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Yearly Archives: 2015

„Westen verschließt die Augen vor Christenverfolgung“

China: Noch mehr Religionskontrolle

Falsche Version von China

Kardinal Zen bei der IGFM-Jahresversammlung in Bonn

Christlichen Konvertiten wird Asyl verweigert

Christliche Familien kehren zurück nach Mosul

27.03.2018: Vatican News berichtet: Nachdem die Stadt Mosul und die Ninive-Ebene von den Kämpfern des IS befreit wurden, kehren immer mehr Christen in ihre Heimat zurück.
Bereits 4.000 geflüchtete christliche Familien sind in den letzten Monaten nach Mosul und in die Ninive-Ebene zurückgekehrt. Am 9. Dezember 2017 hatte der irakische Präsident Haider al Abadi die Befreiung des Gebiets von den Anhängern des sogenannten islamischen Staates (IS) proklamiert. Seit diesem Zeitpunkt kehren mehr und mehr Familien in ihre alte Heimat zurück, sagte Nawfal Hammadi, Gouverneur der Provinz Ninive am vergangenen Sonntag.

Hammadi stellte außerdem klar, dass die meisten dieser Flüchtlinge vor dem IS in der autonomen irakischen Region Kurdistan Zuflucht gefunden hatten.

Zwischen Juni und August 2014 hatte die Eroberung dieses Gebiets durch die Kämpfer des sogenannten IS die Christen aus der Region zur Flucht veranlasst. Hammadi zufolge wird der Zustrom der christlichen Rückkehrer in ihre eigenen Häuser noch einmal vermehrt zunehmen, wenn das aktuelle Schuljahr und das laufende akademische Jahr enden. Das sagte er gegenüber dem Fernsehersender PressTV auf Englisch. (fides – nv)

Türkei: Pastor als angeblicher CIA-Agent inhaftiert

Pakistan: Christen in großer Bedrängnis

Appellbitte für den chinesischen Rechtsanwalt Zhang Kai

Die IGFM-Arbeitskreis Religionsfreiheit weltweit bittet, sich im Januar besonders für den Christen Zhang Kai aus Peking einzusetzen. Er hatte Kirchengemeinden Rechtsbeistand wegen Abriß von Kirchenkreuzen geleistet. Sein Fall ist im folgenden Muster-Appellbrief beschrieben:

Exzellenz,

der chinesische Rechtsanwalt Zhang Kai aus Peking wurde am 25. August vorigen Jahres zusammen mit einem anderen Rechtsanwalt, Liu Peng, festgenommen, der Anfang Dezember freikam. Sie vertraten 100 evangelische Gemeinden, deren Kirchenkreuze abmontiert wurden.

Seit zwei Jahren werden auf Betreiben der Provinzregierung von Zhejiang diese Kreuze abgerissen. Evangelische wie katholische Christen sind gleichermaßen von dieser Kampagne betroffen. Viele von ihnen protestierten, sogar von den offiziellen  Kirchen. Gerade im vorigen Sommer kam es zu etlichen Festnahmen. Gegen die Demonstranten gingen die Sicherheitskräfte zudem wiederholt mit Gewalt vor. Erst Ende November/ Anfang Dezember lenkten die örtlichen Justizbehörden ein und setzten einige der Häftlinge wieder auf freien Fuß. Zhang Kai war nicht darunter.

Exzellenz, ich bitte Sie, die in der chinesischen Verfassung garantierte Religionsfreiheit zu achten und sich für die umgehende Freilassung des Rechtsanwalts Zhang Kai einzusetzen. Weltweit berichteten Medien über den Fall, so würde die Freilassung ebenso international Beachtung finden.

Hochachtungsvoll

N.N.

Die Appelladresse: Staatspräsident Xi Jinping via Botschaft der VR China, Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin, Fax 030 27588221. Briefporto ab 1.1.2016: 70 ct

⇒Download Appellbrief im Fensterkuvert-Format

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Verfolgte Christen: Weihnachten in Angst und Unfreiheit

Frankfurt am Main. Die IGFM erinnert in diesem Jahr vor Weihnachten daran, dass für viele Christen das Fest der Liebe durch Verfolgung und Einschränkung ihrer grundlegenden Rechte überschattet ist. Ein sehr großer Teil der Menschen, die weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt werden, sind Christen. In einigen Gegenden geht die Verfolgung so weit, dass ganze Landstriche bald „christenrein“ sein könnten. Ideologen, die ganze Erdteile mit Krieg und Unrechtsherrschaft überziehen, sind die Hauptfeinde der Religionsfreiheit. >>>Die IGFM geht im heutigen Beitrag auf die Situation in folgenden Ländern ein: Syrien, Nigeria, Pakistan und China.

