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Category Archives: Gefangene Iran

Alarmierend…

Pater Tom immer noch in islamistischer Hand

Die Hoffnung nicht aufgeben!

Iran: Zwei Christen ein halbes Jahr nach ihrer Taufe verhaftet

Mutter und Sohn wurden in Istanbul Christen

Als „Gefangene des Monats April“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea die im Iran inhaftierten Christen Anousheh Reza-baksh und Soheil Zagarzadeh Sani benannt. Sie rufen dazu auf, sich für die Betroffenen einzusetzen und für sie zu beten. Am 20. Februar holten Geheimdienst-Mitarbeiter der Revolutionsgarden die Mutter Anousheh, die Veronika genannt wird, und ihren Sohn, der den Rufnamen Augustine trägt, aus ihrer Wohnung in Urmia, der Hauptstadt der iranischen Provinz West-Aserbaidschan, heraus und führten sie an einen bislang unbekannten Ort. Was ihnen vorgeworfen wird, ist nicht bekannt. Die Verhaftung steht aber wahrscheinlich im Zusammenhang mit ihrem Übertritt zum Christentum. Veronika und ihr Sohn hatten sich im vorigen August in Istanbul katholisch taufen lassen. Wer sich vom Islam abwendet, wird im Iran als Abtrünniger verfolgt. Die Beamten durchsuchten dort alles und fanden christliche Bücher und andere theologische Medien, Belege für ihre intensive Beschäftigung mit dem neuen Glauben. Augustine hatte sich theologisch mit speziellen Programmen und christlichen Fernsehsendungen fortgebildet, die er per Satellit empfing. – Der Iran hat den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert, der auch Religionsfreiheit garantiert.

Bitte, appellieren Sie an Seine Exzellenz Hassan Rohani, Präsident der Islamischen Republik Iran, via Botschaft des Iran, Podbielskiallee 67, D-14195 Berlin. Fax: 030 – 832229133

Für den Appell können Sie den >>>vorbereiteten Musterbrief verwenden – entweder als Vorlage, oder unverändert. Er ist um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen. 

Appellbitte für drei iranische Christen

Frankfurt am Main. Zu „Gefangenen des Monats November“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea die iranischen Christen Amin Nader Afshar, Hadi Askary und Amir Sina Dasht benannt, die im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis festgehalten werden. In der Stadt Firuzkuh, 150 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Teheran, saßen sie zusammen mit ihren Frauen, zwei weiteren Christen und deren Ehefrauen, am Mittag des 26. August beim Anglerpicknick. Sicherheitskräfte, die dem Geheimdienstministerium unterstellt sind, tauchten dort unerwartet auf und führten die Männer ab, die alle Mitglieder einer iranischen Hauskirche sind. Für die Festnahme gab es keine Grundlage. Amin Nader Afshar kam bereits Weihnachten 2014 hinter Gittern und erst im Februar darauf wieder frei. Die Behörden warfen ihm Mission, Bibelverbreitung und illegale Hauskirchenaktivitäten vor. Am 10. Oktober wurden zwei der Mitgefangenen gegen Zahlung von mehr als 30.000 Euro Kaution freigelassen, Mohamad Dehnay und Ramiel Bet Tamraz, dessen Vater Victor 2014 mit Amin Nader zusammen inhaftiert worden und schließlich wieder freigekommen war. Hadi Askary und Amir Sina Dashti, wurde bereits eine Entlassung gegen Kaution in Aussicht gestellt. – Bitte appellieren Sie an den Staatspräsidenten der Islamischen Republik Iran und bitten um sofortige Freilassung. Die Appelladresse: Seine Exzellenz Präsident Hassan Ruhani via Botschaft der Islamischen Republik Iran, Podbielskiallee 67, 14195 Berlin, Fax 030 84353535. Sie können auch den >>>Muster-Appellbrief herunterladen, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist. Danke für Ihre Unterstützung!

