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Monthly Archives: Oktober 2017

Christlichen Konvertiten wird Asyl verweigert

Pakistan: Christen in großer Bedrängnis

Kardinal Zen bei der IGFM-Jahresversammlung in Bonn

Falsche Version von China

Christliche Familien kehren zurück nach Mosul

27.03.2018: Vatican News berichtet: Nachdem die Stadt Mosul und die Ninive-Ebene von den Kämpfern des IS befreit wurden, kehren immer mehr Christen in ihre Heimat zurück.
Bereits 4.000 geflüchtete christliche Familien sind in den letzten Monaten nach Mosul und in die Ninive-Ebene zurückgekehrt. Am 9. Dezember 2017 hatte der irakische Präsident Haider al Abadi die Befreiung des Gebiets von den Anhängern des sogenannten islamischen Staates (IS) proklamiert. Seit diesem Zeitpunkt kehren mehr und mehr Familien in ihre alte Heimat zurück, sagte Nawfal Hammadi, Gouverneur der Provinz Ninive am vergangenen Sonntag.

Hammadi stellte außerdem klar, dass die meisten dieser Flüchtlinge vor dem IS in der autonomen irakischen Region Kurdistan Zuflucht gefunden hatten.

Zwischen Juni und August 2014 hatte die Eroberung dieses Gebiets durch die Kämpfer des sogenannten IS die Christen aus der Region zur Flucht veranlasst. Hammadi zufolge wird der Zustrom der christlichen Rückkehrer in ihre eigenen Häuser noch einmal vermehrt zunehmen, wenn das aktuelle Schuljahr und das laufende akademische Jahr enden. Das sagte er gegenüber dem Fernsehersender PressTV auf Englisch. (fides – nv)

Türkei: Pastor als angeblicher CIA-Agent inhaftiert

China: Ab Februar noch mehr Religionskontrolle

China: Pfarrer wegen Mission inhaftiert

Frankfurt am Main. Als „Gefangenen des Monats November“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den in China inhaftierten katholischen Pfarrer Fei Jisheng benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den 40-jährigen Priester aus der nordöstlichen Provinz Liaoning einzusetzen und für ihn zu beten. Fei Jisheng wurde am 18. Oktober vorigen Jahres in der Stadt Fushun festgenommen, als er dort die örtliche Gemeinschaft eines katholischen Frauenordens besuchte. Seither ist er in Haft. Wie sein Bistum bekannt gab, werfen die Behörden ihm offiziell vor, Geld aus einem Altenheim entwendet zu haben. Aus diesem Grund wurde er bereits zu einer 18-monatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Gläubige aus seinem Bistum halten den Vorwurf für konstruiert. Der Prozess war nicht öffentlich und sämtliche Informationen zum Fall wurden als geheim klassifiziert. Sicherheitskräfte verschleppten Pfarrer Fei bereits im November 2015 kurzzeitig. Am 6. Juni 2016 wurde er wegen seiner missionarischen Aktivitäten zusammen mit vier anderen Gläubigen einen Monat lang inhaftiert. Fei Jisheng gehört der offiziell registrierten katholischen Kirche an, startete aber im Jahr 2007 ökumenischen Evangelisierungskurse, die er nicht staatlich registrieren ließ. – Bitte appellieren Sie an den chinesischen Staatspräsidenten und bitten um umgehende Freilassung. Die Appelladresse lautet:

Seine Exzellenz Staatspräsident Xi Jinping, via Botschaft der VR China, Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin, Fax 030-27588221. Sie dazu den >>>vorbereiteten Musterbrief herunterladen. Er braucht nur um Absender, Datum und Unterschrift ergänzt werden. Porto: 70 ct, passend für einen Fensterbriefumschlag.

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Türkei: Inhaftiertem Pastor droht viermal lebenslange Haft

Frankfurt am Main. Als „Gefangenen des Monats Oktober“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den in der Türkei inhaftierten US-Amerikaner Andrew Brunson benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den evangelischen Pastor der Auferstehungskirche in Izmir einzusetzen und für ihn zu beten. Brunson wurde zusammen mit seiner Frau Norine am 7. Oktober vorigen Jahres inhaftiert. Während sie am 19. Oktober wieder freikam, wird er, anfänglich der Mitgliedschaft in der islamischen Gülen-Bewegung verdächtigt, seit 24. August der Agententätigkeit mit dem Ziel eines gewaltsamen Umsturzes beschuldigt. Damit droht ihm formal viermal lebenslange Haft. Nach beinah einem Jahr hat Brunson noch immer keine Akteneinsicht.

Der Pastor beteuert, sich seit Beginn seines Aufenthaltes in der Türkei im Jahr 1993 ausschließlich in den Dienst der Verkündigung gestellt zu haben. „Ich bin ein Verteidiger von Jesus Christus“, sagte der 49-jährige Vater von drei Kindern, als er mit den jüngsten Vorwürfen konfrontiert wurde. Mit Wissen des Staates habe er als religiöser Mensch am Aufbau seiner Kirche gearbeitet. Ursprünglich wurde ihm und seiner Frau seitens der Behörden nur die Ausweisung angedroht. Die Erdogan-nahe Tageszeitung Takvim unterstellte Brunson im Mai, Drahtzieher eines Umsturz-Versuchs des US-Geheimdienstes CIA zu sein. Seine Familie ist sich sicher, dass er wegen seines christlichen Glaubens ins Fadenkreuz geriet: Erdogan bedient sich Beobachtern zufolge der Ideologie der „türkisch-islamischen Synthese“, die Verdacht gegen Ausländer und Andersgläubige schürt, um sie letztlich zu verdrängen. US-Präsident Donald Trump setzte sich bereits vergeblich für den Presbyterianer ein, als der türkische Counterpart Präsident Recep Tayyip Erdogan ihn am 16. Mai besuchte. – Bitte, appellieren Sie an den türkischen Präsidenten Erdogan und bitten um Freilassung des Pastors. 

Die Appelladresse: Seine Exzellenz Präsident Recep Tayyip Erdogan, c/o Türkische Botschaft, Tiergartenstr. 19-21, 10785 Berlin. Fax-Nr. 030 27590915

Sie können dazu den >>>Muster-Appellbrief herunterladen. Er braucht lediglich mit Absender, Datum und Unterschrift versehen werden (Porto 70 ct, Fensterbriefformat). 

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US-Bericht zur Religionsfreiheit

Ihre Hilfe für Verfolgte und Bedrängte

Christen in Nordkorea nicht vergessen!

IS wütet auch in Indonesien

Lebensgefahr für abgelehnte konvertierte ausländische Christen

Freilassung!

Freilassung!

Nach versuchter Zwangskonvertierung…

Solidarität mit mit den koptischen und orientalischen Christen