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Archiv der Kategorie: Christenverfolgung

Hilferuf aus Pakistan

China: Noch mehr Religionskontrolle

Falsche Version von China

Christlichen Konvertiten wird Asyl verweigert

Christliche Familien kehren zurück nach Mosul

27.03.2018: Vatican News berichtet: Nachdem die Stadt Mosul und die Ninive-Ebene von den Kämpfern des IS befreit wurden, kehren immer mehr Christen in ihre Heimat zurück.
Bereits 4.000 geflüchtete christliche Familien sind in den letzten Monaten nach Mosul und in die Ninive-Ebene zurückgekehrt. Am 9. Dezember 2017 hatte der irakische Präsident Haider al Abadi die Befreiung des Gebiets von den Anhängern des sogenannten islamischen Staates (IS) proklamiert. Seit diesem Zeitpunkt kehren mehr und mehr Familien in ihre alte Heimat zurück, sagte Nawfal Hammadi, Gouverneur der Provinz Ninive am vergangenen Sonntag.

Hammadi stellte außerdem klar, dass die meisten dieser Flüchtlinge vor dem IS in der autonomen irakischen Region Kurdistan Zuflucht gefunden hatten.

Zwischen Juni und August 2014 hatte die Eroberung dieses Gebiets durch die Kämpfer des sogenannten IS die Christen aus der Region zur Flucht veranlasst. Hammadi zufolge wird der Zustrom der christlichen Rückkehrer in ihre eigenen Häuser noch einmal vermehrt zunehmen, wenn das aktuelle Schuljahr und das laufende akademische Jahr enden. Das sagte er gegenüber dem Fernsehersender PressTV auf Englisch. (fides – nv)

Türkei: Pastor als angeblicher CIA-Agent inhaftiert

Pakistan: Christen in großer Bedrängnis

Iran: Hauskirchenleiter verhaftet

Frankfurt am Main. Als „Gefangenen des Monats September“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den iranisch-armenischen Christen Joseph Shahbazian benannt. Mitarbeiter des Geheimdienstes der Iranischen Revolutionsgarden waren am 30. Juni in den Versammlungsraum seiner Gemeinde im Südwesten der Hauptstadt Teheran eingedrungen, als der 56-jährige Hauskirchenleiter gerade einen Gottesdienst feierte. Sie nahmen ihn sowie weitere Christen mit.

Shahbazian wird seither im berüchtigten Evin-Gefängnis festgehalten. Die Ermittler eines Teheraner Sicherheitsgerichts vernahmen ihn, jedoch sind die gegen ihn erhobenen Vorwürfe immer noch nicht bekannt.

Am selben Tag sowie am 1. Juli wurden mindestens weitere 34 Christen abgeführt und verhört. An den darauffolgenden Tagen ließen die Ermittler die meisten, bis auf zwei Ausnahmen, wieder frei. In einigen Fällen wurden Vorwürfe fallen gelassen, in anderen verlangte das Gericht die Hinterlegung einer Bürgschaft, weil sich die Betroffenen angeblich der „Propaganda gegen das Regime“ oder der „Gefährdung der nationalen Sicherheit durch Verbreitung eines zionistischen Christentums“ schuldig gemacht hätten. Von Shahbazian forderte das Gericht umgerechnet ca. 127.000 Euro für die Kaution. Seine Familie war bislang noch nicht in der Lage, die einmalig hohe Summe aufzubringen.

Bitte, appellieren Sie an den iranischen Präsidenten Hassan Rohani und bitten ihn um sofortige Freilassung von Joseph Shahbazian.

Die Appell-Adresse: Präsident Hassan Rohani c/o Botschaft der Islamischen Republik Iran, Podbielskiallee 65-67, 14195 Berlin, Fax 030-84353535.