Zusätzlich sei hier auf die Situation der Christen in Nordkorea hingewiesen. Ein Besucher Nordkoreas schreibt: „Überwachung, Hunger, Kälte, Trostlosigkeit“ – diese Begriffe kommen mir in den Sinn, wenn ich an Nordkorea denke. Auch Touristen, die dieses große ‚Gefängnis‘ bereisen, spüren etwas von Bedrückung, Angst und Unfreiheit. Aber nicht alle Reisende und nur wenige Menschen bei uns im Westen denken dabei an Christen, die von staatlichen Autoritäten als Kriminelle gejagt und bei Entdeckung grausam bestraft werden, entweder direkt mit Hinrichtung oder mit lebenslänglicher Internierung in einem Straflager – nur weil sie an Jesus glauben.

Syrien. Es gibt auch ermutigende Berichte von (oder über) Christen, die in ihrer Heimat bleiben. So von Pater Ibrahim Alsabagh, Pfarrer der katholischen Gemeinde von Aleppo: „Uns trennen nur 60 Meter von den Terroristen, die Tod und Schrecken in die Herzen säen…“

Bei einem Bombenangriff auf die Pfarrkirche während der Heiligen Messe Ende Oktober 2015 gab es nur sechs Leichtverletzte – für die Gläubigen eine himmlische Bewahrung. Der Pfarrer entschied, die Messe im Garten fortzusetzen, da viel Schutt von der Decke fiel und wegen der Staubwolken die Sicht vernebelt war…

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Appellbitte für den pakistanischen Christen Naveed Masih

Frankfurt am Main. Die IGFM bittet, sich im Dezember besonders für den pakistanischen Christen Naveed Masih (Sargodha/Provinz Punjab) einzusetzen. Laut IGFM suchten viele Menschen bei dem 24-Jährigen seelsorgerlichen Rat, und sogar Muslime baten ihn, für sie zu beten. Dadurch wurden örtliche Sicherheitskräfte auf ihn aufmerksam. Sie forderten eine Art monatliches Schutzgeld von ihm und drohten damit, Schritte gegen ihn einzuleiten. Als er sich weigerte zu zahlen, stellten ihm Polizisten eine Falle. Ein Anrufer bat ihn um Hilfe und beide vereinbarten einen Treffpunkt. Dort nahmen Polizisten den Christen Anfang Oktober fest. Währenddessen durchsuchten Sicherheitskräfte sein Haus und beschlagnahmten ein antikes Schwert. Es war das Dankesgeschenk eines Muslims, der den Christen wegen geistlicher Nöte aufgesucht hatte. An dem Schwert sind Zitate aus dem Koran eingraviert. Sie lieferten laut IGFM den korrupten Polizisten den Vorwand, Naveed Masih wegen Blasphemie festzunehmen. Bei einem Schuldspruch können Angeklagte mit dem Tod oder lebenslanger Haft bestraft werden.

Das Appellschreiben richten Sie bitte an: Seine Exzellenz Mamnoon Hussain, Präsident der Islamischen Republik Pakistan, Islamabad/Pakistan, via Botschaft der Islamischen Republik Pakistan, Schaperstr. 29, 10719 Berlin, Fax: 030 21244210. Ein Musterbrief dazu steht hier >>>zum Download bereit.

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Der pakistanische Christ Pervaiz Masih ist frei!

Aktuelle Meldung zu unserer Appellbitte vom 1. Oktober 2015

Frankfurt am Main. Ungewöhnlich schnell kam jetzt ein Gefangener frei: Der wegen Blasphemie beschuldigte pakistanische Christ Pervaiz Masih, vierfacher Familienvater aus der Nähe der Stadt Kasur (Provinz Punjab), wurde am Samstag gegen Kaution aus dem Gefängnis entlassen. Wie unsere Partner-Organisation The Voice berichtet, handelt es sich um einen seltenen Fall in der pakistanischen Geschichte, in dem bereits die erste Gerichtsinstanz einem Kautionsantrag der Verteidigung zustimmte. In vielen Fällen, wie etwa in dem von Asia Bibi, kam es schon sofort zu Verurteilungen. Der Bezirk Kasur gilt sogar als eine Gegend, in der ein rigides islamisches Rechtsverständnis vorherrscht, ein Landstrich, in dem sich die Menschen in den Dörfern leicht von Hasspredigern aufhetzen lassen. Wiederholt kam es bereits zu Fällen von Lynchjustiz, in denen der Mob gegen die Beschuldigten vorging.