Appellbitte für drei im Iran inhaftierte Christen

Drei Christen aus Aserbaidschan werden im Iran an einem unbekannten Ort festgehalten. Es handelt sich um Pastor Eldar Gurbanov, zuständig für Jugend und Mission, Yusif Farhadov und Bahram Nasibov von der Kirche „Wort des Lebens“. Sie wurden am 24. Juni in Teheran verhaftet, als sie an einer Verlobungsfeier teilnahmen. Sicherheitskräfte unterbrachen die Feier und nahmen insgesamt rund zehn Personen fest; die meisten von ihnen wurden bald wieder freigelassen. Die drei Aserbaidschaner sitzen nun in Einzelhaft. Bislang durfte sie noch kein Vertreter ihrer Botschaft besuchen. Auch ist noch immer nicht bekannt, welche Vorwürfe zur Festnahme geführt haben. – Die islamische Republik Iran hat den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert, der auch Religionsfreiheit garantiert. – Ihren Appell richten Sie bitte an den Präsidenten der Islamischen Republik Iran, Seine Exzellenz Hassan Ruhani, via Botschaft des Iran, Podbielskiallee 67,14195 Berlin, Fax-Nr. 030 84353535.

⇒Download Muster-Appellbrief

Die drei iranischen Christen sind frei!

Frankfurt a.M. Die iranischen Gefangenen Yasser Mossayebzadeh, Saheb Fadaie und Mohammedreza Omidi (siehe unsere Appellbitte vom 30. Mai 2016), sind wieder auf freiem Fuß. Ihnen war es möglich, die enorm hohe Kaution aufzubringen, die für jeden umgerechnet knapp 30.000 Euro bedeutete. Wie eine zuverlässige Quelle berichtet, durfte Mohammedreza Omidi als letzter der drei Anhänger der Hauskirche „Kirche des Iran“ am 7. Juni das Lakan Gefängnis in der Stadt Rascht am Kaspischen Meer verlassen, die beiden anderen bereits einige Tage zuvor. Die Behörden zögerten bei ihm zunächst, die Freilassung auf Kaution anzubieten. Was diese den drei Christen genau vorwerfen, ist bislang noch unklar. Zur Erinnerung: Yasser Mossayebzadeh war am 13. Mai im Haus von Pastor Nadarkhani mit diesem und dessen Frau Tina zusammen festgenommen worden. Die Eheleute kamen bald wieder auf freien Fuß. Die anderen Beiden, Omidi und Fadaie, hatten die Sicherheitsbehörden zu sich geladen und in der Folge eingesperrt.

Appellbitte für drei iranische Christen

Frankfurt am Main. Aus unbekannten Gründen wurden im Iran die Christen Yasser Mossayebzadeh, Saheb Fadaie sowie Mohammadreza Omidi festgenommen. Sie befinden sich im Lakan-Gefängnis in der Stadt Rascht am Kaspischen Meer. Bislang haben sich die Behörden nicht dazu geäußert, was diesen Christen vorgeworfen wird. Sie haben nur die Möglichkeit einer Freilassung gegen Kaution in Höhe von umgerechnet 30.000 Euro in Aussicht gestellt, ein Betrag, der für die drei Häftlinge unerschwinglich ist. Von Yasser Mossayebzadeh ist bekannt, dass er – wie die anderen beiden – verheiratet ist. Fadaie ist Vater einer achtjährigen Tochter, Omidi hat zwei Töchter im Alter von 13 und 15 Jahren.

Anmerkung: Yasser Mossayebzadeh war am 13. Mai im Haus von Pastor Nadarkhani zusammen mit diesem und dessen Frau Tina festgenommen worden. Die Eheleute sind – wie berichtet wurde – wieder auf freiem Fuß.

Der Fall Nadarkhani wurde durch die zeitweilige Anklage wegen Apostasie weltweit bekannt. Er war mit einigen Monaten Unterbrechung bereits von 2009 bis 2013 inhaftiert. Die IGFM befürchtet, dass die Razzien zu einer breiter angelegten systematischen Aktion gehören, die junge christliche Gemeinschaften letztlich ins Exil drängen sollen. –
Die Appell-Adresse: Botschaft der Islamischen Republik Iran, S.E. Herrn Botschafter Ali Majedi, Podbielskiallee 65-67, 14195 Berlin, Fax: 030-8435 3535.

Sie können einen eigenen Appelltext entwerfen oder einfach den Muster-Appellbrief herunterladen. Dieser ist nur mit Absender, Datum und Unterschrift zu versehen und entweder per Fax oder per Brief an die Botschaft zu senden. (Porto 70 ct)

Pastor Abedini kommt frei!

