IRAN: Keine Besserung

Die Hoffnung nicht aufgeben!

Neuer Hilferuf von Pater Tom aus dem Jemen

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Eritrea: Pastor seit zwölf Jahren hinter Gittern

Als Gefangenen des Monats Mai haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den in Eritrea inhaftierten Pfarrer Ogbamichael Teklehaimanot benannt. Teklehaimanot ist Hauptpastor der Kirche Kale Hiwot (Wort des Lebens) und einer der Langzeitgefangenen des ostafrikanischen Landes. Seine 1974 gegründete Kirche steht den Baptisten nahe und zählt damit zu den religiösen Minderheiten. Die Regierung Eritreas verfolgt alle Bürger, die andere Religionen bzw. Konfessionen praktizieren als die vier staatlich anerkannten. Anerkannt sind lediglich der sunnitische Islam sowie die eritreisch orthodoxe, die römisch katholische und die lutherische Kirche.
Die Polizei verhaftete Ogbamichael Teklehaimanot am 9. Januar 2005 in Barentu, der Hauptstadt der Provinz Gash-Barka im Westen Eritreas: Er hatte einen Traugottesdienst geleitet, obwohl seine protestantische Kirche nicht staatlich anerkannt ist. Die Polizei brachte ihn zunächst in die Landeshauptstadt Asamara und dann in das Militärlager Sawa im Nordwesten des Landes. Er verbrachte die ersten zehn Monate in Einzelhaft und musste dann schwerste Zwangsarbeit leisten. Erst im Jahr 2011 kam er vorübergehend frei. Bereits ein halbes Jahr später verhaftete ihn die Polizei erneut. Ein Gemeindemitglied, das von den Behörden überwacht wurde, war ins Ausland geflohen und hatte den Pastor angerufen. Was dem Pastor konkret vorgeworfen wird, ist nicht bekannt. Er wird gegenwärtig im Gefängnis von Barentu gefangen gehalten.
Eritrea wird seit seiner Unabhängigkeit von Äthiopien im Jahr 1993 von Isayas Afewerki regiert. Er war Generalsekretär der marxistischen Eritreischen Volksbefreiungsfront, die sich ausschließlich aus christlichen Ethnien rekrutierte. Afewerki herrscht als Staatspräsident und Regierungschef diktatorisch über das knapp sechs Millionen Einwohner zählende Land am Roten Meer. 

Bitte, appellieren Sie an Seine Exzellenz, Staatspräsident Isayas Afewerki via Botschaft des Staates Eritrea, Stavangerstraße 18, 10439 Berlin, Fax 030 44674621

Für den Appell können Sie den >>>vorbereiteten Musterbrief verwenden – entweder als Vorlage, oder unverändert. Er ist um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen. 

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Iran: Zwei Christen ein halbes Jahr nach ihrer Taufe verhaftet

Mutter und Sohn wurden in Istanbul Christen

Als „Gefangene des Monats April“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea die im Iran inhaftierten Christen Anousheh Reza-baksh und Soheil Zagarzadeh Sani benannt. Sie rufen dazu auf, sich für die Betroffenen einzusetzen und für sie zu beten. Am 20. Februar holten Geheimdienst-Mitarbeiter der Revolutionsgarden die Mutter Anousheh, die Veronika genannt wird, und ihren Sohn, der den Rufnamen Augustine trägt, aus ihrer Wohnung in Urmia, der Hauptstadt der iranischen Provinz West-Aserbaidschan, heraus und führten sie an einen bislang unbekannten Ort. Was ihnen vorgeworfen wird, ist nicht bekannt. Die Verhaftung steht aber wahrscheinlich im Zusammenhang mit ihrem Übertritt zum Christentum. Veronika und ihr Sohn hatten sich im vorigen August in Istanbul katholisch taufen lassen. Wer sich vom Islam abwendet, wird im Iran als Abtrünniger verfolgt. Die Beamten durchsuchten dort alles und fanden christliche Bücher und andere theologische Medien, Belege für ihre intensive Beschäftigung mit dem neuen Glauben. Augustine hatte sich theologisch mit speziellen Programmen und christlichen Fernsehsendungen fortgebildet, die er per Satellit empfing. – Der Iran hat den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert, der auch Religionsfreiheit garantiert.

Bitte, appellieren Sie an Seine Exzellenz Hassan Rohani, Präsident der Islamischen Republik Iran, via Botschaft des Iran, Podbielskiallee 67, D-14195 Berlin. Fax: 030 – 832229133

Für den Appell können Sie den >>>vorbereiteten Musterbrief verwenden – entweder als Vorlage, oder unverändert. Er ist um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen. 

