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Monthly Archives: Dezember 2018

Ein weiterer Märtyrer

China: Noch mehr Religionskontrolle

Falsche Version von China

Kardinal Zen bei der IGFM-Jahresversammlung in Bonn

Christlichen Konvertiten wird Asyl verweigert

Christliche Familien kehren zurück nach Mosul

27.03.2018: Vatican News berichtet: Nachdem die Stadt Mosul und die Ninive-Ebene von den Kämpfern des IS befreit wurden, kehren immer mehr Christen in ihre Heimat zurück.
Bereits 4.000 geflüchtete christliche Familien sind in den letzten Monaten nach Mosul und in die Ninive-Ebene zurückgekehrt. Am 9. Dezember 2017 hatte der irakische Präsident Haider al Abadi die Befreiung des Gebiets von den Anhängern des sogenannten islamischen Staates (IS) proklamiert. Seit diesem Zeitpunkt kehren mehr und mehr Familien in ihre alte Heimat zurück, sagte Nawfal Hammadi, Gouverneur der Provinz Ninive am vergangenen Sonntag.

Hammadi stellte außerdem klar, dass die meisten dieser Flüchtlinge vor dem IS in der autonomen irakischen Region Kurdistan Zuflucht gefunden hatten.

Zwischen Juni und August 2014 hatte die Eroberung dieses Gebiets durch die Kämpfer des sogenannten IS die Christen aus der Region zur Flucht veranlasst. Hammadi zufolge wird der Zustrom der christlichen Rückkehrer in ihre eigenen Häuser noch einmal vermehrt zunehmen, wenn das aktuelle Schuljahr und das laufende akademische Jahr enden. Das sagte er gegenüber dem Fernsehersender PressTV auf Englisch. (fides – nv)

Türkei: Pastor als angeblicher CIA-Agent inhaftiert

Pakistan: Christen in großer Bedrängnis

Lichterkette für verfolgte Christen in Hamburg

Wo Intoleranz gegen Christen wächst, stirbt die Freiheit

Hamburg (idea) – Angesichts weltweit wachsender Verfolgung wegen ihres Glaubens sollten Christen nicht zurückschlagen. Doch es „ist schon erforderlich, sich mit dem Wort der Wahrheit zu wehren, wenn wir unsere Werte nicht aufgeben wollen“. Das sagte der ehemalige FDP-Bundestagsabgeordnete Burkhardt Müller-Sönksen (Hamburg) bei einer Lichterkette gegen Christenverfolgung in Hamburg. Die Toleranz sei eine christliche Tugend und dürfe deshalb auch von anderen eingefordert werden, nicht zuletzt in den internationalen Organisationen, so Müller-Sönksen: „Wo die Intoleranz gegenüber Christen überhand nimmt, da ist die Freiheit gestorben.“ Zudem Fall der pakistanischen Christin Asia Bibi, die zunächst wegen Blasphemie-Vorwürfen zum Tode verurteilt und anschließend freigesprochen wurde, sagte er: „Ich bin froh, dass das oberste Gericht in Pakistan den Mut hatte, den substanzlosen Vorwürfen des Pöbels von der Straße zu widerstehen.“

Veranstalter der Demonstration mit 200 Teilnehmern war die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Die Referentin für Religionsfreiheit der Organisation, Michaela Koller (Frankfurt), hatte kurz nach Asia Bibis Freilassung Kontakt zu deren Ehemann. Ebenso wie Bibi selbst müssten ihr Mann und ihre Kinder versteckt leben, um nicht in Sippenhaft genommen zu werden. Alle Christen seien in dem Land weiterhin in Gefahr. „Ein Provinzgouverneur und ein Minister wurden in der Vergangenheit schon ermordet, weil sie sich für die Freilassung von Asia Bibi eingesetzt hatten“, so Koller. Wegen vermeintlicher Gotteslästerung säßen über 1.000 Menschen unter Androhung der Todesstrafe in pakistanischen Gefängnissen, davon seien rund 200 Christen. Der Vorsitzende des Zentralrats orientalischer Christen in Deutschland, Simon Jacob (Augsburg), forderte liberal denkende Menschen und Feministinnen in Europa auf, sich stärker für die Meinungs- und Glaubensfreiheit verfolgter Christen einzusetzen.„Der Einsatz für Asia Bibi bedeutet nicht, sich für eine bestimmte Religion einzusetzen, sondern für alle, die frei sein möchten“, so Jacob.

