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Nahost: Bessere Politik zum Schutz der Christen gefordert

Die Hoffnung nicht aufgeben!

Appellbitte für den marokkanischen Christen Jamaa Ait Bakrim

Bereits seit über 10 Jahren ist der jetzt 50jährige marokkanische Christ und Konvertit Jamaa Ait Bakrim im Gefängnis. Was ist Grund? Er ist Christ geworden und hat anderen davon erzählt:

Nachdem der 1964 als Moslem Geborene in seinem Heimatland ein Studium der Politikwissenschaften absolviert hatte, fand Jamaa in den 90er Jahren in Europa zum christlichen Glauben. In den Niederlanden als Asylbewerber abgelehnt und nach Marokko abgeschoben, verbrachte er bereits 1994 sieben Monate wegen „Evangelisierens“ in Haft und mehrere Monate in einer Nervenheilanstalt. 1996 kam der inzwischen von seiner Familie Verstoßene für ein Jahr wegen Aufstellen eines Kreuzes ins Gefängnis.

Am 28. Dezember 2005 verurteilte ihn ein Gericht in Agadir wegen „Proselytismus“ und „Zerstören fremden Eigentums“ zu 15 Jahren Gefängnis. Jamaa hatte vor seinem Laden zwei nicht mehr benutzte hölzerne Telefonstangen weggeschafft. Seit Ende 2005 durchgehend inhaftiert, ist er derzeit als Gefangener Nr. 26574 im Zentralgefängnis in der Stadt Kenitra eingesperrt.

Der Fall wurde im Juni 2010 von amerikanischen Kongressabgeordneten zur Sprache gebracht, die ebenso wie Menschenrechtsbeobachter die außergewöhnliche Bestrafung nicht in der Zerstörung zweier unnützer Holzpfosten, sondern in Jamaas offenem christlichen Glaubensbekenntnis sehen.

2012 hatte in Marokko ein staatlicher Rat islamischer Geistlicher eine Fatwa zur Hinrichtung von Konvertiten aus dem Islam erlassen.

Der als gemäßigt geltende marokkanische König Mohammed VI trägt den Titel „Verteidiger der Gläubigen“. Unter 35 Millionen Einwohner Marokkos gibt es etwa 8000 Christen.

Appellieren Sie an König Mohammed VI, sich für die umgehende Freilassung von Jamaa Ait Bakrim und die unverkürzte Freiheit des Religionswechsels einzusetzen. Sie können einen >>>Musterbrief herunterladen, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist. Die Vorlage ist zur Verwendung in einem Fenster-Briefumschlag gestaltet. Es entstehen 0,60 €für Porto an die marokkanische Botschaft in Berlin.

Die Appelladresse lautet: Seine königliche Hoheit Mohammed VI via Botschaft des Königreiches Marokko, Niederwallstraße 39, 10117 Berlin, E-Mail: info@rabat.diplo.deFax-Nr. 030 20076191

PS: Marokko hatte vor 35 Jahren den Internationalen Pakt für bürgerliche und politische Rechte ratifiziert, der Religionsfreiheit garantiert. 

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