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Archiv für den Monat: Februar 2020

Ein weiterer Märtyrer

China: Noch mehr Religionskontrolle

Falsche Version von China

Kardinal Zen bei der IGFM-Jahresversammlung in Bonn

Christlichen Konvertiten wird Asyl verweigert

Christliche Familien kehren zurück nach Mosul

27.03.2018: Vatican News berichtet: Nachdem die Stadt Mosul und die Ninive-Ebene von den Kämpfern des IS befreit wurden, kehren immer mehr Christen in ihre Heimat zurück.
Bereits 4.000 geflüchtete christliche Familien sind in den letzten Monaten nach Mosul und in die Ninive-Ebene zurückgekehrt. Am 9. Dezember 2017 hatte der irakische Präsident Haider al Abadi die Befreiung des Gebiets von den Anhängern des sogenannten islamischen Staates (IS) proklamiert. Seit diesem Zeitpunkt kehren mehr und mehr Familien in ihre alte Heimat zurück, sagte Nawfal Hammadi, Gouverneur der Provinz Ninive am vergangenen Sonntag.

Hammadi stellte außerdem klar, dass die meisten dieser Flüchtlinge vor dem IS in der autonomen irakischen Region Kurdistan Zuflucht gefunden hatten.

Zwischen Juni und August 2014 hatte die Eroberung dieses Gebiets durch die Kämpfer des sogenannten IS die Christen aus der Region zur Flucht veranlasst. Hammadi zufolge wird der Zustrom der christlichen Rückkehrer in ihre eigenen Häuser noch einmal vermehrt zunehmen, wenn das aktuelle Schuljahr und das laufende akademische Jahr enden. Das sagte er gegenüber dem Fernsehersender PressTV auf Englisch. (fides – nv)

Türkei: Pastor als angeblicher CIA-Agent inhaftiert

Pakistan: Christen in großer Bedrängnis

Iran: Christliche Bürgerrechtlerin in Haft

Frankfurt am Main. Als „Gefangene des Monats März“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea die iranische Christin und Bürgerrechtlerin Fatemeh Mary Mohammadi benannt. Nachdem Islamische Revolutionsgarden am 8. Januar eine Maschine der Ukraine International Airlines abgeschossen und so 176 Menschen getötet hatten, demonstrierten Tausende Menschen im Iran mit Angehörigen der Opfer. Den Protesten schloss sich auch Mary an, wie ihr Taufname lautet. Am 12. Januar führten sie bei einem Protest auf dem Teheraner Azadi-Platz Sicherheitskräfte ab. Seitdem wird sie im Qarchak-Gefängnis im Süden Teherans gefangen gehalten. Sie hatte am selben Tag zudem über Twitter die Nachrichtenmanipulation des Mullah-Regimes kritisiert.

Die 21-jährige Studentin wurde im Monat zuvor von ihrer Universität exmatrikuliert. Sie setzt sich für die Legalisierung des Religionswechsels ebenso ein wie für einen freien Zugang zu christlichen Stätten für allen Menschen im Iran. Bereits im November 2017 wurde sie erstmals bei einer Hauskirchenversammlung inhaftiert und später zu einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Dabei legte ihr das Gericht ihre christlichen Aktivitäten und ihre Zugehörigkeit zu missionierenden evangelikalen Gruppen zur Last. Durch „staatsfeindliche Propaganda“ habe sie die „nationale Sicherheit“ gefährdet. Im September 2018 wurde sie nochmals von Geheimdienst verhört. Im Juni 2019 erlitt sie einen tätlichen Angriff in einem Bus, wobei die Angreiferin ihr vorwarf, das Kopftuch nicht vorschriftsmäßig getragen zu haben.

Bitte, appellieren Sie an den iranischen Präsidenten Hassan Rohani mit der Bitte um sofortige Freilassung der Christin Fatemeh Mary Mohammadi.

Die Appelladresse: An den Präsidenten der Islamischen Republik Iran, Seine Exzellenz Hassan Rohani, via Botschaft des Iran, Podbielskiallee 67, 14195 Berlin.

Für den Appell können sie den >>>vorbereiteten Muster-Appellbrief verwenden  er ist lediglich um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen. – Herzlichen Dank für die Unterstützung der Aktion!                                                                   

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Ägypten: Christlicher Aktivist in Haft

Frankfurt am Main. Zum „Gefangenen des Monats Februar“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den ägyptischen Christen Rami Kamil benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den Koordinator der christlichen Menschenrechtsgruppe „Maspero Youth Union“ einzusetzen und für ihn zu beten. Rami Kamil gehört der koptisch-orthodoxen Minderheit in Ägypten an.

Eine Kampfgruppe der „Nationalen Sicherheitskräfte“ stürmte am 23. November vorigen Jahres das Haus des Schneiders und nahm ihn fest. Von den Vorwürfen gegen ihn erfuhr er am Tag darauf. Er sei einer terroristischen Vereinigung beigetreten und habe diese finanziert, den öffentlichen Frieden gestört und seine Mitbürger gegen den Staat aufgebracht, dies insbesondere in den sozialen Medien. Außerdem habe Kamil zu „Diskriminierung zwischen Christen und Muslimen“ angestachelt. Seine Anwälte werfen den Sicherheitskräften vor, ihn gefoltert zu haben.

Seine Organisation gründete der 33-Jährige in der Folge des Massakers vom Masperoplatz im Oktober 2011, bei dem ägyptische Soldaten zwei Dutzend friedliche Demonstranten, die sich gegen die Zerstörung einer Kirche in Oberägypten wandten, totgefahren und erschossen hatten. Rami Kamil setzt sich für die Gleichberechtigung der christlichen Minderheit in Ägypten sowie einen wirksameren Schutz derselben vor extremistischer Gewalt ein. Er begleitete im Herbst 2018 die UN-Sonderberichterstatterin Leilani Farha in Kairo und im Gouvernement Al-Minya zur Unterstützung durch Terror vertriebener Kopten.

Die IGFM ist überzeugt, dass die Vorwürfe gegen Rami Kamil keine Grundlage haben.

Bitte appellieren Sie an den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi, sich für die Freilassung des Christen einzusetzen.

Die Appelladresse: Seine Exzellenz Präsident Abdel Fattah al-Sisi via Botschaft der Arabischen Republik Ägypten, Stauffenbergstr. 6-7, 10785 Berlin. Ein Muster-Appellbrief, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist, steht >>>zum Download bereit.

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Kein Friede zu Weihnachten in Nigeria…

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Solidarität mit mit den koptischen und orientalischen Christen