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Monthly Archives: Januar 2017

Lichterkette in Hamburg 18.11.2017

Die Hoffnung nicht aufgeben!

Indischer Pater ruft im Video um Hilfe zur Freilassung

Frankfurt am Main. Als „Gefangenen des Monats Februar“ 2017 haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den im Jemen entführten Pater Tom Uzhunnalil benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den Betroffenen einzusetzen und für ihn zu beten. Der indische Salesianerpater Don Boscos wurde am 4. März 2016 in der südjemenitischen Stadt Aden verschleppt, wo er in einem Altenheim von Schwestern des Ordens von Mutter Teresa wirkte. Dschihadisten, mutmaßlich unter dem Kommando des Islamischen Staates, überfielen die Einrichtung, ermordeten einen Wachmann, elf Mitarbeiter und vier „Missionarinnen der Nächstenliebe“, bevor sie den Priester mitnahmen. Kurz nach der Verschleppung des 56-Jährigen kamen Gerüchte auf, er sei am Karfreitag gekreuzigt worden. Im Juli und im Dezember tauchten Lebenszeichen auf: Videos im Internet, in denen er gezeichnet wirkt und zur Hilfe aufruft. Die indische Regierung gab Ende des Jahres an, sich bei der Regierung Saudi-Arabiens für ihn eingesetzt zu haben, die die Sunniten im vom Bürgerkrieg erschütterten Jemen unterstützt. – Bitte appellieren Sie an die indische Regierung, sich für die umgehende Freilassung von Pater Tom einzusetzen. Die Appelladresse lautet:

Seine Exzellenz Premierminister Narendra Modi, c/o Botschaft der Republik Indien, Tiergartenstraße 17, 10785 Berlin.

Sie können dazu den >>>vorbereiten Musterbrief entweder als Vorlage oder auch unverändert verwenden. Er ist dann lediglich um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen. Versand per Brief (70 ct) oder per Fax 030 26557000. 

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IGFM-Arbeitskreis setzt sich für Pater Tom ein

Frankfurt am Main. Der IGFM-Arbeitskreis ‚Religionsfreiheit weit‘ setzt sich weiterhin für den im März 2016 im Jemen entführten indischen Priester Thomas (Tom) Uzhunnalil ein. In einigen Medien wurde sogar über seine Kreuzigung am Karfreitag 2016 berichtet. Dies wurde später dementiert.
Am 21. Januar 2017 unterzeichneten die Teilnehmer des Arbeitskreis-Treffens folgenden Appell an die jemenitische Botschaft: 

Exzellenz, mit großer Sorge appellieren wir heute an Sie, dem im März 2016 in Ihrem Land verschleppten indischen Priester, Pater Thomas Uzhunnalil zu helfen.

Der IGFM-Arbeitskreis Religionsfreiheit Weltweit unterstützt Menschen, die sich gewaltlos für die Verwirklichung des Rechts auf Religionsfreiheit in ihren Ländern einsetzen oder die verfolgt werden, weil sie dieses völkerrechtlich verbriefte Recht einfordern. Die Grundlage unserer Arbeit bildet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948.

Der indische Pater Thomas Uzhunnalil wurde am März 2016 bei einem Überfall eines islamistischen Kommandos – das dem Islamischen Staat (IS) nahestehen soll – auf ein Altersheim, das von Nonnen betrieben wird, in der Hauptstadt Aden entführt. Bei dem Überfall wurden 16 Personen getötet. Die Geiselnehmer drohten mehrfach, Pater Thomas zu ermorden. In einer im Dezember 2016 veröffentlichten Videobotschaft sagt Pater Thomas, dass der einzige Grund für seine Entführung sein Glaube an Jesus Christus sei. Berichten zu folge ist er mittlerweile sehr schwach und gesundheitlich angeschlagen.

Exzellenz, als Oberhaupt des Landes obliegt es Ihnen, die Sicherheit der in Ihrem Land lebenden und arbeitenden Menschen sicherzustellen. Die Entführung Uzhunnalils ist in seinem Glauben begründet und steht somit in deutlichem Widerspruch zu dem für den Jemen völkerrechtlich bindenden Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte, welcher vom Jemen am 9. Februar 1987 ratifiziert wurde. Darin heißt es in Artikel 18:

(1) Jedermann hat das Recht auf Religionsfreiheit. Dieses Recht umfasst die Freiheit, eine Religion eigener Wahl zu haben oder anzunehmen, ……

(2) Niemand darf durch Zwang in seinem Recht auf Religionsfreiheit eingeschränkt werden.

Wir bitten Sie, sich für die sofortige Freilassung Pater Thomas Uzhunnalils einzusetzen und sicherzustellen, dass alle Menschen in Ihrem Land in Freiheit ihren Glauben leben können. Über einen Terminvorschlag für einen Austausch zum Schicksal von Pater Thomas Uzhunnalil freuen wir uns. 
Hochachtungsvoll, IGFM-Arbeitskreis Religionsfreiheit Weltweit.

PS: Weitere Aktivitäten sind in Vorbereitung. Sie können den oben zitierten Brieftext auch für einen eigenen Appell verwenden. Die Appell-Adresse lautet: 

Seine Exzellenz Präsident Abdrabbo Mansour Hadi via S.E. Herrn Yahia Mohammed Abdullah Al-Shaibi, Botschaft der Republik Jemen, Rheinbabenallee 12, 14199 Berlin. 

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Appellbitte für den chinesischen Anwalt Li Heping

Als „Gefangenen des Monats Januar“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den in China inhaftierten christlichen Anwalt Li Heping benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den Betroffenen einzusetzen und für ihn zu beten. Am 10. Juli vorigen Jahres verschleppten den Juristen Männer, die sich als Beamte des Tianjin Städtischen Sicherheitsamtes vorstellten. Vier Stunden wurde seine Wohnung durchsucht, Akten und Datenträger daraus entfernt. Das Amt und die Polizei in Peking bestritten noch acht Tage darauf, dass sich Li in ihrem Gewahrsam befindet. Erst am 8. Dezember haben die Behörden seiner Frau bestätigt, dass dem 45-Jährigen Staatsgefährdung zur Last gelegt wird.

Li, der an der renommierten Renmin Universität in Peking einen Masterstudiengang in Jura absolviert hat, verkörpert mit seinem Profil und seinem Einsatz das, wovor sich die Kommunistische Partei in China fürchtet. Von der Stiftung National Endowment for Democracy, die 1983 vom US-Kongress zur weltweiten Förderung der Demokratie gegründet wurde, erhielt er den Demokratie-Preis für Religionsfreiheit, weil er etwa nicht-registrierte christliche Gemeinde gegen staatliche Übergriffe vertrat. Darunter war auch ein zum Tode verurteilter Repräsentant der christlichen Gruppierung San Ban Pu Ren, die die Regierung als „gefährliche Sekte“ verfolgt. Unerbittlich ging das Regime gegen Li vor, als er im September 2007 bereits erstmals staatlich entführt und in der Folge gefoltert wurde, was sich 2011 noch einmal wiederholte. Bitte appellieren Sie an Seine Exzellenz, Staatspräsident Xi Jinping via Botschaft der VR China, Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin, Fax 030 27588221.
>>>Sie können dazu den vorbereiteten Musterbrief herunterladen, der lediglich um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! 

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