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Pakistan: Christ nach Eigentumsstreit unter Blasphemie-Anklage

Familie von fanatisierter Nachbarschaft bedroht

Als „Gefangenen des Monats März“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) den 69-jährigen pakistanischen Christen Mukhtar Masih benannt. Sie rufen auf, für ihn einzutreten und zu beten. Am 28. Januar spätabends, als Masih und seine Familie bereits schliefen, brach die Polizei mit Gewalt in die Wohnung in Lahore ein und ergriffen ohne weitere Erklärung ihn und seinen Sohn Anjum. Sie prügelten auf beide Männer ein und brachten sie zu einer Gegenüberstellung in ein anderes Privathaus. Dort erfuhren Vater und Sohn erstmals durch dort versammelte Männer von dem Vorwurf der Blasphemie, der gegen sie vorlag. Von dort wurden die zwei Christen zur Polizeistation gebracht. Nach zwei Tagen kam der Sohn wieder frei und der Vater ins Gujaranwala Distrikt Gefängnis. Hintergrund der Anzeige ist wohl ein Konflikt um Landeigentum, der zwischen Männern, die bei der Gegenüberstellung dabei waren, und dem Familienvater schwelt. Außergewöhnlich in dem Fall ist, dass die Polizei selbst Anzeige auf der Grundlage der Aussagen dieser Männer erstattet hat, derzufolge Mukhtar Masih in zwei Briefen vom 26. Januar sowohl Mohammed als auch den Koran beleidigt haben soll. Keiner der vermeintlichen Zeugen kann jedoch etwas Konkretes dazu aussagen, ob der Christ so einen Brief tatsächlich verfasst hat. Dem 69-Jährigen droht die Todesstrafe. Bitte, appellieren Sie an Seine Exzellenz
Mamnoon Hussain, Präsident der Islamischen Republik Pakistan, via Botschaft der Islamischen Republik Pakistan
Schaperstraße 29, 10719 Berlin. Fax: 030 – 212 44 210

Für den Appell können Sie den vorbereiteten Musterbrief verwenden – entweder als Vorlage, oder unverändert. Er ist um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen.

>>Download Musterbrief

Herzlichen Dank für die Unterstützung!

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Indischer Pater ruft im Video um Hilfe zur Freilassung

Frankfurt am Main. Als „Gefangenen des Monats Februar“ 2017 haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den im Jemen entführten Pater Tom Uzhunnalil benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den Betroffenen einzusetzen und für ihn zu beten. Der indische Salesianerpater Don Boscos wurde am 4. März 2016 in der südjemenitischen Stadt Aden verschleppt, wo er in einem Altenheim von Schwestern des Ordens von Mutter Teresa wirkte. Dschihadisten, mutmaßlich unter dem Kommando des Islamischen Staates, überfielen die Einrichtung, ermordeten einen Wachmann, elf Mitarbeiter und vier „Missionarinnen der Nächstenliebe“, bevor sie den Priester mitnahmen. Kurz nach der Verschleppung des 56-Jährigen kamen Gerüchte auf, er sei am Karfreitag gekreuzigt worden. Im Juli und im Dezember tauchten Lebenszeichen auf: Videos im Internet, in denen er gezeichnet wirkt und zur Hilfe aufruft. Die indische Regierung gab Ende des Jahres an, sich bei der Regierung Saudi-Arabiens für ihn eingesetzt zu haben, die die Sunniten im vom Bürgerkrieg erschütterten Jemen unterstützt. – Bitte appellieren Sie an die indische Regierung, sich für die umgehende Freilassung von Pater Tom einzusetzen. Die Appelladresse lautet:

Seine Exzellenz Premierminister Narendra Modi, c/o Botschaft der Republik Indien, Tiergartenstraße 17, 10785 Berlin.

Sie können dazu den >>>vorbereiten Musterbrief entweder als Vorlage oder auch unverändert verwenden. Er ist dann lediglich um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen. Versand per Brief (70 ct) oder per Fax 030 26557000. 

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IGFM-Arbeitskreis setzt sich für Pater Tom ein

Frankfurt am Main. Der IGFM-Arbeitskreis ‚Religionsfreiheit weit‘ setzt sich weiterhin für den im März 2016 im Jemen entführten indischen Priester Thomas (Tom) Uzhunnalil ein. In einigen Medien wurde sogar über seine Kreuzigung am Karfreitag 2016 berichtet. Dies wurde später dementiert.
Am 21. Januar 2017 unterzeichneten die Teilnehmer des Arbeitskreis-Treffens folgenden Appell an die jemenitische Botschaft: 

Exzellenz, mit großer Sorge appellieren wir heute an Sie, dem im März 2016 in Ihrem Land verschleppten indischen Priester, Pater Thomas Uzhunnalil zu helfen.