Die IGFM hat sich in den letzten zwei Jahren intensiv für die Freilassung des iranischen Konvertiten-Pastors Saeed Abedini eingesetzt – in 2015 auch gemeinsam mit seiner Ehefrau Naghmeh, die bereits in den USA lebte und nach Deutschland kam. Dabei gab es – unter anderen – Kontakte beim Europäischen Parlament in Straßburg und zu Volker Kauder, dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Mehr zu Saeed Abedini und zum Iran auf der >>>IGFM-Hauptseite

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Dazu die Meldung der evangelischen Nachrichtenagentur vom 17.01.2016

Washington (idea) – Der Iran lässt den US-amerikanischen Pastor Saeed Abedini frei. Zusammen mit drei weiteren Amerikanern wird er gegen sieben in den USA inhaftierten Iranern ausgetauscht. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das US-Außenministerium. Die teils jahrelang im Iran gefangenen Männer sollen binnen kürzester Zeit aus dem Land ausgeflogen werden. Die am 16. Januar abgeschlossenen Verhandlungen begannen am Rande der internationalen Gespräche über das iranische Atomprogramm. Im vergangenen September schlug der iranische Staatspräsident Hassan Ruhani einen Gefangenenaustausch vor. Abedinis Ehefrau Naghmeh war dagegen, weil ihr Ehemann kein Krimineller sei, sondern sich ausschließlich wegen seines christlichen Glaubens im Gefängnis befinde. Im Gegensatz zu den inhaftierten Iranern habe Saeed keine Gesetze gebrochen. Der 35-jährige Abedini, der neben der US-Staatsbürgerschaft auch die iranische besitzt, wurde 2012 wegen Übertritts vom Islam zum christlichen Glauben und evangelistischer Aktivitäten zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde mehrfach von Wärtern und Mitgefangenen misshandelt. Sein Gesundheitszustand gilt als sehr schlecht.

Iranischer Christ nach 5 Jahren Haft endlich entlassen

Frankfurt am Main. Der der iranische Konvertit und Vater von zwei Kindern, Farshid Fathi (*1980), konnte Weihnachten 2015 zu Hause feiern. – Im Rahmen einer Verhaftungswelle war er am 26. Dezember 2010 – zusammen mit 69 weiteren Christen – von der Polizei verhaftet worden. Die Behörden inhaftierten die Christen im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran. Fathis Inhaftierung und Verurteilung liegt ausschließlich seine Konversion vom Islam zum Christentum zugrunde. Lange Zeit standen die vage formulierten Anschuldigungen „Apostasie“ (Abfall vom Islam), „Evangelisation“ und „Gründung einer Untergrundgemeinde“ im Raum. Allein der Vorwurf der „Apostasie“ kann mit dem Tod bestraft werden. Farshid Fathi ist eines der vielen Opfer religiös motivierter Gewalt im Iran. Seine Festnahme indiziert das rigorose Vorgehen iranischer Behörden. Dies gilt insbesondere gegenüber Muslimen, die zum Christentum konvertieren.

Im April 2012 wurde er wegen „Handlungen gegen die nationale Sicherheit“ und „Kontakt zu ausländischen Organisationen“ zu 6 Jahren Haft verurteilt. Bis zu seiner Verlegung ins Rajaei-Shahr Gefängnis befand er sich im Teheraner Evin-Gefängnis. Ende 2014 verurteilte ihn ein Gericht zu einem weiteren Jahr Haft. Ein Jahr später gaben Vertreter der iranischen Justiz bekannt, dass Fathis Strafe um zwei Jahre gekürzt worden war; somit konnte Fathi am 21. Dezember 2015 entlassen werden. Die IGFM dankt allen Unterstützern für ihren Einsatz!
Die Abgeordneten Peter van Dalen MdEP (niederländische ChristenUnie) und Albert Stegemann MdB (CDU), setzten sich im Rahmen des IGFM-Patenschaftsprogramms für Fathi ein.

