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Monthly Archives: August 2015

Lichterkette in Hamburg 18.11.2017

Die Hoffnung nicht aufgeben!

Appellbitte für den kasachstanischen Christen Kabduakasov

Anklage wegen Missionstätigkeit

Am 14. August 2015 verhaftete die Polizei in Astana, der Hauptstadt von Kasachstan, den Christen Yklas Kabduakasov. Zuvor wurden bei einer Wohnungsdurchsuchung religiöse Bücher beschlagnahmt. Auch die Baptisten-Kirche, zu der Yklas Kabduakasov gehört, musste sich am selben Tag einer Überprüfung unterwerfen. Am 15. August entschied ein Gericht, dass er etwa zwei Monate in Untersuchungshaft bleiben soll. Bei einer Anhörung am 21. August wurde ihm die Verbreitung „religiöser, sozialer und nationaler Zwietracht“ nach Artikel 174 des kasachstanischen Strafrechts vorgeworfen, weil er seinen Glauben mit anderen diskutiert und christliche Bücher angeboten hatte. Die Verletzung des Artikels 174 kann 5 – 10 Jahre Haft nach sich ziehen.

Kabduakasov, der für eine Baufirma arbeitet, war in den letzten Monaten überwacht und bereits im Mai wegen „Missionstätigkeiten“ schriftlich verwarnt worden. Die Behörden überwachen die christlichen Gemeinden streng. Wer seinen Glauben weitergeben will, riskiert die Verhaftung.

Das restriktive kasachstanische Religionsgesetz sieht ein komplexes Registrierungssystem vor und verlangt, dass sich mindestens 50 Personen namentlich gegenüber den Behörden als Gründer deklarieren. Viele Gründer oder Mitglieder von Religionsgemeinschaften sind aus Furcht vor staatlichen Repressionen nicht bereit, ihren Namen zu nennen.

Entgegen den Behauptungen der Regierung, dass durch die Bestimmungen über die Registrierung keine internationalen Verpflichtungen Kasachstans verletzt werden, stellte der UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit Heiner Bielefeldt während seines offiziellen Besuchs im Frühjahr 2014 fest, dass das Recht zur Ausübung der Religionsfreiheit nicht von einer staatlichen Erlaubnis abhängig ist.

Kasachstan hat 2006 den „Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ ratifiziert. In Artikel 18 ist das Recht auf Glaubensweitergabe (Mission) garantiert.

In der Republik Kasachstan gehören rund 70 % der 18 Millionen Einwohner dem Islam an, 26% sind Christen.

Bitten Sie Präsident Nursultan Nasarbajew um die umgehende Freilassung von Yklas Kabduakasov, der nur sein Recht auf Religionsfreiheit wahrgenommen hat. Seine international bekannt gewordene Festnahme werfe ein schlechtes Licht auf die Menschenrechtslage in Kasachstan.

Seine Exzellenz Präsident Nursultan Nasarbajew
Via Botschaft der Republik Kasachstan
Nordendstraße 14-17, 13156 Berlin
Tel.: (030) 47 007 110
Fax: (030) 47 007 125
E-Mail: berlin@mfa.kz

Ein vorbereiteter Muster-Appellbrief steht zur Verfügung >>>Download

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Saudi Arabien: Appellbitte für Raif Badawi

Bereits im Januar 2015 hat sich der IGFM-Arbeitskreis ‚Religionsfreiheit weltweit‘ mit einer Resolution für den Blogger Badawi eingesetzt: http://www.religionsfreiheit-igfm.info/appelle-fuer-pastor-abedini-und-blogger-raif-badawi/

Von den 1000 verhängten Peitschenhieben sind zwar bisher „nur“ 50 vollstreckt worden, aber das Urteil wurde inzwischen bestätigt, so dass Badawi weitere Unterstützung braucht. Hierzu stellt der IGFM-Arbeitskreis den folgenden >>>Musterbrief in Englisch an den saudischen König zum Download bereit. Das Porto für den Brief nach Saudi-Arabien: 80 Cent.

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Asia Bibi: IGFM übergibt weitere Unterschriftssammlung

U-Listen-Übergabe 19.08.2015Frankfurt am Main, 19.08.2015. Nach dem Aussetzen der Todesstrafe für die pakistanische Katholikin Asia Bibi im vergangenen Juli sammelte die IGFM mehr als 2000 weitere Unterschriften, die heute dem pakistanischen Konsul persönlich im Rahmen eines Gesprächs übergeben wurden. Herzlichen Dank an alle, die die   nunmehr seit fünf Jahren leidgeprüfte Gefangene bisher unterstützt haben. Ihr Schicksal ist exemplarisch im Hinblick auf weitere wegen angeblicher Blasphemie in der Todeszelle befindlichen Christen. Falls es im Rahmen der Wiederaufnahme des Verfahrens zu dem erhofften Freispruch kommen sollte, hätte dies möglicherweise ein positive Auswirkung auf die anderen Fälle. In jedem Fall wäre der erhoffte Freispruch auch eine Ermutigung für die bedrängte christliche Minderheit in Pakistan. – Heinz J. Ernst

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IGFM: Flüchtlinge in Deutschland brauchen Sicherheit!

Der IGFM-Arbeitskreis ‚Religionsfreiheit weltweit‘ ist besorgt über die sich häufenden Aggressionen gegen Asyl- und Obdachsuchende, beziehungsweise gegen deren Unterkünfte. In der letzten Arbeitskreissitzung wurde ein Schreiben an den Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert verabschiedet, in dem auch gebeten wird, die Berichte über Bedrohungen christlicher Flüchtlinge durch muslimische Geflohene in deutschen Flüchtlingsheimen ernstzunehmen und sich für den bestmöglichen Schutz der Bedrängten einzusetzen >>>Download des Briefes vom 08.08.2015

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Ihre Hilfe für Verfolgte und Bedrängte

Religionsfreiheit in Saudi-Arabien?

Freilassung!

Rohingya’s auf der Flucht

Freilassung!

Nach versuchter Zwangskonvertierung…

Solidarität mit mit den koptischen und orientalischen Christen