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Christliche Familien kehren zurück nach Mosul

27.03.2018: Vatican News berichtet: Nachdem die Stadt Mosul und die Ninive-Ebene von den Kämpfern des IS befreit wurden, kehren immer mehr Christen in ihre Heimat zurück.
Bereits 4.000 geflüchtete christliche Familien sind in den letzten Monaten nach Mosul und in die Ninive-Ebene zurückgekehrt. Am 9. Dezember 2017 hatte der irakische Präsident Haider al Abadi die Befreiung des Gebiets von den Anhängern des sogenannten islamischen Staates (IS) proklamiert. Seit diesem Zeitpunkt kehren mehr und mehr Familien in ihre alte Heimat zurück, sagte Nawfal Hammadi, Gouverneur der Provinz Ninive am vergangenen Sonntag.

Hammadi stellte außerdem klar, dass die meisten dieser Flüchtlinge vor dem IS in der autonomen irakischen Region Kurdistan Zuflucht gefunden hatten.

Zwischen Juni und August 2014 hatte die Eroberung dieses Gebiets durch die Kämpfer des sogenannten IS die Christen aus der Region zur Flucht veranlasst. Hammadi zufolge wird der Zustrom der christlichen Rückkehrer in ihre eigenen Häuser noch einmal vermehrt zunehmen, wenn das aktuelle Schuljahr und das laufende akademische Jahr enden. Das sagte er gegenüber dem Fernsehersender PressTV auf Englisch. (fides – nv)

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Appellbitte für den koreanischen Missionar Kim Jung-wook

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Der 50-jährige Baptist wurde zu lebenslanger Haft in einem Arbeitslager verurteilt, weil er anderen helfen wollte.

Ihm wurde vorgeworfen, am Aufbau einer Untergrundkirche gearbeitet und Spionage betrieben zu haben. Kim hatte von 2007 bis 2014 in der chinesischen Grenzstadt Dangdong gelebt und bedrängten Nordkoreanern zur Flucht nach Südkorea über Thailand, Laos und anderen Ländern geholfen. Im August 2012 nahmen chinesische Behörden 12 nordkoreanische Frauen fest, die unter der Obhut des Missionars waren. Sie wurden nach Nordkorea zurückgeschickt. Kims Wunsch, etwas über das Schicksal der Nordkoreanerinnen und über dortige Nahrungsengpässe zu erfahren, brachte ihn dazu, nach Nordkorea zu gehen. Dort wurde er im Oktober 2013 verhaftet. Bei einer Pressekonferenz am 27. Februar 2014 räumte Kim die ihm vorgehaltenen Vorwürfe ein und gestand und bereute, böswillig die Würde der nordkoreanischen Führung verletzt zu haben. Er gab an, in Treffen mit Nordkoreanern den Wunsch nach Zerstörung von Standbildern der Kim-Dynastie und nach deren Ersatz durch Kirchen geäußert zu haben. Der Staatsanwalt hatte für ihn die Todesstrafe gefordert. In früheren Fällen haben Gefangene, die freigekommen waren, ihre Geständnisse bei diesen inszenierten Pressekonferenzen widerrufen. Die IGFM geht davon aus, dass Kim Jung-wook unter massivem Druck angebliche Vergehen eingestanden hat.

Bitte, appellieren Sie an den Staatsführer Kim Jong-un, den Missionar umgehend freizulassen. Er habe für die Nordkoreaner nur humanitäre Hilfe leisten und deren Recht auf Religionsfreiheit einlösen wollen. Dazu habe sich Nordkorea in UN-Abkommen sowie im „Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ verpflichtet.

Den Appell richten Sie an die folgende Adresse: Seine Exzellenz Oberster Führer der Partei, des Staates und der Armee, Kim Jong-un, via Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Korea, Glinkastr.507 10117 Berlin, E-mail: info@prkorea-emb.de oder Fax 030 22651929

Hierfür können Sie auch den vorbereiteten Musterbrief, passend für einen Fensterbriefumschlag, herunterladen und ausdrucken. Er braucht nur um Absender, Datum und Unterschrift ergänzt zu werden (Porto 0,62 Euro)

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