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Monthly Archives: April 2015

Freilassung!

Die Hoffnung nicht aufgeben!

Über 8.000 Glaubensflüchtlinge aus Pakistan leiden in Thailand

„Wir sind der Hölle in Pakistan entflohen und in der Hölle Thailands gelandet.“ So fasst Yusuf Masih (Name von der Redaktion geändert) die Verzweiflung der in der Metropole Bangkok gestrandeten Pakistaner in Worte. Er hatte als katholischer Journalist in Karatschi häufiger Anschläge auf Christen in pakistanischen Zeitungen thematisiert. Nachdem er knapp einem Mordanschlag durch islamische Extremisten entgangen war, flüchtete er mit seiner Familie nach Thailand. Diesem bislang relativ einfachen Weg, der Verfolgung in Pakistan zu entgehen, sind bis Januar 2015 nach UN-Angaben 8.000 Christen und Ahmadiyya aus der Islamischen Republik gefolgt. Doch weder das UNHCR, noch die thailändische Regierung kümmern sich angemessen um die Flüchtlinge…

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Kenia: Gezielte Tötung von Christen

Die somalische Terrormiliz Al-Shabaab hat mindestens 147 Menschen bei einem Anschlag an einer kenianischen Universität getötet. Die meisten Opfer im Uni-Campus in Garissa im Nordosten Kenias seien angegriffen worden, weil sie Christen waren. Das sagt Bischof Joseph Alessandro, Koadjutorbischof von Garissa, gegenüber der Nachrichtenagentur misna…

siehe >>>Beitrag von Radio Vatikan

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Appellbitte für zwei inhaftierte sudanesische Pastoren

Anklage wegen Evangelisierung unter Muslimen

Yat Michael, Pastor der Presbyterianischen Kirche des Südsudans, besuchte im Dezember 2014 die sudanesische Hauptstadt Khartum, um medizinische Hilfe für seinen jungen Sohn zu erhalten. Nachdem er bei dieser Gelegenheit in einer presbyterianischen Kirche gepredigt hatte, wurde er nach dem Gottesdienst durch mehrere Mitarbeiter des sudanesischen Geheimdienstes (NISS) ohne nähere Erklärung festgenommen und in ein Gefängnis gebracht. Pastor Peter Yein Reith, ebenfalls Mitglied der Presbyterianischen Kirche des Südsudans, stellte daraufhin Nachforschungen zum Verbleib seines Kollegen in Khartum an. Er wurde am 11. Januar 2015 festgenommen, als er einen entsprechenden Brief im „Büro für religiöse Angelegenheiten“ abgab. Kurz vorher war er telefonisch aufgefordert worden, in den Südsudan zurückzukehren. Andernfalls würden seine Frau und sein einjähriger Sohn verhaftet. Nach uns vorliegenden Informationen sollen beide Pastoren wegen Evangelisierung unter Muslimen angeklagt werden. Es soll beiden Frauen inzwischen erlaubt worden sein, ihre Männer zu besuchen.

Seit der Unabhängigkeit des (mehrheitlich christlichen) Südsudans im Juli 2011 treibt der Norden die Islamisierung voran und die Lage der noch etwa 2 Millionen Christen im Land hat sich deutlich verschlechtert. Auf Abkehr vom islamischen Glauben steht nach Artikel 126 des Strafgesetzbuches die Todesstrafe. Im vergangenen Jahr wurden Kirchen in der Hauptstadt auf staatliche Anordnung hin teils geschlossen, teils abgerissen. Trotzdem gibt es ein wachsendes Interesse am christlichen Glauben.

Bitten Sie Präsident al-Bashir um Schutz der beiden Pastoren vor Folter und Misshandlung, sowie um deren umgehende Freilassung, da Ihnen keine strafbare Handlung bekannt sei. – Das Eintreten für die eigene Religionsüberzeugung wird unter anderem durch den vom Sudan ratifizierten „Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ garantiert.

Appellieren Sie in diesem Sinne an
Seine Exzellenz Präsident Omar Hassan Ahmad al-Bashir, via  Botschaft der Republik Sudan, Kurfürstendamm 151, 10709 Berlin, Fax: 030 89069823.

Hierfür können Sie auch unseren Muster-Appellbrief herunterladen und ausdrucken, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist (Porto € 0,62).

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Nach versuchter Zwangskonvertierung…

Zur Lage der Christen

Bedenklich für die christliche Zukunft im Irak…

Freilassung!

Ihre Hilfe für Verfolgte und Bedrängte

Solidarität mit mit den koptischen und orientalischen Christen