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Todesgefahr bei Abschiebung

Christlichen Konvertiten wird Asyl verweigert

Dieser Beitrag aus 2018 ist auch im April 2021 aktuell.

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Christliche Familien kehren zurück nach Mosul

27.03.2018: Vatican News berichtet: Nachdem die Stadt Mosul und die Ninive-Ebene von den Kämpfern des IS befreit wurden, kehren immer mehr Christen in ihre Heimat zurück.
Bereits 4.000 geflüchtete christliche Familien sind in den letzten Monaten nach Mosul und in die Ninive-Ebene zurückgekehrt. Am 9. Dezember 2017 hatte der irakische Präsident Haider al Abadi die Befreiung des Gebiets von den Anhängern des sogenannten islamischen Staates (IS) proklamiert. Seit diesem Zeitpunkt kehren mehr und mehr Familien in ihre alte Heimat zurück, sagte Nawfal Hammadi, Gouverneur der Provinz Ninive am vergangenen Sonntag.

Hammadi stellte außerdem klar, dass die meisten dieser Flüchtlinge vor dem IS in der autonomen irakischen Region Kurdistan Zuflucht gefunden hatten.

Zwischen Juni und August 2014 hatte die Eroberung dieses Gebiets durch die Kämpfer des sogenannten IS die Christen aus der Region zur Flucht veranlasst. Hammadi zufolge wird der Zustrom der christlichen Rückkehrer in ihre eigenen Häuser noch einmal vermehrt zunehmen, wenn das aktuelle Schuljahr und das laufende akademische Jahr enden. Das sagte er gegenüber dem Fernsehersender PressTV auf Englisch. (fides – nv)

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Appellbitte für zwei inhaftierte sudanesische Pastoren

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Anklage wegen Evangelisierung unter Muslimen

Yat Michael, Pastor der Presbyterianischen Kirche des Südsudans, besuchte im Dezember 2014 die sudanesische Hauptstadt Khartum, um medizinische Hilfe für seinen jungen Sohn zu erhalten. Nachdem er bei dieser Gelegenheit in einer presbyterianischen Kirche gepredigt hatte, wurde er nach dem Gottesdienst durch mehrere Mitarbeiter des sudanesischen Geheimdienstes (NISS) ohne nähere Erklärung festgenommen und in ein Gefängnis gebracht. Pastor Peter Yein Reith, ebenfalls Mitglied der Presbyterianischen Kirche des Südsudans, stellte daraufhin Nachforschungen zum Verbleib seines Kollegen in Khartum an. Er wurde am 11. Januar 2015 festgenommen, als er einen entsprechenden Brief im „Büro für religiöse Angelegenheiten“ abgab. Kurz vorher war er telefonisch aufgefordert worden, in den Südsudan zurückzukehren. Andernfalls würden seine Frau und sein einjähriger Sohn verhaftet. Nach uns vorliegenden Informationen sollen beide Pastoren wegen Evangelisierung unter Muslimen angeklagt werden. Es soll beiden Frauen inzwischen erlaubt worden sein, ihre Männer zu besuchen.

Seit der Unabhängigkeit des (mehrheitlich christlichen) Südsudans im Juli 2011 treibt der Norden die Islamisierung voran und die Lage der noch etwa 2 Millionen Christen im Land hat sich deutlich verschlechtert. Auf Abkehr vom islamischen Glauben steht nach Artikel 126 des Strafgesetzbuches die Todesstrafe. Im vergangenen Jahr wurden Kirchen in der Hauptstadt auf staatliche Anordnung hin teils geschlossen, teils abgerissen. Trotzdem gibt es ein wachsendes Interesse am christlichen Glauben.

Bitten Sie Präsident al-Bashir um Schutz der beiden Pastoren vor Folter und Misshandlung, sowie um deren umgehende Freilassung, da Ihnen keine strafbare Handlung bekannt sei. – Das Eintreten für die eigene Religionsüberzeugung wird unter anderem durch den vom Sudan ratifizierten „Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ garantiert.

Appellieren Sie in diesem Sinne an
Seine Exzellenz Präsident Omar Hassan Ahmad al-Bashir, via  Botschaft der Republik Sudan, Kurfürstendamm 151, 10709 Berlin, Fax: 030 89069823.

Hierfür können Sie auch unseren Muster-Appellbrief herunterladen und ausdrucken, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist (Porto € 0,62).

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