Für den Appell können Sie den Musterbrief – siehe Link unten – herunterladen und ausdrucken; er ist nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen. – Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Nepal: Pastor inhaftiert

Frankfurt am Main. Als „Gefangenen des Monats Juli“ haben die die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den in Nepal inhaftierten Pastor Keshab Acharya aus Pokhara in der Provinz Gandaki Pradesh benannt. Weil er ein Heilungsgebet gegen das Corona-Virus im Internet veröffentlichte, sitzt der 32-Jährige seit dem 23. März hinter Gittern. „Mit der Macht des Herrschers dieser Schöpfung rüge ich Dich. Mit der Macht im Namen unseres Herrn Jesus Christus, geh fort und stirb, Corona“, sprach er. Die Polizei warf ihm zunächst „Irreführung der Öffentlichkeit“ vor. Der Internetprediger habe in den sozialen Medien Falschinformationen über das Virus verbreitet. Drei Männer und eine Frau von der Polizei klingelten abends an seiner Tür, gaben sich als Christen aus und baten um ein gemeinsames Gebet. Als der Pastor sie in die Wohnung hereingelassen hatte, umzingelten sie ihn und nahmen den Vater zweier kleiner Kinder vor den Augen seiner Familie fest.

In der Zeit vor seiner Inhaftierung erhielt der Pastor Beschimpfungen und Morddrohungen durch Anrufer. Am 8. April sollte er zunächst auf Kaution freigelassen werden. In dem Moment, in dem er in Begriff war, das Gefängnis zu verlassen, wurde er erneut festgesetzt. Nun lautete der Vorwurf, er habe religiöse Gefühle verletzt und missioniert. Bis 2006 war der Hinduismus in Nepal Staatsreligion, in seiner aktuellen Verfassung jedoch erklärt sich das Land zwischen Indien und China zu einem säkularen Staat. Vergleichbar mit der Situation in Indien gilt in dem Nachbarland seit 2018 auch eine Anti-Konversionsbestimmung. Am 13. Mai wurde Acharya in ein anderes Gefängnis verlegt, nach Dolpa, das so berüchtigt wie auch abgelegen ist. Das Distriktgericht ordnete zwischenzeitlich ausdrücklich an, ihn nicht gegen Kaution freizulassen.

Bitte, appellieren Sie an die Präsidentin Nepals und bitten sie, sich für die Freilassung von Pastor Keshab Acharya einzusetzen.

Die Appell-Adresse: Ihre Exzellenz Bidhya Devi Bhandari – Präsidentin – via Botschaft der Demokratischen Bundesrepublik Nepal, Guerickestrasse 27, 2. Stock, 10587 Berlin, Fax 030 343599-06 .

Für den Appell können Sie den Musterbrief – siehe Link unten – herunterladen und ausdrucken; er ist nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen. – Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

https://www.religionsfreiheit-igfm.info/wp-content/uploads/2020/07/Appellbrief-GdM-JUli-2020-B.pdf

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Iran: Christliche Bürgerrechtlerin in Haft

Frankfurt am Main. Als „Gefangene des Monats März“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea die iranische Christin und Bürgerrechtlerin Fatemeh Mary Mohammadi benannt. Nachdem Islamische Revolutionsgarden am 8. Januar eine Maschine der Ukraine International Airlines abgeschossen und so 176 Menschen getötet hatten, demonstrierten Tausende Menschen im Iran mit Angehörigen der Opfer. Den Protesten schloss sich auch Mary an, wie ihr Taufname lautet. Am 12. Januar führten sie bei einem Protest auf dem Teheraner Azadi-Platz Sicherheitskräfte ab. Seitdem wird sie im Qarchak-Gefängnis im Süden Teherans gefangen gehalten. Sie hatte am selben Tag zudem über Twitter die Nachrichtenmanipulation des Mullah-Regimes kritisiert.

Die 21-jährige Studentin wurde im Monat zuvor von ihrer Universität exmatrikuliert. Sie setzt sich für die Legalisierung des Religionswechsels ebenso ein wie für einen freien Zugang zu christlichen Stätten für allen Menschen im Iran. Bereits im November 2017 wurde sie erstmals bei einer Hauskirchenversammlung inhaftiert und später zu einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Dabei legte ihr das Gericht ihre christlichen Aktivitäten und ihre Zugehörigkeit zu missionierenden evangelikalen Gruppen zur Last. Durch „staatsfeindliche Propaganda“ habe sie die „nationale Sicherheit“ gefährdet. Im September 2018 wurde sie nochmals von Geheimdienst verhört. Im Juni 2019 erlitt sie einen tätlichen Angriff in einem Bus, wobei die Angreiferin ihr vorwarf, das Kopftuch nicht vorschriftsmäßig getragen zu haben.