Der IGFM-Arbeitskreis Religionsfreiheit Weltweit unterstützt Menschen, die sich gewaltlos für die Verwirklichung des Rechts auf Religionsfreiheit in ihren Ländern einsetzen oder die verfolgt werden, weil sie dieses völkerrechtlich verbriefte Recht einfordern. Die Grundlage unserer Arbeit bildet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948.

Der indische Pater Thomas Uzhunnalil wurde am März 2016 bei einem Überfall eines islamistischen Kommandos – das dem Islamischen Staat (IS) nahestehen soll – auf ein Altersheim, das von Nonnen betrieben wird, in der Hauptstadt Aden entführt. Bei dem Überfall wurden 16 Personen getötet. Die Geiselnehmer drohten mehrfach, Pater Thomas zu ermorden. In einer im Dezember 2016 veröffentlichten Videobotschaft sagt Pater Thomas, dass der einzige Grund für seine Entführung sein Glaube an Jesus Christus sei. Berichten zu folge ist er mittlerweile sehr schwach und gesundheitlich angeschlagen.

Exzellenz, als Oberhaupt des Landes obliegt es Ihnen, die Sicherheit der in Ihrem Land lebenden und arbeitenden Menschen sicherzustellen. Die Entführung Uzhunnalils ist in seinem Glauben begründet und steht somit in deutlichem Widerspruch zu dem für den Jemen völkerrechtlich bindenden Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte, welcher vom Jemen am 9. Februar 1987 ratifiziert wurde. Darin heißt es in Artikel 18:

(1) Jedermann hat das Recht auf Religionsfreiheit. Dieses Recht umfasst die Freiheit, eine Religion eigener Wahl zu haben oder anzunehmen, ……

(2) Niemand darf durch Zwang in seinem Recht auf Religionsfreiheit eingeschränkt werden.

Wir bitten Sie, sich für die sofortige Freilassung Pater Thomas Uzhunnalils einzusetzen und sicherzustellen, dass alle Menschen in Ihrem Land in Freiheit ihren Glauben leben können. Über einen Terminvorschlag für einen Austausch zum Schicksal von Pater Thomas Uzhunnalil freuen wir uns. 
Hochachtungsvoll, IGFM-Arbeitskreis Religionsfreiheit Weltweit.

PS: Weitere Aktivitäten sind in Vorbereitung. Sie können den oben zitierten Brieftext auch für einen eigenen Appell verwenden. Die Appell-Adresse lautet: 

Seine Exzellenz Präsident Abdrabbo Mansour Hadi via S.E. Herrn Yahia Mohammed Abdullah Al-Shaibi, Botschaft der Republik Jemen, Rheinbabenallee 12, 14199 Berlin. 

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Appellbitte für den chinesischen Anwalt Li Heping

Als „Gefangenen des Monats Januar“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den in China inhaftierten christlichen Anwalt Li Heping benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den Betroffenen einzusetzen und für ihn zu beten. Am 10. Juli vorigen Jahres verschleppten den Juristen Männer, die sich als Beamte des Tianjin Städtischen Sicherheitsamtes vorstellten. Vier Stunden wurde seine Wohnung durchsucht, Akten und Datenträger daraus entfernt. Das Amt und die Polizei in Peking bestritten noch acht Tage darauf, dass sich Li in ihrem Gewahrsam befindet. Erst am 8. Dezember haben die Behörden seiner Frau bestätigt, dass dem 45-Jährigen Staatsgefährdung zur Last gelegt wird.

Li, der an der renommierten Renmin Universität in Peking einen Masterstudiengang in Jura absolviert hat, verkörpert mit seinem Profil und seinem Einsatz das, wovor sich die Kommunistische Partei in China fürchtet. Von der Stiftung National Endowment for Democracy, die 1983 vom US-Kongress zur weltweiten Förderung der Demokratie gegründet wurde, erhielt er den Demokratie-Preis für Religionsfreiheit, weil er etwa nicht-registrierte christliche Gemeinde gegen staatliche Übergriffe vertrat. Darunter war auch ein zum Tode verurteilter Repräsentant der christlichen Gruppierung San Ban Pu Ren, die die Regierung als „gefährliche Sekte“ verfolgt. Unerbittlich ging das Regime gegen Li vor, als er im September 2007 bereits erstmals staatlich entführt und in der Folge gefoltert wurde, was sich 2011 noch einmal wiederholte. Bitte appellieren Sie an Seine Exzellenz, Staatspräsident Xi Jinping via Botschaft der VR China, Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin, Fax 030 27588221.
>>>Sie können dazu den vorbereiteten Musterbrief herunterladen, der lediglich um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! 

