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Monthly Archives: Juni 2014

Freilassung!

Die Hoffnung nicht aufgeben!

‚Religionsfreiheit weltweit‘ ein Thema beim Christustag

Stuttgart. Mehr als 21.000 Protestanten aus ganz Deutschland versammelten sich am katholischen Feiertag Fronleichnam (19. Juni) zum Christustag in der Mercedes-Benz-Arena. Neben Predigten und Vorträgen zu Glaubensthemen gab es auch den „Markt der Möglichkeiten“, auf dem 133 christliche Organisationen, Vereine und Werke mit Info-Ständen vertreten waren, darunter auch die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Unter dem Motto „Verschiedene Religionen, ein Ziel: Religionsfreiheit weltweit“ machte sie auf die Verfolgung aus religiösen Gründen aufmerksam und informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die massive Verfolgung Andersgläubiger. Dabei wurde insbesondere auf das Schicksal des im Iran inhaftierten Konvertitenpastors Behnam Irani und der im Sudan zum Tode verurteilten Christin Meriam Yahia Ibrahim Ishag* eingegangen. Anmerkung: Vorgestern wurde bekannt, dass ein Berufungsgericht die Christin von allen Vorwürfen frei gesprochen hat: http://www.religionsfreiheit-igfm.info/sudanesische-christin-frei/

Der Infostand stieß auf reges Interesse. Die Menschen bewegt das Schicksal von religiösen Minderheiten und Verfolgten aus religiösen Gründen sehr. Intensive Gespräche konnten geführt werden. Die IGFM setzt sich nicht nur für verfolgte Christen ein, die weltweit mit Abstand die größte Opfergruppe darstellen, zu der besonders die Konvertiten in islamischen Ländern zählen, sondern auch für Rohingya-Muslime in Myanmar/Birma, Anhänger der Bahá’í -Religion im Iran, oder auch Uighuren in China. Sie alle haben eines gemeinsam: Ihr Recht auf religiöse Selbstbestimmung wird eingeschränkt oder ganz verwehrt.
Mehr Infos zur IGFM: http://www.menschenrechte.de

*Auch der beim Christustag als Redner aufgetretene Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder rief zum Engagement für die Freilassung der sudanesischen Christin auf.

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Sudanesische Christin frei!

IGFM fordert dauerhafte Aussetzung von Strafen aus religiösen Gründen

Frankfurt am Main. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) begrüßt den Freispruch der wegen angeblichem Abfall vom Islam zum Tode verurteilten Sudanesin Meriam Yahia Ibrahim Ishag durch ein sudanesisches Berufungsgericht. Dies sei eine „Erfolg der Öffentlichkeit über ein totgeschwiegenes Unrecht“. Gleichzeitig kritisiert die IGFM, dass Todesurteile wegen „Abfall vom Islam“ oder „Beleidigung des Islam“ weiterhin jederzeit im Sudan und in Partnerländern des Westens wie z.B. Saudi-Arabien oder Pakistan weiter möglich sind. Ein Menschenleben sei nun gerettet, das Grundproblem werde aber von Europa und den USA willentlich verdrängt, so die IGFM.

Das Todesurteil gegen die 27-jährige Sudanesin war nicht das Produkt einer extremistischen Taliban-Ideologie. Nach Angaben der IGFM entsprach es vielmehr exakt den Regelungen des klassischen islamischen Strafrechts. Zahlreiche Regierungen brächen mit Verweis auf religiöse Rechtsnormen tagtäglich völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge. „Solange Europa schweigend hinnimmt, dass Frauen und Minderheiten elementare Rechte verweigert werden, weil die Scharia ihren Rechten und ihrem Leben übergeordnet wird, solange  bleibt der Freispruch von Meriam Yahia Ibrahim die glückliche Wendung eines einzelnen Schicksals in einem Meer aus Unrecht“, erklärte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

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Appellbitte für eine engagierte kubanische Christin

Sonia Garro Álfonso ohne Anklage seit über zwei Jahren in Haft

Kubanische Polizisten umstellten und stürmten am 18. März 2012 das Haus, in dem Sonia Garro Álfonso, ihr Ehemann Ramon und ihre inzwischen volljährige Tochter Elaine wohnten. Die Beamten verhafteten die Familie unter heftigem Gewalteinsatz und halten seither Sonja Garro und ihren Mann ohne offizielle Anklage in unterschiedlichen Haftanstalten gefangen.

Aus ihrem christlichen Glauben heraus setzte sich Sonja Garro für gemeinnützige Kinderprojekte ein, die von christlichen Laien organisiert wurden. Karitative Tätigkeiten der Kirchen werden in Kuba stark reglementiert und oft verboten. Außerdem engagierte sich Garro für die Freiheit der Kirchen und allgemein für Freiheit in Kuba. Sie ist eine der „Damen in Weiß“. Dabei handelt es sich um eine Bürgerrechtsbewegung, deren Mitglieder männliche Verwandte haben, die aus politischen Gründen in Haft sind. Die „Damen in Weiß“ gehen sonntags nach dem Gottesdienst schweigend in Weiß gekleidet mit einer Gladiole in der Hand von einer Kirche zu einer anderen und protestieren so friedlich gegen die Verfolgung Andersdenkender auf Kuba.

Sonja Garro und zahlreiche andere Damen in Weiß sind vielfach durch kurzzeitige Verhaftungen und Schläge daran gehindert worden, Gottesdienste zu besuchen. Teilweise fährt die kubanische Polizei die verhafteten Damen in Weiß von der jeweiligen Kirche aus kilometerweit aufs Land und wirft sie in abgelegenen Gegenden aus den Mannschaftswagen, wo keine Busse und Autos fahren.

2008 verlor Sonia Garro ihre Arbeit als Krankenschwester wegen ihrer christliche-karitativen Arbeit und ihres Einsatzes für die Freiheitsrechte. Hintergrund für ihre letzte Verhaftung war die Planung einer Aktion, bei der sie und andere beim Besuch von Papst Benedikt XVI im März 2012 auf die Einschränkungen der katholischen Kirche durch das Regime aufmerksam machen wollten.

Sonia Garro sitzt in Einzelhaft im berüchtigten Frauengefängnis „El Guatao“ in Havanna. Sie ist gesundheitlich angeschlagen und leidet unter einer Niereninfektion. Ausreichende medizinische Versorgung wird ihr verweigert. Sie ist ständigen rassistischen Übergriffen des Gefängnispersonals ausgesetzt.

Bitte, appellieren Sie  an den kubanischen Präsidenten und fordern Sie die sofortige, bedingungslose Freilassung von Sonia Garro :

Präsident Raúl Castro Ruz
via Botschaft der Republik Kuba

Stavangerstraße 20,
10439 Berlin

Telefon: +49 30 44 71 73 19, Fax: +49 30 91 64 553, eMail: recepcion@botschaft-kuba.de

Sie können dazu den beigefügten Musterbrief verwenden (nur Absender, Datum und Unterschrift sind zu ergänzen) >>>Download

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Nach versuchter Zwangskonvertierung…

Zur Lage der Christen

Bedenklich für die christliche Zukunft im Irak…

Freilassung!

Ihre Hilfe für Verfolgte und Bedrängte

Solidarität mit mit den koptischen und orientalischen Christen