Bitte, appellieren Sie an den iranischen Präsidenten Hassan Rohani mit der Bitte um sofortige Freilassung der Christin Fatemeh Mary Mohammadi.

Die Appelladresse: An den Präsidenten der Islamischen Republik Iran, Seine Exzellenz Hassan Rohani, via Botschaft des Iran, Podbielskiallee 67, 14195 Berlin.

Für den Appell können sie den >>>vorbereiteten Muster-Appellbrief verwenden  er ist lediglich um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen. – Herzlichen Dank für die Unterstützung der Aktion!                                                                   

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Ägypten: Christlicher Aktivist in Haft

Frankfurt am Main. Zum „Gefangenen des Monats Februar“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den ägyptischen Christen Rami Kamil benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den Koordinator der christlichen Menschenrechtsgruppe „Maspero Youth Union“ einzusetzen und für ihn zu beten. Rami Kamil gehört der koptisch-orthodoxen Minderheit in Ägypten an.

Eine Kampfgruppe der „Nationalen Sicherheitskräfte“ stürmte am 23. November vorigen Jahres das Haus des Schneiders und nahm ihn fest. Von den Vorwürfen gegen ihn erfuhr er am Tag darauf. Er sei einer terroristischen Vereinigung beigetreten und habe diese finanziert, den öffentlichen Frieden gestört und seine Mitbürger gegen den Staat aufgebracht, dies insbesondere in den sozialen Medien. Außerdem habe Kamil zu „Diskriminierung zwischen Christen und Muslimen“ angestachelt. Seine Anwälte werfen den Sicherheitskräften vor, ihn gefoltert zu haben.

Seine Organisation gründete der 33-Jährige in der Folge des Massakers vom Masperoplatz im Oktober 2011, bei dem ägyptische Soldaten zwei Dutzend friedliche Demonstranten, die sich gegen die Zerstörung einer Kirche in Oberägypten wandten, totgefahren und erschossen hatten. Rami Kamil setzt sich für die Gleichberechtigung der christlichen Minderheit in Ägypten sowie einen wirksameren Schutz derselben vor extremistischer Gewalt ein. Er begleitete im Herbst 2018 die UN-Sonderberichterstatterin Leilani Farha in Kairo und im Gouvernement Al-Minya zur Unterstützung durch Terror vertriebener Kopten.

Die IGFM ist überzeugt, dass die Vorwürfe gegen Rami Kamil keine Grundlage haben.

Bitte appellieren Sie an den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi, sich für die Freilassung des Christen einzusetzen.

Die Appelladresse: Seine Exzellenz Präsident Abdel Fattah al-Sisi via Botschaft der Arabischen Republik Ägypten, Stauffenbergstr. 6-7, 10785 Berlin. Ein Muster-Appellbrief, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist, steht >>>zum Download bereit.

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China: Seit einem Jahr wegen christlicher Schriften hinter Gittern

Frankfurt am Main. Zum „Gefangenen des Monats Januar“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den Gemeindeleiter Qin Defu aus China benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den Inhaftierten einzusetzen und zu beten. Der Vater von vier Adoptivkindern wurde am 29. November zu vier Jahren Gefängnis wegen „illegaler Geschäftstätigkeit“ verurteilt. Qin war für die Schriften seiner protestantischen Untergrundkirche „Early Rain Covenant Church“ in der Stadt Chengdu der südwestchinesischen Provinz Sichuan verantwortlich.

Er zählt zu den insgesamt rund 160 Mitgliedern seiner Kirche, die im Dezember 2018 verhaftet wurden. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion führten Sicherheitskräfte zunächst rund 100 Gläubige binnen 24 Stunden ab. Unter ihnen war auch der bekannte Pastor Wang Yi, der 2019 im Februar „Gefangener des Monats“ war. Die meisten Festgenommenen wurden inzwischen freigelassen.