Der Moderator der Veranstaltung, der evangelisch-lutherische Pastor Mathias Krüger (Henstedt-Ulzburg), betonte die Bedeutung des überkonfessionellen Einsatzes für verfolgte Christen. Als Beispiel für die Wirksamkeit von Protesten nannte er den iranischen Pastor Youcef Nadarkhani, der wegen seiner Gemeindetätigkeit zu zehn Jahren Haft und zwei Jahren Verbannung verurteilt wurde. Er kam nach intensiven Protesten frei, wurde allerdings anschließend wiederum zu zehn Jahren Haft verurteilt. „Wir sehen daran, dass wir im Einsatz für verfolgte Christen einen langen Atem brauchen und nicht nachlassen dürfen, denn eine Abkehr von der Christenverfolgung ist nicht in Sicht.“ Der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands, Ulrich Rüß (Hamburg), rief ebenfalls alle Christen zum Engagement auf. „Wir brauchen die Solidarität von oben bis unten.“ Am besten wäre es, wenn ein Bischof oder Erzbischof an einer solchen Demonstration teilnähme.

(Mit freundlicher Genehmigung von der evangelischen Nachrichtenagentur idea übernommen)

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Pakistan: Christ wegen Blasphemie-Vorwurf in Haft

Frankfurt am Main. Zum „Gefangenen des Monats Dezember“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den pakistanischen Christen Humayun Faisal Masih benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den 33-Jährigen aus der Kleinstadt Sanda bei Lahore im Punjab einzusetzen und für ihn zu beten. Am 24. Mai 2015 bezichtigten die muslimischen Männer Syed Zeeshanul Haq, Muhammad Jamshed und Kashif Ali Shah, nachdem sie am frühen Nachmittag die örtliche Shah Noor Jamia Moschee verlassen hatten, den psychisch beeinträchtigten Straßenkehrer lauthals, Zeitungsseiten mit Koranzitaten verbrannt zu haben. Diese dürfen in Pakistan aufgrund der Blasphemiegesetze nicht weggeworfen, sondern müssen gesondert deponiert werden. An so einem Depot hatte sich Humayun im Zustand der Verwirrung zu schaffen gemacht, die Zeitungsseiten jedoch (laut Verteidigung) nicht angezündet.

Der Polizei gelang es mit Mühe gerade noch, ihn aus der Gewalt eines Mobs, der ihn lynchen wollte, zu befreien. Zu der aufgebrachten Menge kamen jedoch weitere Gewaltbereite hinzu: Rund 2.000 Fanatiker demolierten, plünderten und brandschatzten Häuser im nahegelegenen mehrheitlich christlichen Viertel. Muslimische Nachbarn bedrängten sie, „den Christen eine Lektion zu erteilen“. Einzelne drohten, die Christen lebendig zu verbrennen, die daraufhin flohen. Verstärkung durch Spezialeinheiten der Polizei verhinderte knapp ein Massaker. Seither sitzt Humayun Faisal hinter Gittern: Ein Kautionsantrag wurde rund einen Monat nach der Verhaftung abgelehnt und sein Fall wird seither verschleppt. – Leider werden Blasphemievorwürfe in Pakistan dazu benutzt, Stimmung gegen religiöse Minderheiten zu machen.

Bitte, appellieren Sie per Brief an den pakistanischen Präsidenten Arif Alvi, dass sich das zuständige Gericht zügig mit dem Fall befassen und den Angeklagten freisprechen kann.

Die Appelladresse: Seine Exzellenz Präsident Arif Alvi via Botschaft der Islamischen Republik Pakistan, Schaperstr. 29, 10719 Berlin, Fax: 030 21244210. Sie können dazu auch den >>>vorbereiteten Musterappellbrief herunterladen und ausdrucken. Er braucht nur um Absender, Datum und Unterschrift ergänzt werden. – Herzlichen Dank für die Unterstützung.

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Ein Teilerfolg – immerhin!

Ihre Hilfe für Verfolgte und Bedrängte

Lebensgefahr für abgelehnte konvertierte ausländische Christen

Indien: Christen sind weiterhin Zielscheibe

Indien

Christen in Nordkorea nicht vergessen!

IS wütet auch in Indonesien

Freilassung!

Freilassung!

Nach versuchter Zwangskonvertierung…

Solidarität mit mit den koptischen und orientalischen Christen