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Nordkorea: Keine Anzeichen für einen Wandel

IGFM-Interview mit dem Nordkoreaner Kim Young-Il

Bei einem Besuch in Frankfurt am Main berichtete der ehemalige Nordkoreaner über seine lebensgefährliche Flucht aus seiner Heimat. Mit Michaela Koller, IGFM-Referentin für Religionsfreiheit, sprach er über die in seiner Heimat erlebte Hungersnot, sowie über seine Erkenntnisse zu Gefangenenlagern und zu der Situation der wegen ihres Glaubens Verfolgten >>>Download Artikel aus dem PUR-Magazin

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Appellbitte für drei Christen im Sudan

Todesstrafe nach Einsatz aus Nächstenliebe?

Zu „Gefangenen des Monats Dezember“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea zwei sudanische Christen (Pastor Kuwa Shamal Abazmam Kurri sowie Abdulmonem Abdumawla Issa Abdumawla) und den tschechischen Staatsangehörigen Petr Jasek benannt. Diese müssen sich derzeit zusammen mit Pastor Hassan Abduraheem Kodi Taour, einem führenden Mitglied der evangelischen Kirche Christi im Sudan, unter anderem wegen Spionage vor Gericht verantworten (Letzterer war „Gefangener des Monats März 2016). Es steht zu befürchten, dass die Todesstrafe verhängt wird. Sie alle eint der gemeinsame Einsatz für das Opfer eines Anschlags, den Konvertiten Ali Omer. Er stammt wie Abdelmonem Abdumawla aus der Darfur-Region und trat wie er vom Islam zum Christentum über. Vor drei Jahren wurde auf ihn deswegen ein Brandanschlag verübt. Wegen der Folgen seiner Brandverletzungen war er fortgesetzt behandlungsbedürftig. Am 17. Dezember wurden Abdumawla und Omer zusammen festgenommen. Seit 8. Mai ist Ali Omer wieder in Freiheit. Bei einer Begegnung im Ausland, wo sein Fall präsentiert wurde, waren die beiden ebenso im Dezember inhaftierten Pastoren beteiligt. Petr Jasek reiste in den Sudan, um die medizinische Versorgung des Opfers mit einem Geldbetrag zu unterstützen, dessen Entgegennahme ihm Pastor Taour quittierte. Bereits im Mai wurde der mitinhaftierte Pastor Telahoon Nogosi Kassa Rata freigelassen.

Appellieren Sie an den sudanesischen Staatspräsidenten S.E. Ahmad al-Bashir um sofortige Freislassung der drei von der Todesstrafe Bedrohten:

Seine Exzellenz
Staatspräsident Umar Hassan Ahmad al-Bashir
via Botschaft der Republik Sudan
Kurfürstendamm 51
10709 Berlin

Sie können dazu den vorbereiteten >>>Musterbrief herunterladen und ausdrucken. Er ist lediglich mit Absender, Datum und Unterschrift zu versehen.

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Appellbitte für drei iranische Christen

Frankfurt am Main. Zu „Gefangenen des Monats November“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea die iranischen Christen Amin Nader Afshar, Hadi Askary und Amir Sina Dasht benannt, die im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis festgehalten werden. In der Stadt Firuzkuh, 150 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Teheran, saßen sie zusammen mit ihren Frauen, zwei weiteren Christen und deren Ehefrauen, am Mittag des 26. August beim Anglerpicknick. Sicherheitskräfte, die dem Geheimdienstministerium unterstellt sind, tauchten dort unerwartet auf und führten die Männer ab, die alle Mitglieder einer iranischen Hauskirche sind. Für die Festnahme gab es keine Grundlage. Amin Nader Afshar kam bereits Weihnachten 2014 hinter Gittern und erst im Februar darauf wieder frei. Die Behörden warfen ihm Mission, Bibelverbreitung und illegale Hauskirchenaktivitäten vor. Am 10. Oktober wurden zwei der Mitgefangenen gegen Zahlung von mehr als 30.000 Euro Kaution freigelassen, Mohamad Dehnay und Ramiel Bet Tamraz, dessen Vater Victor 2014 mit Amin Nader zusammen inhaftiert worden und schließlich wieder freigekommen war. Hadi Askary und Amir Sina Dashti, wurde bereits eine Entlassung gegen Kaution in Aussicht gestellt. – Bitte appellieren Sie an den Staatspräsidenten der Islamischen Republik Iran und bitten um sofortige Freilassung. Die Appelladresse: Seine Exzellenz Präsident Hassan Ruhani via Botschaft der Islamischen Republik Iran, Podbielskiallee 67, 14195 Berlin, Fax 030 84353535. Sie können auch den >>>Muster-Appellbrief herunterladen, der nur um Absender, Datum und Unterschrift zu ergänzen ist. Danke für Ihre Unterstützung!

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Freilassung!

Ihre Hilfe für Verfolgte und Bedrängte

Solidarität mit mit den koptischen und orientalischen Christen

Unterschreiben für Gerechtigkeit:

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