Qin war zunächst eine Freilassung in Aussicht gestellt worden, wenn er einen vom Staat bestellten Verteidiger akzeptieren würde. Einige der Betroffenen hatten Anwälte ausgesucht, die sie nicht sehen durften. Daraufhin wandten sich Verteidiger an lokale Regierungsstellen, um sie an die Einhaltung der chinesischen Rechtsvorschriften zu erinnern, denen zufolge Häftlinge das Recht haben, binnen 48 Stunden nach Festnahme ihren Anwalt zu sprechen. Qin wurde zuerst von Li Guisheng vertreten, der sich über die Weigerung zweier Polizeibeamter beschwerte, ein Treffen mit seinem Mandanten zu ermöglichen.

Bitte, appellieren Sie an den chinesischen Präsidenten Xi Jinping und bitten um sofortige Freilassung von Qin Defu.

Die Appelladresse: Seine Exzellenz Staatspräsident Xi Jinping via Botschaft der VR China, Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin, Fax 030 27588221.

Für den Appell können sie den >>>vorbereiteten Muster-Appellbrief verwenden – er ist lediglich um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen. – Herzlichen Dank für die Unterstützung der Aktion!

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Iran: Geheimdienstler stürmten Häuser von Konvertiten

Frankfurt am Main. Als „Gefangene des Monats August“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea vier Angehörige einer christlichen Familie im Iran benannt, die zum christlichen Glauben übergetreten war. Sie rufen dazu auf, sich für sie mit Hilfe von Appellen einzusetzen und für sie zu beten. Mitarbeiter des Geheimdienstministeriums stürmten am 1. Juli das Haus des 36-jährigen Christen Sam Khosravi und seiner 35-jährigen Frau Maryam Falahi in der Stadt Bushehr im Südwesten des Iran. Die Beamten beschlagnahmten persönliche Gegenstände der Eheleute, darunter Laptops, Mobiltelefone, Ausweise und Bankkarten, aber auch Bibeln, Kreuze, Andachtsbilder sowie religiöse Literatur. Die Geheimdienstler nahmen die Eheleute mit und halten sie seither in der örtlichen Geheimdienststelle fest.

Unklar ist bislang, was ihnen genau vorgehalten wird. Die Kinder erlebten mit, wie erbarmungslos die Beamten gegen ihre Eltern vorgingen. Ebenso erlebten es Sams ein Jahr jüngerer Bruder Sasan und dessen 33-jährige Frau Marjan Falahi sowie drei weitere Konvertiten aus Bushehr. Zunächst wurde auch die 61-jährige Mutter der beiden Brüder abgeführt, aber sie kam am selben Tag noch frei. Die insgesamt sieben Gefangenen durften bislang noch keinen Anwalt zurate ziehen. Nur vier Tage nach diesen Festnahmen mussten fünf Konvertiten wegen angeblicher Propaganda gegen das Regime in Karadsch bei Teheran eine mehrmonatige Gefängnisstrafe antreten.

Bitte, appellieren Sie an den iranischen Präsidenten Hassan Rohani mit der Bitte um sofortige Freilassung der Christen.

Die Appelladresse: An den Präsidenten der Islamischen Republik Iran, Seine Exzellenz Hassan Rohani, via Botschaft des Iran, Podbielskiallee 67, 14195 Berlin.

Für den Appell können sie den >>>vorbereiteten Muster-Appellbrief verwenden – er ist lediglich um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen. – Herzlichen Dank für die Unterstützung der Aktion!

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Vietnam: Pastor zu zwölf Jahren Haft verurteilt

Frankfurt am Main. Als „Gefangenen des Monats Juni“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den vietnamesischen Pastor Nguyen Trung Ton benannt. Sie rufen dazu auf, für ihn einzutreten. Der evangelische Christ setzt sich seit Jahren unter persönlichen Opfern für umfassende Religionsfreiheit in seinem Heimatland ein. Seit dem 30. Juli 2017 sitzt er zum zweiten Mal hinter Gittern.

