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Christliche Familien kehren zurück nach Mosul

27.03.2018: Vatican News berichtet: Nachdem die Stadt Mosul und die Ninive-Ebene von den Kämpfern des IS befreit wurden, kehren immer mehr Christen in ihre Heimat zurück.
Bereits 4.000 geflüchtete christliche Familien sind in den letzten Monaten nach Mosul und in die Ninive-Ebene zurückgekehrt. Am 9. Dezember 2017 hatte der irakische Präsident Haider al Abadi die Befreiung des Gebiets von den Anhängern des sogenannten islamischen Staates (IS) proklamiert. Seit diesem Zeitpunkt kehren mehr und mehr Familien in ihre alte Heimat zurück, sagte Nawfal Hammadi, Gouverneur der Provinz Ninive am vergangenen Sonntag.

Hammadi stellte außerdem klar, dass die meisten dieser Flüchtlinge vor dem IS in der autonomen irakischen Region Kurdistan Zuflucht gefunden hatten.

Zwischen Juni und August 2014 hatte die Eroberung dieses Gebiets durch die Kämpfer des sogenannten IS die Christen aus der Region zur Flucht veranlasst. Hammadi zufolge wird der Zustrom der christlichen Rückkehrer in ihre eigenen Häuser noch einmal vermehrt zunehmen, wenn das aktuelle Schuljahr und das laufende akademische Jahr enden. Das sagte er gegenüber dem Fernsehersender PressTV auf Englisch. (fides – nv)

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Appellbitte für den eritreischen Christen Mussie Eyob

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Mussie Eyob ist einer von 89 Häftlingen in einem Gefängnis, das speziell für Zeugen des christlichen Glaubens eingerichtet wurde.

Er hatte sich 2008 für ein Leben mit Jesus Christus entschieden wurde im Februar 2011 bei einem Aufenthalt in Saudi Arabien verhaftet. Sein „Verbrechen“: Er hatte mit Besuchern einer Moschee über den christlichen Glauben gesprochen.

Dies gilt in dem streng islamisch-wahabitischen Land als ein schweres Verbrechen, auf dem die Todesstrafe stehen kann. Nach einer Untersuchung seines Geisteszustandes wurde er im Hochsicherheitsgefängnis Briman untergebracht. Familienmitglieder, die ihn dort besuchen konnten, sagte er, er sei bereit, für seinen christlichen Glauben zu sterben. Die saudi-arabischen Behörden schoben ihn im November 2011 – nach internationalen Protesten – in sein Heimatland Eritrea ab. Von dort gab es jahrelang keine Information über ihn. Jetzt wurde bekannt, dass er sich in dem Gefangenenlager Me étr im Nordwesten des diktatorisch regierten Staates befindet. Dieses Gefängnis wurde 2007 speziell für christliche Glaubenszeugen eingerichtet und hat zur Zeit 89 Insassen. 2009 starben dort unter den erbärmlichen Bedingungen zwei Christen. Mussie Eyob scheint trotzdem guter Gesundheit zu sein und kümmert sich um alte und kranke Gefangene.

Appellieren Sie höflich bei Staatspräsident Issayas Afferwerki gegen die seit 2011 bestehende Inhaftierung von Mussie Eyob, der nur sein Recht auf Religionsfreiheit wahrgenommen hat. Weisen Sie auf die übrigen um ihres Glaubens willen inhaftierten Christen hin. Eritrea hat den entsprechenden Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert. Für den Appell können Sie einen >>>vorbereiteten Musterbrief herunterladen und ausdrucken, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist. Er kann im Fensterbriefumschlag versandt werden. Porto: € 0,62 für den Versand nach Berlin. Alternativ per Fax.

Die Appell-Adresse: Seine Exzellenz Staatspräsident Issayas Afferwerki, Via Botschaft Eritrea, Stavanger Str.18, 10439 Berlin, Fax 030 44674621

Hinweis: Auch aufgrund der Christenfeindlichkeit des neomarxistischen Regimes in Eritrea flüchten viele Christen über das Mittelmeer nach Europa. Von den 170.000 Flüchtlingen in 2014 kamen 34.000 aus Eritrea (vermutlich nicht nur Christen).

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