Parlamentarier setzen sich für iranische Glaubensgefangene ein

Bei der Internationalen Parlamentarier-Konferenz in New York im September 2015 bekam die Ehefrau des inhaftierten iranischen Pastors Abedini Gelegenheit, seinen Fall vor mehr als 100 Parlamentariern aus 50 Staaten vorzutragen. Die Konferenzteilnehmer haben daraufhin einen Brief an die iranische Regierung unterzeichnet, in dem sie für die Freilassung von Saeed Abedini und seiner Mitgefangenen eintraten. Namentlich genannt wurden die Pastoren Behnam Irani und Farshid Fathi Malayeri. Ebenso wurde auf das Schicksal von sieben verfolgter Bahá`í-Führer hingewiesen, die in 2010 zu 20 Jahren Haft verurteilt wurden, sowie auf das Schicksal von Mitgliedern der Sufi-Gemeinschaft.

>>>Download Appellbrief der Parlamentarier

Die IGFM beim Kirchentag 2015 in Stuttgart

Nach Dresden (2011) und Hamburg (2013) war die IGFM auch in Stuttgart mit einem Info-Stand vertreten. Die thematischen Schwerpunkte waren:

  • Iran: Inhaftierte Konvertiten wie die Pastoren Abedini und Irani; der regimekritische Ayatollah Borudscherdi
  • Pakistan: Die wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilte Asia Bibi
  • die in Myanmar verfolgten Rohingya-Muslime
  • die Aufforderung an die Türkei, den Genozid an den Armeniern 1915 anzuerkennen.

Gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wurde eine Resolution an politische und kirchliche Institutionen formuliert und verabschiedet:

„WFoto für Blog Reliir, die Teilnehmenden des Kirchentages, fordern alle Verantwortlichen auf, den gejagten Christen, Yeziden und anderen religiösen Minderheiten in den Ländern des Nahen Ostens aktiver beizustehen als bisher. Es reicht nicht, den Völkermord der Vergangenheit unentwegt zu beklagen und der heutigen Vernichtung von assyrisch-aramäischen Christen und Yeziden wieder schweigend und tatenlos
zuzusehen…“ >>>Download

Appellbitte für den Hauskirchenleiter Ebrahim Hossin-Zadeh

Frankfurt am Main. Der 32jährige Hauskirchenleiter Ebrahim Hossin-Zadeh wurde Mitte November 2014 durch Mitarbeiter des iranischen Informationsministeriums in der Provinzhauptstadt Shiraz verhaftet. Seine Wohnung wurde durchsucht und dabei Computer, Bücher, Mobiltelefon und andere Gegenstände konfisziert. Seit dem 17. November ist ein Kontaktaufnahme zu ihm nicht mehr möglich. Sein gegenwärtiger Aufenthaltsort und seine Befindlichkeit sind nicht bekannt. Ebrahim wurde 2009 Christ und betreibt ein eigenes Geschäft.

In seiner UN-Rede vom 25.September 2014 sprach Staatspräsident Hasan Rouhani u. a. davon, einen neuen Horizont zu eröffnen, in welchem der Friede über den Krieg herrscht, Toleranz über Gewalt, Gerechtigkeit über Diskriminierung.

Bitten Sie Präsident Rouhani, sich in dem Sinn der vor der UN angesprochenen Gerechtigkeit und Toleranz umgehend für die Freilassung des Christen Ebrahim Hossin-Zadeh einzusetzen.

Ebrahim Hossin-Zadeh hat nur die im vom Iran ratifizierten „Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ garantierte Religionsfreiheit wahrgenommen. Hierzu gehört auch das Recht, friedlich seinen Glauben zu praktizieren und weiterzugeben.

Für den Appell an den Staatspräsidenten empfehlen wir den Weg über die iranische Botschaft in Berlin:

Seine Exzellenz Präsident Hasan Rouhani via
Botschaft der Islamischen Republik Iran,
Podbielskiallee 65-67, 14195 Berlin,
Fax: 030-8435 3535,
mail: info@iranbotschaft.de

Sie können auch den >>>vorbereiteten Musterbrief, passend für einen Fensterbriefumschlag,  herunterladen und ausdrucken. Er braucht nur um Absender, Datum und Unterschrift ergänzt zu werden (Porto 0,62 Euro)

Solidarität mit mit den koptischen und orientalischen Christen

Ihre Hilfe für Verfolgte und Bedrängte

Unterschreiben für Gerechtigkeit:

Machen Sie mit: Petition für ein Tribunal über den Islamischen Staat (IS)

Algerien