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Monthly Archives: Januar 2014

Lichterkette in Hamburg 18.11.2017

Die Hoffnung nicht aufgeben!

Die Rolle des Glaubens in Konflikten

 

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Nigeria: Anschlag auf katholische Kirche

ROM. Wie das päpstliche Missionswerk Fides berichtet,  starben vorgestern mindestens 26 Menschen  bei einem Anschlag auf die katholische Kirche des Dorfes Waga Chakawa, im nordnigerianischen Staat Adamawa. Wie die nigerianische Tageszeitung „The Guardian“ berichtet, wird vermutet, dass es sich bei den bewaffneten Tätern um Mitglieder der Boko Haram handelt. Bei einem Überfall auf die Pfarrei wurden in der Zeit von 10 Uhr vormittags bis 14 Uhr am Nachmittag neben der Kirche auch zahlreiche Wohnungen verwüstet. Dabei kamen verschiedene Schusswaffen und Sprengsätze zum Einsatz.

Der Sprecher die Diözese Yola, Pfarrer Raymond Danbouye, bestätigte den Übergriff auf die Kirche, will aber keine weiteren Einzelheiten nennen. Der Staat Adamawa gehört zu den drei Staaten im Norden Nigerias (bei den beiden anderen handelt es sich um Borno und Yobe), in denen seit Mai der Ausnahmezustand gilt, was der Armee umfassende Offensiven gegen die Boko Haram ermöglichen soll.

Am Sonntag, den 26. Januar kam es auch im Staat Borno zu Überfällen auf die Dörfer Kauwuri, bei denen mindestens 54 Menschen ums Leben kamen. In Wala wurde ein Anschlag auf den Markt verübt, während das aus 300 Häusern bestehende Dorf Kauwuri in Brand gesteckt wurde. (L.M.)

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Ägypten: Jetzt freie Religionsausübung für Christen und Juden (?)

Kairo. „Die Welt“ berichtet in ihrer Ausgabe vom 17.01.14 über die neue Verfassung, die die Ägypter mit großer Mehrheit angenommen haben. Jedoch lag die Wahlbeteiligung unter 40 Prozent.

Zur Religion heißt es: „Die Prinzipien der islamischen Scharia (Religionsgesetz) sind Hauptquelle der Gesetzgebung (Artikel 2). Christen und Juden können ihre familiären Angelegenheiten nach ihren eigenen religiösen Vorschriften regeln.“

Das bedeutet: Die neue Verfassung gewährt nur den abrahamitischen Religionen freie Ausübung, also: Islam, Christentum und Judentum. Andere Religionsgemeinschaften genießen diesen staatlichen Schutz nicht.

Weitere Punkte der neuen Verfassung:

  • Grundrechte: Presse-, Rede-, Glaubens- und Versammlungsfreiheit, Folter, Sklaverei und Menschenhandel sind ausdrücklich verboten
  • Parteien auf religiöser Grundlage sind verboten
  • Frauen sind den Männern rechtlich gleichgestellt

Das Abstimmungsergebnis scheint ein „Traumergebnis“ zu sein; zu bedenken ist, dass die Religiösen (Muslim-Bruderschaft) zu einem Boykott des Referendums aufgerufen hatten und auch andere Gruppen die Wahl boykottierten. Der Welt-Artikel steht als >>>Download zur Verfügung.

Allerdings kommt das Problem eines Religionswechsels (Konversion vom Islam zum Christentum) nicht zur Sprache.

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Nigeria: Stoppt den Terror gegen Minderheiten!

Am 7. Januar 2014 wurden mehr als 50 Christen im Ort Shonong im Bezirk Bachit des nigerianischen Bundesstaates Plateau durch Angehörige des Fulani Stammes planmäßig hingerichtet. Die außergewöhnlich schwere Gewaltspirale in Nordnigeria, welche sich maßgeblich – aber nicht nur – gegen die christliche Minderheit richtet, nimmt kein Ende.

Auch moderate Muslime, welche diese Gewalt nicht akzeptieren, werden ermordet. Der nigerianischen Regierung ist es bisher nicht gelungen, die Gewalt zu beenden. Hunderte Menschen hat der extremistische Terror in Nigeria bereits ihr Leben gekostet – dies muss ein Ende haben.

