen Republik Pakistan, Schaperstr. 29, 10719 Berlin, Fax 030 21244210.

Für den Appell können Sie den Musterbrief herunterladen, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist. – Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Vietnam: Pastor wegen Einsatz für Glaubensfreiheit inhaftiert

Frankfurt am Main. Als „Gefangenen des Monats April 2020“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den evangelikalen Pastor A Dao aus Vietnam benannt. Sie rufen dazu auf, für ihn einzutreten und zu beten. Der evangelische Christ setzte sich für Religionsfreiheit in seinem Heimatland ein; er gehört der ethnischen Minderheit Montagnards aus dem zentralvietnamesischen Hochland an. Seit August 2016 ist der 39-Jährige inhaftiert. Dao war damals gerade aus Timor Leste (Osttimor) von einer Konferenz über Religionsfreiheit zurückgekehrt, für die er in seiner Heimat eintritt. Ihm wird jedoch offiziell illegale Fluchthilfe ins Ausland vorgehalten. Die Vorwürfe weist er hingegen zurück.

Am 27. April 2017 verurteilte ein Gericht den Pastor der Montagnard Evangelikalen Kirche Christi zu fünf Jahren hinter Gittern. Er wird dem Urteil zufolge erst im August 2021 entlassen und hält sich im Gia Lai Gefängnis in der gleichnamigen Provinz auf. Die Verfolgung der Montagnard zieht sich durch die Geschichte der kommunistischen Herrschaft. Den ethnischen Gruppen wird ein religiös motivierter Separatismus unterstellt und mit diesem Argument die Verletzungen der Religionsfreiheit gerechtfertigt.

Offiziell garantiert die Verfassung des kommunistisch regierten Landes Glaubens- und Religionsfreiheit. Doch der christliche Glaube wird häufig als westliche Religion angesehen und daher abgelehnt.

Bitte, appellieren Sie an den vietnamesischen Präsidenten Nguyen Phu Trong und bitten um Freilassung des Pastors.

Die Appell-Adresse: Staatspräsident Nguyen Phu Trong via Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam, Elsenstraße 3, 12435 Berlin-Treptow, Fax-Nr. 030 53630200.

Für den Appell können Sie den Musterbrief herunterladen, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist. – Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Iran: Christliche Bürgerrechtlerin in Haft

Frankfurt am Main. Als „Gefangene des Monats März“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea die iranische Christin und Bürgerrechtlerin Fatemeh Mary Mohammadi benannt. Nachdem Islamische Revolutionsgarden am 8. Januar eine Maschine der Ukraine International Airlines abgeschossen und so 176 Menschen getötet hatten, demonstrierten Tausende Menschen im Iran mit Angehörigen der Opfer. Den Protesten schloss sich auch Mary an, wie ihr Taufname lautet. Am 12. Januar führten sie bei einem Protest auf dem Teheraner Azadi-Platz Sicherheitskräfte ab. Seitdem wird sie im Qarchak-Gefängnis im Süden Teherans gefangen gehalten. Sie hatte am selben Tag zudem über Twitter die Nachrichtenmanipulation des Mullah-Regimes kritisiert.

Die 21-jährige Studentin wurde im Monat zuvor von ihrer Universität exmatrikuliert. Sie setzt sich für die Legalisierung des Religionswechsels ebenso ein wie für einen freien Zugang zu christlichen Stätten für allen Menschen im Iran. Bereits im November 2017 wurde sie erstmals bei einer Hauskirchenversammlung inhaftiert und später zu einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Dabei legte ihr das Gericht ihre christlichen Aktivitäten und ihre Zugehörigkeit zu missionierenden evangelikalen Gruppen zur Last. Durch „staatsfeindliche Propaganda“ habe sie die „nationale Sicherheit“ gefährdet. Im September 2018 wurde sie nochmals von Geheimdienst verhört. Im Juni 2019 erlitt sie einen tätlichen Angriff in einem Bus, wobei die Angreiferin ihr vorwarf, das Kopftuch nicht vorschriftsmäßig getragen zu haben.

Bitte, appellieren Sie an den iranischen Präsidenten Hassan Rohani mit der Bitte um sofortige Freilassung der Christin Fatemeh Mary Mohammadi.

Die Appelladresse: An den Präsidenten der Islamischen Republik Iran, Seine Exzellenz Hassan Rohani, via Botschaft des Iran, Podbielskiallee 67, 14195 Berlin.

Für den Appell können sie den >>>vorbereiteten Muster-Appellbrief verwenden  er ist lediglich um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen. – Herzlichen Dank für die Unterstützung der Aktion!                                                                   

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Afrika, der vergessene Kontinent…

Ihre Hilfe für Verfolgte und Bedrängte

Christen in Nordkorea nicht vergessen!

Wer oder was kann China stoppen?

Pakistan: Christ zum Tode verurteilt

Ein starkes Zeichen…

Lebensgefahr für abgelehnte konvertierte ausländische Christen

Indien: Christen sind weiterhin Zielscheibe

Indien

IS wütet auch in Indonesien

Freilassung!

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Nach versuchter Zwangskonvertierung…

Solidarität mit mit den koptischen und orientalischen Christen

Aktueller Bericht der Bundesregierung

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Neue Gefahr für Christen im Nahen Osten

Kein Friede zu Weihnachten in Nigeria…

“Westen verschließt die Augen vor Christenverfolgung”

“Krieg gegen Jesus Christus”

Franziskus in Abu Dhabi

Zu Asia Bibi…

US-Bericht zur Religionsfreiheit

Indonesien: Immer wieder Angriffe auf Christen

Rohingya’s auf der Flucht

Aktuell: Ökumenischer Bericht zur Religionsfreiheit

Neues Leiden in Pakistan

Lichterkette in Hamburg 18.11.2017

Pastor Lim berichtet nach seiner Freilassung

Eine wichtige Ernennung: (wurde auch seitens der IGFM gefordert)