Das Blasphemie-Gesetz ist zu einem Mittel zur Rache in persönlichen Auseinandersetzungen geworden, sagen pakistanische Menschenrechtler, so auch im Fall Pervaiz Masih. Seit dem 2. September saß der Ziegelei-Arbeiter wegen des Blasphemie-Vorwurfs hinter Gittern. Nach 14 Tagen durften seine Anwälte einen Kautionsantrag stellen. Pervaiz musste sogar befürchten, gelyncht zu werden und war daher zeitweise untergetaucht. Als die Polizei ihn suchte, zeigte sie sich äußerst parteiisch, misshandelte sogar seine Familie und bedrohte später auch das Team von The Voice, als dies in dem Fall ermittelte.

The Voice ist eine Stimme der unterdrückten Menschen und in ihrer Religionsfreiheit bedrohten Christen in der pakistanischen Provinz Punjab. Voice untersucht, bringt die Wahrheit ans Licht, klagt nicht nur an, sondern hilft auch humanitär. Und sie vertritt die Opfer vor Gericht, klärt über Realitäten auf, über die die Politik nicht laut spricht. Auch Pakistan wollen immer mehr Menschen verlassen – Gründe gibt es genug, aber noch mehr Gründe, den Menschen dort beizustehen und zu helfen. Wir unterstützen The Voice. Bitte helfen sie uns dabei.

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Parlamentarier setzen sich für iranische Glaubensgefangene ein

Bei der Internationalen Parlamentarier-Konferenz in New York im September 2015 bekam die Ehefrau des inhaftierten iranischen Pastors Abedini Gelegenheit, seinen Fall vor mehr als 100 Parlamentariern aus 50 Staaten vorzutragen. Die Konferenzteilnehmer haben daraufhin einen Brief an die iranische Regierung unterzeichnet, in dem sie für die Freilassung von Saeed Abedini und seiner Mitgefangenen eintraten. Namentlich genannt wurden die Pastoren Behnam Irani und Farshid Fathi Malayeri. Ebenso wurde auf das Schicksal von sieben verfolgter Bahá`í-Führer hingewiesen, die in 2010 zu 20 Jahren Haft verurteilt wurden, sowie auf das Schicksal von Mitgliedern der Sufi-Gemeinschaft.

>>>Download Appellbrief der Parlamentarier

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Appellbitte für bedrängte pakistanische Christen

Die missbräuchliche Anwendung der Blasphemie-Paragrafen ist in Pakistan an der Tagesordnung. Jetzt trifft es wieder einmal einen Ziegelei-Arbeiter und seine Familie. Auch die Christen im Dorf sind mitbedroht; ihnen wird eine Mitschuld unterstellt und man droht, sie auf offener Straße zu verbrennen. Das Schicksal der Familie Pervaiz und Zarina Masih geht aus dem folgenden Muster-Appellbrief* hervor. Sie können der Familie Masih nicht nur durch Bittschreiben helfen, sondern auch durch Spenden für ihre Versorgung, während sie sich verstecken muss, sowie für ihre Auslagen zur Verteidigung vor Gericht. Ihre Zuschriften an die IGFM, Borsigallee 9, D-60388 Frankfurt, sowie Ihre Spenden, hier online unter dem Kennwort „VOICE“ möglich, reichen wir gerne weiter – siehe rechts oben ‚Online-Spenden‘.

Es empfiehlt sich aber, diesen Appell in der englischen Fassung an die pakistanische Botschaft in Berlin zur Weiterleitung an den Präsidenten in Islamabad zu senden>>>Download Muster-Appellbrief. Dieser ist – wie üblich – nur mit Absender, Datum und Unterschrift zu versehen.

