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Monthly Archives: Mai 2015

Pater Tom immer noch in islamistischer Hand

Die Hoffnung nicht aufgeben!

China: Appellbitte für verhaftete Mitglieder einer Hauskirche

Religionsgemeinschaften in China müssen „chinesisch“ sein, sie müssen sich in die „sozialistische Gesellschaft“ integrieren, stehen unter der Leitung der Kommunistischen Partei und müssen „der Entwicklung der Nation dienen“. So äußerte sich jetzt Mitte Mai Chinas Präsident Xi Jinping auf einer Konferenz von nicht-kommunistischen Parteien in Peking:

Am 24. April 2015 verurteilte ein Volksgericht in der 3,5 Millionen-Einwohner Stadt Liuzhou (Provinz Guangxi) drei Mitglieder einer Hauskirche und einen Mitarbeiter zu Haftstrafen bis zu zwei Jahren. Dazu kommen Geldstrafen von 4000 bis 5000 Yuan (umgerechnet ca. 600 bis 750 Euro, bezogen auf das Durchschnittseinkommen in China sind das jeweils etwa zwei Monatsgehälter). Cheng Jie, die Leiterin des Hualin-Kindergartens der Liangren Hauskirche, der Gemeindeälteste Huang Quirui, die Familienmutter Li Jiato, sowie der nicht zur Gemeinde gehörende Fang Bin sollen mit dem Vertrieb eines staatlich nicht erlaubten Kindergartentextbuches Profit gemacht haben, obwohl sie nur den Selbstkostenpreis verlangten. Die Texte enthielten keinerlei ideologischen Inhalt, was die Behörden sehr verärgerte. In einem Schreiben des zuständigen Religionsbüros wird von „Unerlaubtem Proselytismus“ gesprochen. – Cheng Jie war bereits im Februar 2014 festgenommen worden, die anderen drei im Juni 2014. Die Verteidiger der Angeklagten gehen von einem ungerechten Urteil und einem Fall religiöser Verfolgung aus.

Setzen Sie sich höflich für die Freilassung der Inhaftierten ein, die nur ihr Recht auf Religionsfreiheit praktiziert und Ihrer Glaubensüberzeugung Ausdruck gegeben haben. Die Appelladresse: Seine Exzellenz Xi Jinping, Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Volksrepublik China, via Botschaft der VR China, Märkisches Ufer 54, 101 79 Berlin, Tel: 030-27588 0,  Fax:030-27588 221, Web: http://www.china-botschaft.de

Sie können der Einfachheit halber auch den >>>vorbereiteten Musterbrief herunterladen, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist. Er ist für den Versand im Fensterbriefumschlag gestaltet (Poto 0,62 €)

Appellbitte für den eritreischen Christen Mussie Eyob

Mussie Eyob ist einer von 89 Häftlingen in einem Gefängnis, das speziell für Zeugen des christlichen Glaubens eingerichtet wurde.

Er hatte sich 2008 für ein Leben mit Jesus Christus entschieden wurde im Februar 2011 bei einem Aufenthalt in Saudi Arabien verhaftet. Sein „Verbrechen“: Er hatte mit Besuchern einer Moschee über den christlichen Glauben gesprochen.

Dies gilt in dem streng islamisch-wahabitischen Land als ein schweres Verbrechen, auf dem die Todesstrafe stehen kann. Nach einer Untersuchung seines Geisteszustandes wurde er im Hochsicherheitsgefängnis Briman untergebracht. Familienmitglieder, die ihn dort besuchen konnten, sagte er, er sei bereit, für seinen christlichen Glauben zu sterben. Die saudi-arabischen Behörden schoben ihn im November 2011 – nach internationalen Protesten – in sein Heimatland Eritrea ab. Von dort gab es jahrelang keine Information über ihn. Jetzt wurde bekannt, dass er sich in dem Gefangenenlager Me étr im Nordwesten des diktatorisch regierten Staates befindet. Dieses Gefängnis wurde 2007 speziell für christliche Glaubenszeugen eingerichtet und hat zur Zeit 89 Insassen. 2009 starben dort unter den erbärmlichen Bedingungen zwei Christen. Mussie Eyob scheint trotzdem guter Gesundheit zu sein und kümmert sich um alte und kranke Gefangene.

Appellieren Sie höflich bei Staatspräsident Issayas Afferwerki gegen die seit 2011 bestehende Inhaftierung von Mussie Eyob, der nur sein Recht auf Religionsfreiheit wahrgenommen hat. Weisen Sie auf die übrigen um ihres Glaubens willen inhaftierten Christen hin. Eritrea hat den entsprechenden Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert. Für den Appell können Sie einen >>>vorbereiteten Musterbrief herunterladen und ausdrucken, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist. Er kann im Fensterbriefumschlag versandt werden. Porto: € 0,62 für den Versand nach Berlin. Alternativ per Fax.

Die Appell-Adresse: Seine Exzellenz Staatspräsident Issayas Afferwerki, Via Botschaft Eritrea, Stavanger Str.18, 10439 Berlin, Fax 030 44674621

Hinweis: Auch aufgrund der Christenfeindlichkeit des neomarxistischen Regimes in Eritrea flüchten viele Christen über das Mittelmeer nach Europa. Von den 170.000 Flüchtlingen in 2014 kamen 34.000 aus Eritrea (vermutlich nicht nur Christen).

Sinai: Christen in großer Bedrängnis

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Machen Sie mit: Petition für ein Tribunal über den Islamischen Staat (IS)

Algerien