Bereits im Jahr 2011 war er zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe wegen angeblicher „Propaganda gegen den Staat“ verurteilt worden. Während dieser Haftzeit, im März 2011, war er erstmals „Gefangener des Monats“. Nach seiner Haftentlassung drohten ihm Sicherheitskräfte. Davon blieb er offenbar unbeeindruckt, denn er blieb beharrlich bei seinem Einsatz für die Menschenrechte.

Im April vorigen Jahres kam es zu einer erneuten Verurteilung, diesmal zu zwölf Jahren Haft. Das Urteil wurde bereits im Juni darauf durch eine höhere Gerichtsinstanz bestätigt, daher ist weitere Hilfe für diesen mutigen Christen nötig. „Umstürzlerische Aktivitäten“ lautet der aktuelle Vorwurf, der aus seinem Einsatz für Religionsfreiheit resultiert. Die Ermittlungsbehörden verweigerten Nguyen Trung Ton die Verteidigung durch einen Anwalt. Erst ein halbes Jahr nach der Inhaftierung durfte er seine Familie sehen. Inzwischen befindet er sich in einem Straflager, wo ihm trotz ernsthafter gesundheitlicher Probleme medizinische Versorgung vorenthalten wird. – Bitte, appellieren Sie an den vietnamesischen Präsidenten Nguyen Phú Trong, den Pastor umgehend freizulassen. Vietnam hat den internationalen Pakt über bürgerliche unsd politische Rechte ratifiziert, der Religionsfreiheit garantiert. Sie können für den Appell einen >>>vorbereiteten Musterbrief herunterladen und ausdrucken. Er braucht nur um Absender, Datum und Unterschrift versehen zu werden. die Appelladresse lautet:

Seine Exzellenz, Präsident Nguyen Phú Trong, via Botschaft der sozialistischen Republik Vietnam, Elsenstraße 3, 12435 Berlin, Fax: 030 53630200.

Herzlichen Dank für die Unterstützung!

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Der deutsche Innenminister ist gefordert!

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Keine Abschiebung in den Iran!

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Pakistan: Zwei Christen zum Tode verurteilt

Frankfurt am Main. Zu „Gefangenen des Monats April“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea die pakistanischen Christen Qaisar und Amoon Ayub benannt. Sie rufen dazu auf, sich für die beiden Brüder aus der Gegend um Lahore im Punjab einzusetzen und zu beten. Am 13. Dezember vorigen Jahres wurden sie wegen Blasphemie zum Tode verurteilt. Sie betrieben gemeinsam eine Internetseite, auf der der islamische Prophet Mohammed im August 2010 beleidigt worden sein soll. Qaisar, 44 Jahre alt, soll den umstrittenen Inhalt veröffentlicht haben. Der Vater von drei Kindern unterrichtete als Lehrer für Informatik an verschiedenen Schulen in Lahore.

Im Juni 2011 erstattete ein muslimischer Führer Anzeige. Jahrelang hielten die beiden Brüder sich versteckt. Im November 2014 erfolgte schließlich die Festnahme, woraufhin sie im Bezirksgefängnis von Jhelum eingesperrt wurden. Dort erfuhren sie auch von dem Urteil, weil der Prozess aus Sicherheitsgründen in der Anstalt geführt wurde. Vieles spricht dafür, dass sie Opfer einer Intrige in einem Streit geworden sind. Qaisar erhielt schon vor der Anzeige Morddrohungen. Der Verteidigung zufolge haben sie die strittige Internetseite bereits seit 2009 nicht mehr geführt. Vor dem Oberlandesgericht in Lahore haben sie nun Berufung eingelegt, um doch noch freigesprochen zu werden.

Bitte, appellieren Sie an den pakistanischen Präsidenten Arif Alvi, die zum Tode verurteilten Brüder zu begnadigen.

Die Appelladresse: Seine Exzellenz Präsident Arif Alvi via Botschaft der Islamischen Republik Pakistan, Schaperstr. 29, 10719 Berlin, Fax: 030 21244210. Sie können dazu auch den >>>vorbereiteten Musterappellbrief herunterladen und ausdrucken. Er braucht nur um Absender, Datum und Unterschrift ergänzt werden. – Herzlichen Dank für die Unterstützung.

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Pakistan: Christ zum Tode verurteilt

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