*Exzellenz, der christliche Familienvater und Ziegelei-Arbeiter Pervaiz Masih aus dem pakistanischen Dorf Gharry Wala, etwa fünfzig Kilometer von der Stadt Kasur/ Punjab entfernt, sitzt seit dem 2. September wegen des unberechtigten Vorwurfs der Blasphemie in Haft. Konkurrenten hatten ihn Mitte August infolge eines Streites um einen Zuschlag für eine Sandlieferung wegen Verstoßes gegen Paragraph 295 C des pakistanischen Strafgesetzbuchs angezeigt. Bevor ermittelt werden konnte, ob der Vorwurf glaubwürdig ist, wurde Pervaiz Masih bereits bedroht und er versteckte sich, aus Angst, gelyncht zu werden.

Auf der Suche nach dem Angeklagten wandten die örtlichen Sicherheitskräfte Gewalt an, wobei sie Masihs Familienangehörige beleidigten und misshandelten. Vier Verwandte wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Eine schwangere Schwägerin berichtete, wie die Polizisten gnadenlos auf alle einschlugen. Auch die Schwester von Masihs Ehefrau Zarina, die eine Woche zuvor per Kaiserschnitt entbunden hatte, sowie ihr Neugeborenes, wurden nicht verschont.

Masihs Familie und seine christlichen Nachbarn sind aktuell in höchster Gefahr. Unseren Informationen zufolge wird ihnen durch andere Dorfbewohner, die am 3.September von einem Imam aufgehetzt wurden, damit gedroht, auf offener Straße verbrannt zu werden. Die Dorfbewohner gehen davon aus, dass alle Christen mit Pervaiz Masih verwandt sind und deshalb eine Mitschuld tragen.

Exzellenz, seit vielen Jahren weist die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) auf diese – besonders für Christen und andere religiöse Minderheiten gefährliche – Lücke im Rechtsstaat hin. Pakistanische Menschenrechtler beklagen, dass das Blasphemie-Gesetz zu einem Mittel der Rache in persönlichen Auseinandersetzungen geworden ist. Eindringlich bitten wir Sie, sich für die sofortige Freilassung und Sicherheit Pervaiz Masihs sowie für den Schutz seiner Familienangehörigen und Nachbarn einzusetzen, die als Christen lange Zeit friedlich mit ihren muslimischen Nachbarn zusammengelebt haben und nun ausgegrenzt und bedroht werden. Hochachtungsvoll

Appelladresse: Seine Exzellenz Mamnoon Hussain Präsident der Islamischen Republik Pakistan Via Botschaft der Islamischen Republik Pakistan, Schaperstrasse 29, 10719 Berlin. Fax 030 21244210.

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Appellbitte für den kasachstanischen Christen Kabduakasov

Anklage wegen Missionstätigkeit

Am 14. August 2015 verhaftete die Polizei in Astana, der Hauptstadt von Kasachstan, den Christen Yklas Kabduakasov. Zuvor wurden bei einer Wohnungsdurchsuchung religiöse Bücher beschlagnahmt. Auch die Baptisten-Kirche, zu der Yklas Kabduakasov gehört, musste sich am selben Tag einer Überprüfung unterwerfen. Am 15. August entschied ein Gericht, dass er etwa zwei Monate in Untersuchungshaft bleiben soll. Bei einer Anhörung am 21. August wurde ihm die Verbreitung „religiöser, sozialer und nationaler Zwietracht“ nach Artikel 174 des kasachstanischen Strafrechts vorgeworfen, weil er seinen Glauben mit anderen diskutiert und christliche Bücher angeboten hatte. Die Verletzung des Artikels 174 kann 5 – 10 Jahre Haft nach sich ziehen.

Kabduakasov, der für eine Baufirma arbeitet, war in den letzten Monaten überwacht und bereits im Mai wegen „Missionstätigkeiten“ schriftlich verwarnt worden. Die Behörden überwachen die christlichen Gemeinden streng. Wer seinen Glauben weitergeben will, riskiert die Verhaftung.

Das restriktive kasachstanische Religionsgesetz sieht ein komplexes Registrierungssystem vor und verlangt, dass sich mindestens 50 Personen namentlich gegenüber den Behörden als Gründer deklarieren. Viele Gründer oder Mitglieder von Religionsgemeinschaften sind aus Furcht vor staatlichen Repressionen nicht bereit, ihren Namen zu nennen.

