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Monthly Archives: Dezember 2015

Pater Tom immer noch in islamistischer Hand

Die Hoffnung nicht aufgeben!

Appellbitte für den chinesischen Rechtsanwalt Zhang Kai

Die IGFM-Arbeitskreis Religionsfreiheit weltweit bittet, sich im Januar besonders für den Christen Zhang Kai aus Peking einzusetzen. Er hatte Kirchengemeinden Rechtsbeistand wegen Abriß von Kirchenkreuzen geleistet. Sein Fall ist im folgenden Muster-Appellbrief beschrieben:

Exzellenz,

der chinesische Rechtsanwalt Zhang Kai aus Peking wurde am 25. August vorigen Jahres zusammen mit einem anderen Rechtsanwalt, Liu Peng, festgenommen, der Anfang Dezember freikam. Sie vertraten 100 evangelische Gemeinden, deren Kirchenkreuze abmontiert wurden.

Seit zwei Jahren werden auf Betreiben der Provinzregierung von Zhejiang diese Kreuze abgerissen. Evangelische wie katholische Christen sind gleichermaßen von dieser Kampagne betroffen. Viele von ihnen protestierten, sogar von den offiziellen  Kirchen. Gerade im vorigen Sommer kam es zu etlichen Festnahmen. Gegen die Demonstranten gingen die Sicherheitskräfte zudem wiederholt mit Gewalt vor. Erst Ende November/ Anfang Dezember lenkten die örtlichen Justizbehörden ein und setzten einige der Häftlinge wieder auf freien Fuß. Zhang Kai war nicht darunter.

Exzellenz, ich bitte Sie, die in der chinesischen Verfassung garantierte Religionsfreiheit zu achten und sich für die umgehende Freilassung des Rechtsanwalts Zhang Kai einzusetzen. Weltweit berichteten Medien über den Fall, so würde die Freilassung ebenso international Beachtung finden.

Hochachtungsvoll

N.N.

Die Appelladresse: Staatspräsident Xi Jinping via Botschaft der VR China, Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin, Fax 030 27588221. Briefporto ab 1.1.2016: 70 ct

⇒Download Appellbrief im Fensterkuvert-Format

Verfolgte Christen: Weihnachten in Angst und Unfreiheit

Frankfurt am Main. Die IGFM erinnert in diesem Jahr vor Weihnachten daran, dass für viele Christen das Fest der Liebe durch Verfolgung und Einschränkung ihrer grundlegenden Rechte überschattet ist. Ein sehr großer Teil der Menschen, die weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt werden, sind Christen. In einigen Gegenden geht die Verfolgung so weit, dass ganze Landstriche bald „christenrein“ sein könnten. Ideologen, die ganze Erdteile mit Krieg und Unrechtsherrschaft überziehen, sind die Hauptfeinde der Religionsfreiheit. >>>Die IGFM geht im heutigen Beitrag auf die Situation in folgenden Ländern ein: Syrien, Nigeria, Pakistan und China.

Zusätzlich sei hier auf die Situation der Christen in Nordkorea hingewiesen. Ein Besucher Nordkoreas schreibt: „Überwachung, Hunger, Kälte, Trostlosigkeit“ – diese Begriffe kommen mir in den Sinn, wenn ich an Nordkorea denke. Auch Touristen, die dieses große ‚Gefängnis‘ bereisen, spüren etwas von Bedrückung, Angst und Unfreiheit. Aber nicht alle Reisende und nur wenige Menschen bei uns im Westen denken dabei an Christen, die von staatlichen Autoritäten als Kriminelle gejagt und bei Entdeckung grausam bestraft werden, entweder direkt mit Hinrichtung oder mit lebenslänglicher Internierung in einem Straflager – nur weil sie an Jesus glauben.

Syrien. Es gibt auch ermutigende Berichte von (oder über) Christen, die in ihrer Heimat bleiben. So von Pater Ibrahim Alsabagh, Pfarrer der katholischen Gemeinde von Aleppo: „Uns trennen nur 60 Meter von den Terroristen, die Tod und Schrecken in die Herzen säen…“

Bei einem Bombenangriff auf die Pfarrkirche während der Heiligen Messe Ende Oktober 2015 gab es nur sechs Leichtverletzte – für die Gläubigen eine himmlische Bewahrung. Der Pfarrer entschied, die Messe im Garten fortzusetzen, da viel Schutt von der Decke fiel und wegen der Staubwolken die Sicht vernebelt war…

Unterschreiben für Gerechtigkeit:

Machen Sie mit: Petition für ein Tribunal über den Islamischen Staat (IS)

Ihre Hilfe für Verfolgte und Bedrängte

Algerien