Fordern Sie die deutsche Bundesregierung auf, sich für Frieden und Sicherheit in Nigeria einzusetzen. [Unterschriftenliste: Nigeria – Stoppt den Terror gegen Minderheiten! …]

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Von Rom nach Genf – Lösung für Syrien?

 

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Pakistan: IGFM übergibt 2000 Unterschriften für Asia Bibi

Bild Asia Bibi asianewsFrankfurt/Main 6.1.2013  – Am 3. Jahrestag der Ermordung von Taseer, Gouverneur der  pakistanischen Provinz Punjab, nahm Waqar Ahmad, Vizekonsul im pakistanischen Konsulat in Sachsenhausen, über 2000 Solidaritätsunterschriften für Asia Bibi aus den Händen von Karl Hafen, Geschäftsführender Vorsitzender der IGFM, entgegen. Die pakistanische Christin Asia Bibi war am 8.11.2010 wegen angeblicher Gotteslästerung als erste Frau in Pakistan zum Tode wegen Blasphemie verurteilt worden und sitzt seither im Gefängnis von Sheikhupura in Einzelhaft. Mehrere hochrangige Politiker setzten sich für ein faires Verfahren für Asia Bibi ein, darunter auch Salman Taseer, der deswegen von seinem eigenen Leibwächter ermordet wurde. Vizekonsul Waqar Ahmad erklärte, dass seine Regierung bemüht sei, islamische Extremisten in ihre Schranken zu weisen und allen religiösen Minderheiten gleiche Rechte wie der Majoritätsreligion Islam zu gewährleisten. Jedoch gäbe es im Inneren radikale Kräfte, die die Macht an sich reißen wollten, und äußere, die sie dabei massiv unterstützten. Der neue Präsident bemühe sich, mit allen Religionen und Ethnien in seinem Land in Kontakt zu treten und einen Dialog zwischen den Religionen anzustoßen. Seiner jüngsten Offensive, am 25. Dezember Vertreter aller Religionsrichtungen zu Weihnachtfeiern einzuladen, seien viele gefolgt. Der Regierung sei bewusst, dass die Lage für religiöse Minderheiten gerade in der Provinz nicht sicher sei und das sei unbefriedigend. Viele Muslime seien erschüttert über das Bombenattentat auf eine anglikanische Kirche in Peschawar im September, bei dem über 80 Menschen ums Leben kamen. Gerne werde es sich für das Schicksal von Asia Bibi verwenden.

Todesstrafe! So urteilte am 8. November 2010 das Gericht in Nankana in der Provinz Punjab über Asia Noreen – besser bekannt unter dem Namen Asia Bibi, Mutter von zwei leiblichen und drei Stiefkindern. Asia Bibi hatte auf Geheiß eines Landwirts Wasser für die Feldarbeiterinnen geschöpft. Doch diese weigerten sich zu trinken, weil das Gefäß von einer Christin berührt und damit „unrein“ geworden sei. Es entspann sich eine Diskussion, an dessen Ende die Mitarbeiterinnen Asia Bibi beschuldigten, den Islam beleidigt zu haben. Hunderte Muslime, von einem Vorbeter über Lautsprecher aufgehetzt, überfielen ihr Haus und schlugen brutal auf sie, ihren Mann und ihre Kinder ein. Asia Bibi wurde zunächst von der Polizei gerettet, dann jedoch wurde am 19. Juni 2009 Klage wegen Gotteslästerung gemäß § 295 C erhoben. Sie sitzt wie eine Schwerverbrecherin im Gefängnis von Sheikhupura in der Provinz Punjab in einer Einzelzelle. Shabaz Bhatti, Minister für Minderheiten in Pakistan, und der Gouverneur der Provinz Punjab Salman Taseer sahen die Absurdität, setzten sich für ihre Freilassung ein und wurden dafür ermordet.

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Ihre Hilfe für Verfolgte und Bedrängte

Religionsfreiheit in Saudi-Arabien?

Freilassung!

Rohingya’s auf der Flucht

Freilassung!

Nach versuchter Zwangskonvertierung…

Solidarität mit mit den koptischen und orientalischen Christen