Entgegen den Behauptungen der Regierung, dass durch die Bestimmungen über die Registrierung keine internationalen Verpflichtungen Kasachstans verletzt werden, stellte der UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit Heiner Bielefeldt während seines offiziellen Besuchs im Frühjahr 2014 fest, dass das Recht zur Ausübung der Religionsfreiheit nicht von einer staatlichen Erlaubnis abhängig ist.

Kasachstan hat 2006 den „Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ ratifiziert. In Artikel 18 ist das Recht auf Glaubensweitergabe (Mission) garantiert.

In der Republik Kasachstan gehören rund 70 % der 18 Millionen Einwohner dem Islam an, 26% sind Christen.

Bitten Sie Präsident Nursultan Nasarbajew um die umgehende Freilassung von Yklas Kabduakasov, der nur sein Recht auf Religionsfreiheit wahrgenommen hat. Seine international bekannt gewordene Festnahme werfe ein schlechtes Licht auf die Menschenrechtslage in Kasachstan.

Seine Exzellenz Präsident Nursultan Nasarbajew
Via Botschaft der Republik Kasachstan
Nordendstraße 14-17, 13156 Berlin
Tel.: (030) 47 007 110
Fax: (030) 47 007 125
E-Mail: berlin@mfa.kz

Ein vorbereiteter Muster-Appellbrief steht zur Verfügung >>>Download

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Saudi Arabien: Appellbitte für Raif Badawi

Bereits im Januar 2015 hat sich der IGFM-Arbeitskreis ‚Religionsfreiheit weltweit‘ mit einer Resolution für den Blogger Badawi eingesetzt: http://www.religionsfreiheit-igfm.info/appelle-fuer-pastor-abedini-und-blogger-raif-badawi/

Von den 1000 verhängten Peitschenhieben sind zwar bisher „nur“ 50 vollstreckt worden, aber das Urteil wurde inzwischen bestätigt, so dass Badawi weitere Unterstützung braucht. Hierzu stellt der IGFM-Arbeitskreis den folgenden >>>Musterbrief in Englisch an den saudischen König zum Download bereit. Das Porto für den Brief nach Saudi-Arabien: 80 Cent.

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Asia Bibi: IGFM übergibt weitere Unterschriftssammlung

U-Listen-Übergabe 19.08.2015Frankfurt am Main, 19.08.2015. Nach dem Aussetzen der Todesstrafe für die pakistanische Katholikin Asia Bibi im vergangenen Juli sammelte die IGFM mehr als 2000 weitere Unterschriften, die heute dem pakistanischen Konsul persönlich im Rahmen eines Gesprächs übergeben wurden. Herzlichen Dank an alle, die die   nunmehr seit fünf Jahren leidgeprüfte Gefangene bisher unterstützt haben. Ihr Schicksal ist exemplarisch im Hinblick auf weitere wegen angeblicher Blasphemie in der Todeszelle befindlichen Christen. Falls es im Rahmen der Wiederaufnahme des Verfahrens zu dem erhofften Freispruch kommen sollte, hätte dies möglicherweise ein positive Auswirkung auf die anderen Fälle. In jedem Fall wäre der erhoffte Freispruch auch eine Ermutigung für die bedrängte christliche Minderheit in Pakistan. – Heinz J. Ernst

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IGFM: Flüchtlinge in Deutschland brauchen Sicherheit!

Der IGFM-Arbeitskreis ‚Religionsfreiheit weltweit‘ ist besorgt über die sich häufenden Aggressionen gegen Asyl- und Obdachsuchende, beziehungsweise gegen deren Unterkünfte. In der letzten Arbeitskreissitzung wurde ein Schreiben an den Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert verabschiedet, in dem auch gebeten wird, die Berichte über Bedrohungen christlicher Flüchtlinge durch muslimische Geflohene in deutschen Flüchtlingsheimen ernstzunehmen und sich für den bestmöglichen Schutz der Bedrängten einzusetzen >>>Download des Briefes vom 08.08.2015

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Der deutsche Innenminister ist hier gefordert!

Ihre Hilfe für Verfolgte und Bedrängte

Lebensgefahr für abgelehnte konvertierte ausländische Christen

Indien: Christen sind weiterhin Zielscheibe

Indien

Christen in Nordkorea nicht vergessen!

IS wütet auch in Indonesien

Freilassung!

Freilassung!

Nach versuchter Zwangskonvertierung…

Solidarität mit mit den koptischen und orientalischen Christen