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Monthly Archives: Juli 2014

Pater Tom immer noch in islamistischer Hand

Die Hoffnung nicht aufgeben!

Mariam durfte den Sudan verlassen

Sudanesische Christin: IGFM übergibt Unterschriften

Berlin. Die IGFM hat am Freitag, dem 4. Juli 2014 weitere Petitionen für die sudanesische Christin Meriam Yahia Ibrahim Ishag an die sudanesische Botschaft in Berlin übergeben. Der Botschafter selbst war zu einem Treffen nicht bereit. Seine Mitarbeiter versicherten aber, die Appelllisten an den Präsidenten des Sudan, Umar al-Baschir, weiterzuleiten. Die Sudanesin wurde nach intensiven internationalen Protesten von einem Berufungsgericht frei gesprochen. Die damals hochschwangere Christin war am 15. Mai 2014 wegen „Abfall vom Islam“ zum Tod verurteilt worden. Bei dem Versuch, das Land zu verlassen, wurde sie am 24. Juni am Flughafen von Khartum verhaftet, kurzdarauf jedoch unter Auflagen aus der Haft entlassen. Am 26. Juni floh sie in die Botschaft der USA. >>>Mehr Info zu Meriam Yahia Ibrahim
>>>Bericht zur Unterschriften-Übergabe

Appellbitte für die ägyptische Lehrerin Demiana Abdelnour

Die koptische Grundschullehrerin Demiana Ebeid Abdelnour ist nach den uns vorliegenden Informationen am 15. Juni 2014 in letzter Instanz wegen angeblicher „Beleidigung des Islam“  zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden. Im Juni 2013 war die Lehrerin zu einer Geldstrafe von 100.000 Ägyptischen Pfund verurteilt worden. Umgerechnet sind das 10.000 Euro, ein Betrag, der aufgrund ihres niedrigen Gehalts unerschwinglich ist. Daraufhin hatte nicht nur die Verurteilte Berufung eingelegt, sondern auch der Staatsanwalt, weil er forderte, die Beleidigung des Islam müsse mit Gefängnis bestraft werden.

Die 24-jährige Lehrerin war 2013 von drei zehnjährigen Schülern der Sheikh Sultan Grundschule in Luxor beschuldigt worden, in ihrem Unterricht über die Geschichte der Weltreligionen den Islam und den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Die Eltern der drei Schüler warfen ihr vor, jedes Mal, wenn sie den Namen des islamischen Propheten Mohammed erwähnte, ihre Hand auf ihren Magen oder ihren Hals zu legen. Sie wurde umgehend vom Unterricht suspendiert und musste sich zunächst vor drei Untersuchungsausschüssen verantworten, die sie jeweils freisprachen. Im folgenden Gerichtsverfahren wurden die Entlastungszeugen der Lehrerin nicht angehört. Ägyptische Menschenrechtler wiesen darauf hin, dass die Lehrerin lediglich den im Lehrplan festgelegten Inhalt vermittelt habe. Es liegt der Verdacht einer prinzipiellen Benachteiligung als Christin und Nichtmuslimin nahe.

Protestieren Sie gegen dieses unverständliche Urteil beim neuen Staatspräsidenten Abdel Fatah al-Sisi, der erst vor kurzem vereidigt wurde und soziale Gerechtigkeit versprochen hat:

Seine Exzellenz Staatspräsident Abdel Fatah al-Sisi via Ägyptische Botschaft, Stauffenbergstr. 6-7, 10785 Berlin, Tel. 030 477 54 70, Fax 030 477 10 49, Embassy@egyptian-embassy.de

Sie können dazu einen vorbereiteten Musterbrief für Juli 2014 herunterladen, der lediglich um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist: >>>Download

Unterschreiben für Gerechtigkeit:

Machen Sie mit: Petition für ein Tribunal über den Islamischen Staat (IS)

Ihre Hilfe für Verfolgte und Bedrängte

Algerien